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Beitragserhöhungen: So drücken Sie die Kosten für die private Krankenpolice
DPA

Mehrere private Krankenkassen erhöhen ihre Beiträge, mitunter drastisch. Viele Versicherte können aber trotzdem Hunderte Euro sparen. Dafür müssen sie nur drei Dinge beachten.

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spon-1304514488780 28.11.2015, 18:44
10. Tarifwechsel mit hoher Ersparnis

Ich habe gerade meinen Tarif mi Unterstützung eines Beraters wechseln können: 250 ? weniger pro Monat bei besseren Leistungen. Das hat zwar rd. 3.000 ? Honorar gekostet, bringt aber in 10 Jahren rd. 30.000 ? Ersparnis. Die gleichzeitig von meiner KV angebotenen Tarifänderungen waren kaum durchschaubar, alle mit Leistungseinschränkungen verbunden und brachten deutlich geringere Einsparungen. Also: Unabhängige Beratung lohnt sich!

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Hamberliner 28.11.2015, 18:45
11. Nichts konkretes

Die Kolumne enthält aber kaum konkrete brauchbare Tips.

Selbstverständlich ist einer Beratung durch die KV kein Vertrauen zu schenken, weil sie nicht die Interessen des Kunden vertritt, sondern die entgegengesetzten. Dass der Gesetzgeber sie vorschreibt ist ja wohl ein Treppenwitz.

Ich bin bei der DKV und stelle fest, dass die DKV einen gigantischen unübersichtlichen Wust an Tarifen anbietet. Dieser lässt sich wohl nur mit einem eigens programmierten Programm auswerten, und das sehr bald zu tun habe ich mir vorgenommen. Vielleicht kommt bei meinen Recherchen heraus, dass ich als männlicher Single seit Jahren auch für potenzielle Schwangerschaft Geld verbrenne. So eine Schweinearbeit auf die lange Bank zu schieben ist eben ein Luxus, den man genießen muss wie einen guten Wein und eine Zigarre. Luxus kostet nun einmal Geld.

Eines wird bei der Recherche garantiert herauskommen: Kosten, die garantiert kommen und nichts mit Risiko zu tun haben, selber direkt zu schultern anstatt sie über die KV laufen zu lassen, dürfte billiger sein. Z.B. Medikamente für Diabetiker.

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ruman 28.11.2015, 18:53
12. es fand und findet unter den Augen des Staates schlichtweg ein Betrug statt. Die Versicherung klärte nicht ...

darüber auf, dass kein Risikoausgleich zwischen jung und alt stattfindet. Die neuen Tarife werden Richtung jung geschlossen und müssen dann ihr zunehmendes Risiko allein ins Alter direkt tragen. Es ist keine Versicherung übers Leben hinweg. Sondern eine in der zur Veranschaulichung sich eine Hochriskoaltersgruppe sich nur untereinander das Risiko trägt.Wie wenn eine Dekaden(=10Jahre) gruppe sich untereinander versichert und gemeinsam altert mit zunehmendem Risiko. Durch das immerwieder abkoppeln der jungen ohne deren Aufklärung ist es genaugenommen kein Versicherungsvertrag gültig für's ganze Leben sondern lauter einzelne Verträge. Betrug ist auch der sogenannte Basistarif, angeblich ähnlich teuer wie die Freiwilligen in der Gesetzlichen, aber bei weitem nicht die Leistung, nämlich keine Familienversicherung, kein Krankengeld.

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trotz-ossi 28.11.2015, 18:59
13.

Zitat von spon-1304514488780
Ich habe gerade meinen Tarif mi Unterstützung eines Beraters wechseln können: 250 ? weniger pro Monat bei besseren Leistungen. Das hat zwar rd. 3.000 ? Honorar gekostet, bringt aber in 10 Jahren rd. 30.000 ? Ersparnis. Die gleichzeitig von meiner KV angebotenen Tarifänderungen waren kaum durchschaubar, alle mit Leistungseinschränkungen verbunden und brachten deutlich geringere Einsparungen. Also: Unabhängige Beratung lohnt sich!
Habe gerade mit Interesse Ihren Beitrag gelesen. Wie aber findet man eine wirklich unabhängige Beratung?

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Christian_RO 28.11.2015, 19:09
14. Erhöhung um 63%

Ich habe auch einen neuen Beitragsbescheid erhalten - Erhöhung lag bei 63%

Ich habe daraufhin die AXA angeschrieben, dass ich die in der Broschüre genannten Punkte nicht gelten lasse.

Der Kapitalmarkt hat seit 10 Jahren niedrige Zinsen (Grafik von der Bundesbank beigelegt)

Dann vom statistischen Bundesamt, dass der Gesundheitssektor im Schnitt um 3-4% im Jahr teurer wird. Warum dann 63% höher?

Es wird gesagt immer mehr Leute "flüchten" - will mich die AXA nur als Kunde bis zum 40 Lebensjahr haben? Dachte ich haben einen Partner fürs Leben.

Meiner Meinung nach ist dies kein seriöses Produkt wenn man solche Erhöhungen macht und ich als "Kunde" dies nicht nachvollziehen kann.

