Forum: Wirtschaft
Behördenfehler: 83.000 Euro für Hartz-IV-Pärchen

Überraschender Geldsegen für zwei Hartz-IV-Empfänger aus Sachsen-Anhalt: Gut 83.000 Euro überwies das zuständige Jobcenter dem versehentlich im Juli und August. Nun fordert die Behörde die Summe zurück. Ganz einfach wird das nicht, denn ein großer Teil ist offenbar schon verprasst.

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vitalik 14.10.2011, 14:40
1. 1

Die Hoffnung hab ich auch. Bei zig Millionen Überweisungen täglich, ist die Möglichkeit, dass ein Bankster meine Kontonummer versehntlich in die Überweisung einträgt und somit mir paar Millionen überweist vorhanden. Also immer schön auf den "Geldsegen" hoffen.

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der_david 14.10.2011, 14:41
2. ...

Zitat von sysop
Überraschender Geldsegen für zwei Hartz-IV-Empfänger aus Sachsen-Anhalt: Gut 83.000 Euro überwies das zuständige Jobcenter dem versehentlich im Juli und August. Nun fordert die Behörde die Summe zurück. Ganz einfach wird das nicht, denn ein großer Teil ist offenbar schon verprasst.
in b4 shitstorm

"ein großer Teil" läßt vermuten, daß das meiste bereits weg ist, dies ist ja nun nicht der Fall. Und die LEute, die sich hier gleich ereifern werden, sind doch nur neidisch, daß es nicht ihre Steuerrückzahlung war, bei der der Fehler auftrat :)
Ich jedenfalls gönne es den Leuten, manchmal triffts eben auch die kleinen. Meinen Anteil davon können sie behalten.

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Niamey 14.10.2011, 14:44
3. Behördenfehler oder was?

Zitat von sysop
Überraschender Geldsegen für zwei Hartz-IV-Empfänger aus Sachsen-Anhalt: Gut 83.000 Euro überwies das zuständige Jobcenter dem versehentlich im Juli und August. Nun fordert die Behörde die Summe zurück. Ganz einfach wird das nicht, denn ein großer Teil ist offenbar schon verprasst.
Dank der tollen neuen extrem teueren Software und dem noch tolleren neuen Namen des Arbeitsamtes und dem Sozialamt in einer Behörde, sollten solche Fehler nicht passieren dürfen. Da muss eine Sperre einprogrammiert sein sonst ist das Pfusch und sein Geld nicht wert.
Das die das nicht bemerkt haben wollen, glaube ich dem Harzler Pärchen nicht. Die Haben die Kohle genommen und ab durch die Mitte. Sich jetzt rausreden, gibt es nicht.

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mauimeyer 14.10.2011, 14:44
4. Nicht schlau....

Zitat von sysop
Überraschender Geldsegen für zwei Hartz-IV-Empfänger aus Sachsen-Anhalt: Gut 83.000 Euro überwies das zuständige Jobcenter dem versehentlich im Juli und August. Nun fordert die Behörde die Summe zurück. Ganz einfach wird das nicht, denn ein großer Teil ist offenbar schon verprasst.
Das Geld auf einmal abheben und dann weg! Am besten Griechenland!
Nach 2 Jahren ist es weg und dann gibts wieder H4!
Wer so doof ist, bekommt zu recht keine Arbeit! Das Jobcenter ist zu bedauern! Solche Fehler passieren! Eine Plausibilitätsroutine in der EDV hilft so etwas zu vermeiden!

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Narn 14.10.2011, 14:44
5. .

Wie war das noch mit dem Universum und der menschlichen Dummheit?

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Maynemeinung 14.10.2011, 14:46
6. Zu viel verlangt

Hätte den beiden auffallen müssen, dass das zuviel Stütze war? Das wäre aber auch wirklich zu viel verlangt von dem Paar.

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FTAASO 14.10.2011, 14:47
7. -

Ja, klar. 80.000€ und gleich mal prassen gegangen. Konnte ja keiner ahnen, dass das ein Fehler war. Wenn unsere Gerichte sowas durchgehen lassen sollten, dann gute Nacht.

Bei den beiden war's mit Solidarität wohl nicht weit her. Gerne vom Steuerzahler alimentiert, aber wenn's umgekehrt ist, dann ist Anstand zu viel erwartet. Und jetzt erst mal einen Anwalt, den zahlt ja der Steuerzahler.

Wasser auf die Mühlen all derer, die nun wieder ihr schlimmes Bild von allen(!) Hartz-IV-Empfängern rausholen können.

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wika 14.10.2011, 14:47
8. Feine Panne …

… aber da gibt es insgesamt viel bessere Lösungsansätze, die auch unsere aktuelle (besser andauernde) Finanzkrise lösen könnten. Da gibt es einen nicht ganz so ernst gemeinten aber dennoch innovativen Ansatz: „BfA will Banken Gründungswelle in Deutschland“ … Link (ARGE sorgt sich um Kunden).

Demnach sollte jeder Hartz IV Bezieher eine Bank aufmachen und muss nur das tun was die Banker auch machen, auf die Zinsen warten. Damit hätten wir schlagartig keine Hartz IV Bezieher mehr, keine Bank hätte mehr das Prädikat „too big to fail“ und eine gerechtere Verteilung hätten wir allemal realisiert, wenn wir dieses kaputte Geldsystem schon beibehalten wollen.

Also, wir müssen die Probleme nur intelligent angehen und vor keiner innovativen Lösungsmöglichkeit zurückschrecken. Dann wären auch die 83.000 Euro, wie in diesem Fall gar kein Problem, weil die Hartzer dann reichlich mehr verdienen und wenn sie dann nicht „spuren“ entzieht man ihnen halt die Banklizenz, was bei den großen Banken deutlich mehr Schwierigkeiten verursacht.

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robrien 14.10.2011, 14:48
9. .........

"Denn: Für die Sperrung des Kontos und die Rücküberweisung durch die Bank an das Jobcenter sehen sie keine rechtliche Grundlage. Der Anwalt des Paares habe juristische Schritte gegen die Bank und deren Mitarbeiter sowie gegen das Jobcenter angekündigt."


Dass jemand, der wahrscheinlich nie mehr als 500 Euro auf dem Konto hat bei dieser Summe schwach wird und erst mal zugreift, ist irgendwo verständlich und irgendwo menschlich.

Dass man sich dann aber auf juristische Weise wehrt und auf rechtliche Grundlagen beruft, ist lächerlich und läßt die
"Money-for-nothing"-Mentalität durchscheinen.

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