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Bei mehreren Nutzern: Inhaber eines Ebay-Kontos muss mögliche Steuern zahlen
DPA

Das Finanzamt verlangt unter bestimmten Umständen auch bei Verkäufen über Ebay Umsatzsteuern. Die muss einem Urteil zufolge der Inhaber eines Kontos zahlen, auch wenn mehrere Personen darüber verkaufen.

JerryKraut 05.04.2018, 14:55
1. Gewinne aus Ebay-Verkäufen

müssen erst versteuert werden, wenn die gesamten zu versteuernden Einkünfte über dem Grundfreibetrag liegen. Ausserdem macht, wer gebrauchten Hausrat verkauft, nur selten Gewinn.

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danreinhardt 05.04.2018, 15:00
2. Einkommenssteuer

Diese muss aber nur gezahlt werden, wenn das Einkommen über 8.820 ? (2017) liegt. Wohl dem, der z.B. auf volljährige Kinder in der Schulausbildung zurückgreifen kann.

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Stäffelesrutscher 05.04.2018, 15:06
3. #1 und #2

Im Artikel ist aber nicht von Einkommensteuer, sondern von Umsatzsteuer die Rede.

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sikasuu 05.04.2018, 16:16
4. Umsatzsteuerplicht ist was feines:-) Bei solider & einleuchtender ...

Einnahme-/Überschussrechnung (Gewinn&Verlustrechnung mit Kosten für Arbeits- Lagerraum für die Ware, Fahrzeug (das Zeug muss ja zum Post) usw, usw, fürs Finanzamt, kann man leicht ins Plus kommen.
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Das bring so lange positive Zahlen (auf dem eigenen Konto), bis das Finanzamt es einsieht & das Gewerbe als "Hobby einstuft "Keine Gewinnerzielungsabsicht" heißt es dann!
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Wer Umsatzsteuerplichtig ist hat auch Kosten! Selbst wenn er nur "Trödel" verkauft:-)

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Kurt-C. Hose 05.04.2018, 17:04
5.

Zitat von JerryKraut
müssen erst versteuert werden, wenn die gesamten zu versteuernden Einkünfte über dem Grundfreibetrag liegen. Ausserdem macht, wer gebrauchten Hausrat verkauft, nur selten Gewinn.
Das ist leider nur die halbe Wahrheit.
Die erste Frage ist, ist das was man bei ebay macht, gewerblicher Handel oder ist er es nicht und sind es private Veräußerungsgeschäfte. Wenn Verkäufer innerhalb von zwölf Monaten fünfzig oder mehr Geschäfte macht, kann das Finanzamt schon davon ausgehen, dass es um gewerbsmäßigen Handel geht, und nicht um ein einzelnes privates Veräußerungsgeschäft (das grundsätzlich steuerfrei ist). Die Grenzen sind so fließend wie bedeutsam, denn wenn es gewerblich ist, ist es das mit allen Konsquenzen - Gewerbeanmeldung, Steuern, etc.
Ob dann tatsächlich Gewerbesteuern zu zahlen sind, hängt dann von der Höhe des realisierten Gewinnes ab. Dort erst wird die Frage nach Freibeträgen interessant. Die nächste spannende Frage ist dann die der abfeührten Mehrwertsteuer.

Ich finde es richtig, dass die Finanzämter sich langsam mal mit der Welt der "Freizeitunternehmer" bei ebay und auf anderen Plattformen beschäftigen. Gleiche Bedingungen für alle, egal ob online oder offline.
Vermutlich wird der eine oder andere da eine unangenehme Überraschung erleben.

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