Ich bat deshalb die AXA um Vorlage der Zahlen zu meinen Tarif - Einzahler/Mitglieder, Gesamteinnahmen/Ausgaben diese untergliedert nach Behandlungen und Kosten für Medikamente.

Es wir Zeit, dass der Gesetzgeber da etwas macht und die Erhöhung der Beiträge auf die Inflation begrenzt.

Ich hatte mal vor langer Zeit einen Tarif abgeschlossen und möchte diesen auch weiterhin behalten. Es kann nicht sein das ich von Jahr zu Jahr weniger Leistungen erhalten soll nur damit dieser bezahlbar bleibt.

Die PKV müssen sich halt mal überlegen wie man den steigenden Kosten entgegen treten kann. Lösung z.B. in Großstädten eigene Gesundheitszentren eröffnen und mit eigenem Personal besetzen.

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exHotelmanager 28.11.2015, 19:11
15.

Der DKV-Berater versucht, sich für den Wechsel in eine günstigeren Tarif durch eine aufgedrängte Unfallversicherung mit 100? Monatsbeitrag belohnen zu lassen. Begründung: "Ich muß ja auch leben". Lehnt man das ab, wird es unangenehm.

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tatsache2011 28.11.2015, 19:16
16. Risiko PKV

Zitat von mimas101
und was ist mit dem Wechsel in den sog. Basis-Tarif (100 Draghi-Eumel im Monat oder so)? ...
Monatlich 730 € für den Basis-Tarif.

"Der Höchstbeitrag eines Basistarifs ist abhängig vom Beitragssatz in der gesetzlichen Krankenkasse, der jeweils geltenden Beitragsbemessungsgrenze und dem durchschnittlichen Zusatzbeitrag in der GKV."

"Leider ist es für Versicherte im Basistarif oft so, dass sie auf einem erheblichen Teil ihrer Arztrechnungen sitzen bleiben.
Denn zwar bietet der Basistarif der GKV entsprechende Leistungen, aber die Ärzte sind nicht an das niedrige Niveau des Basistarifs gebunden und können deutlich mehr abrechnen.
Diese Differenz bekommen die Versicherten dann nicht von der PKV erstattet.
Manchmal verweigern Ärzte sogar die Behandlung eines im Basistarif Versicherten."

Zitate aus http://www.finanztip.de/pkv-basistarif/#ixzz3soKCVpxx

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pandorawirkommen 28.11.2015, 19:26
17. Raus solange es noch geht

Mit ständigen Lockangeboten werden viele im die PKV geholt. Ab dem 55. Lebensjahr, wenn das Risiko von Erkrankungen steigt und der PKV Versicherte nicht mehr aussteigen kann, werden die Tarife in extremer Weise erhöht. Kann der Versicherte nicht mehr zahlen und insolvent muss der Staat mit der Grundsicherung einspringen. Die PKV ist das asozialste was mir bekannt ist. Mit viel Glück konnte ich diese verlassen. Alle die glauben die PKV wäre so etwas tolles, werden sich nach dem 55. Lebensjahr wundern. Dann heißt es zahlen ohne Ende. Der Versicherungsvertreter wird natürlich blumige Erklärungen finden, warum dies alles kein Problem sei. Nach dem. 55. Lebensjahr werden dann ganz andere Töne angeschlagen.

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scottbreed 28.11.2015, 19:48
18. abschaffen

Die einzige Lösung ist die privatkrankenkassen abzuschaffen.. Es sollte nur eine Krankenkasse existieren in der alle einzahlen egal ob Beamter oder Arbeiter... und dann sollte es nach dem solidarprinzip funktionieren.. Eine Obergrenze der Beiträge sollte es nicht geben und wenn jemand 1 Million verdient im Monat dann sollte er auch 19 Prozent als beispiel auch bezahlen Und fertig. Auch in der Leistung sollte die Krankenkasse alle gleich behandeln egal ob arm oder reich.. und das funktioniert bestimmt... und schon hätte man den ganzen ärger nicht mehr mir der Bevorzugung von der Termin Vergabe nicht mehr.. das selbe sollte man mit der korrupten pharmaindustie machen die nur darauf aus sind mit lebensnotwendigen Medikamenten ne reibach zu machen und herzlich wenig daran interessiert sind das ihre Patienten gesund werden.. Denn was nützt der pharmaindustie eine gesunde Bevölkerung?? garnix.. Denn dann verdienen die kein Geld... und genau diese kruxis also diese heuchlerische Einstellung der pharmaindustie muss abgeschafft werden und sie muss wieder in staatliche Hände übergeben werden wo der Staat dann denen genau auf die Finger schauen kann an was sie forschen und aus welcher Zweck... und natürlich sollte der Staat auch die Kontrolle über Ausgaben und Einnahmen haben.. und nur so kann es funktionieren.. Wettbewerb im gesundheitssystem hat da nix zu suchen.. Das Gesundheitswesen mit allen drum und dran sollte neutral sein.. egahl ob man sich in einem kapitalistischen oder sozialistischen System befindet...

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spon-1304514488780 28.11.2015, 19:50
19. @trotz-ossi

Ich weiß nicht, ob hier Werbung erlaubt ist, aber ich kann cofinance (Düsseldorf) empfehlen.

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