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Beamtenmangel: Bund fehlt Personal zum Einzug der Kfz-Steuer
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Dem Bund fehlen noch mehr als tausend Beamte, um vom kommenden Jahr an die Kfz-Steuer einzuziehen. Eigentlich sollten Mitarbeiter aus dem Verteidigungsministerium dafür abgezogen werden - viele aber wollen den neuen Job im Finanzamt nicht.

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derpublizist 29.04.2013, 07:04
1. Wenn Bundeswehr und die Post sich nicht...

bemühen lassen, um die KFZ-Steuer künftig einzutreiben, kann man eventuell auf 162.000 ehemalige Stasimitarbeiter zurückgreifen, die ja irgendwo geblieben sein müssen. Oder beziehen diese Leute alle schon seit 20 Jahren vorgezogene "Altersruhegelder"?

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Otoshi 29.04.2013, 07:04
2. Beim naechsten Tuev mitpruefen lassen

Kleine Website mit Abfrage ob die KFZ Steuer bezahlt wurde entscheidet ob die Plakette vergeben wird oder nicht. Dafuer braucht es nicht mal 10 Personen. Der Tuevpruefer bekommt fuer die Anfrage eben 5 Eur gutgeschrieben und fertig.

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mcginty 29.04.2013, 07:05
3. ...Beamter müsste man sein

verstehe ich nicht, es gibt bestimmt einige die sich m diese Arbeitet bemühen würden. Da wir aufgrund des Wegfalls der Aufgaben eine Stelle angeboten (wie ich vermute ohne finanziellen Verlust)...und nur sehr wenige nehmen das an. Sehr geehrte Damen und Herren, schauen Sie sich doch einmal auf den "freien Arbeitsmarkt" um wie das dort läuft!

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olli08 29.04.2013, 07:07
4. Dienst ist Dienst

Zitat von sysop
Dem Bund fehlen noch mehr als tausend Beamte, um vom kommenden Jahr an die Kfz-Steuer einzuziehen. Eigentlich sollten Mitarbeiter aus dem Verteidigungsministerium dafür abgezogen werden - viele aber wollen den neuen Job im Finanzamt nicht.
Vielleicht sollte man diese Beamte mal an ihren "Treueschwur" gegenüber dem Staat erinnern, den sie im Tausch gegen lebenslange Fürsorge geleistet haben.
Und wenn der Staat sagt: "Ab morgen machst du Kfz-Steuer", dann räumt man seinen Schreibtisch auf und meldet sich bei seiner neuen Dienststelle. Oder gibt den Beamtenstatus auf ...

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uban1 29.04.2013, 07:07
5. Verwirrt?

Ich dachte, die hohen Pensionszusagen für die Beamten werden u.a. mit deren besonderen Loyalität ggü dem Dienstherren begründet.
Daher bin ich etwas verwundert dass Beamte einfach so einer 'Versetzung' widersprechen dürfen.

Man möge sich das bitte in der freien Wirtschaft vorstellen, aber nein, Beamte sind unkündbar.
(Pokern die alle auf volle Bezüge bei fehlender Arbeit?)

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Pitter3 29.04.2013, 07:10
6.

Zitat von sysop
Dem Bund fehlen noch mehr als tausend Beamte, um vom kommenden Jahr an die Kfz-Steuer einzuziehen. Eigentlich sollten Mitarbeiter aus dem Verteidigungsministerium dafür abgezogen werden - viele aber wollen den neuen Job im Finanzamt nicht.
Tja, da wundert man sich. Jahrzehntelang hat man uns die Beamtprivilegien mit den Nachteilen des Beamtenstatus begründet. Angeblich sollen die ja auch gegen ihren Willen versetzt werden können.
Da wird wohl eher die Grundlage für eine neue üppige Zulage bereitet.

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DJ Doena 29.04.2013, 07:15
7.

Kurze Frage: Warum geht das nicht automatisiert? Die Daten sollten doch wohl alle im Computer vorliegen? D.h. ich brauche bloß ein Programm über die Daten jagen, welches zum Stichtag die Einzugsanweisung auslöst.

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liamsez 29.04.2013, 07:20
8.

Soso, bei vielen "nach Abschaffung der Wehrpflicht überflüssig gewordenen" Damen und Herren findet Weiterbeschäftigung also "nicht annähernd genug Resonanz"? Als Steuerzahler und damit Chef dieser "Überflüssigen" hätte ich da eine Idee: Welche Resonanz findet denn die Parole "sofort feuern"? Bei gleichzeitiger wohnortnaher Weiterverwendung als Kunde der ARGE Ihres Vertrauens? Als Bürger könnte über derartige Possen lachen, wenn sie nicht so unsagbar traurig (und teuer) wären...

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apfeldroid 29.04.2013, 07:23
9.

Wir lernen: Schäuble ist Schuld und die Beamten sind anspruchsvoll...

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