Forum: Wirtschaft
Beitragserhöhungen: So drücken Sie die Kosten für die private Krankenpolice
DPA

Mehrere private Krankenkassen erhöhen ihre Beiträge, mitunter drastisch. Viele Versicherte können aber trotzdem Hunderte Euro sparen. Dafür müssen sie nur drei Dinge beachten.

Seite 3 von 7
pandorawirkommen 28.11.2015, 19:51
20. Keine Chance

Bitte nicht so naiv sein und glauben der Berater bringt eine Ersparnis. Für einige Jahre wird die Illusion mit geringeren Beiträgen aufrecht erhalten. Nach dem 55. Lebensjahr ist man der Versicherung hoffnungslos ausgeliefert. Dann sollte man sich ab dem 65. Lebensjahr auf Beiträge von weit über 1000? im Monat einstellen. Und dieser Betrag bezieht sich nur auf den jetzigen Zeitpunkt. In 10 Jahren wird diese Summe locker auf über 2000? steigen. Klar, dass das anbieten von neuen Tarifen für Berater so lukrativ ist. Es handelt sich hier im Prinzip um den Neuabschluss einer Versicherung. Gibt sehr gute Provision dafür.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Soordhin 28.11.2015, 19:53
21.

War etwas überrascht, aber meine PKV hat mir gerade die Beitragsmitteilung geschickt und der Beitrag sinkt im nächsten Jahr. In den letzten 10 Jahren gab es zwar insgesamt eine Erhöhung, aber um gerade einige wenige Euro, unter 1% pro Jahr. Kann mich daher nicht beschweren, habe aber auch nie eine dieser 50€ Lockangebote wahrgenommen sondern von Anfang an einen realistischen Tarif mit guten Leistungen der trotzdem weit unter einer freiwilligen Pflichtversicherung liegt. Und das beste ist dass der Arbeitgeber auch weiterhin die Hälfte davon zahlt...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Crom 28.11.2015, 20:23
22.

Mein Beitrag wurde um ein Euro gesenkt, so geht es also auch. Man muss sich eben vorher informieren, welche PKV eher beitragsstabil ist.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
stefan.martens.75 28.11.2015, 20:26
23. Falscher Ansatz

Zitat von Christian_RO
Ich hatte mal vor langer Zeit einen Tarif abgeschlossen und möchte diesen auch weiterhin behalten. Es kann nicht sein das ich von Jahr zu Jahr weniger Leistungen erhalten soll nur damit dieser bezahlbar bleibt.
Zunächst mal sind die alten Tarifen fast immer schlechter als die neuen!
Es gibt nur ganz wenige Ausnahmen die sich verschlechtert haben und die spielen bei den Gesamtrisiken kaum eine Rolle!

Das Grundproblem ist ein ganz einfaches:
Beispiel:
Ihr Tarif ist "Aktiv AA" der von 89-98 aktiv war und danach von Tarif "SuperBB" ersetzt wurde. Ihre Solidargemeinschaft sind alle Kunden die in dieser Zeitspanne für diesen Tarif geworben wurden. Die werden aber immer älter und seit 1998 kommt kein einziger junger Kunde mehr hinzu.
Es gibt gibt X Versicherte die Y Kosten verursachen und die werden auf die Beiträge umgelegt. Je älter die Struktur der Kunden ist desto teurer werden die und desto stärker steigen die Preise......

Wenn sie jetzt wechseln in den heute aktuellen Tarif "Hoffnung CC" sind sie ein alter Kunde neben tausenden jungen und gesunden, gerade erst geworbenen Kunden und deshalb zahlen sie entsprechend weniger.....

Es gibt kein rationales Argument in alten Versicherungstarifen der privaten Krankenversicherung zu bleiben!!!!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
klauseinemaus 28.11.2015, 20:27
24. Verstehe nicht

Warum die private Krankenkasse einem Arzt die dreifache Summe abrechnen läßt, im Vergleich zur Gesetzlichen Krankenkasse. Das ist doch Irrsinn. Kein Wunder, wenn die PKV ins Schleudern gerät und die Beiträge exorbitant erhöht - zahlen muß diesen Blödsinn der Versicherte. Dieses ganze PKV-System ist für ältere Versicherte lebensbedrohlich, ich geh mal davon aus, das viele davon ganz aus der Versicherung aussteigen (müssen) und dann keine Krankenversicherung mehr haben. Wer kann sich von seiner Rente auf Dauer solche Beiträge denn leisten. Die USA lassen grüßen. Und unser ach so soziale Staat läßt solche Zustände zu...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Michael200669 28.11.2015, 20:39
25.

Zitat von bali64
Wer freiwillig in eine PKV wechselt, muss auch die Konsequenzen tragen. Beamte haben leider nicht die Wahl, da sie in der gesetzlichen KV die Beiträge allein zahlen müssten. Pflichtversicherte, die knapp unter der Beitragsbemessungsgrenze liegen, zahlen etwa das Doppelte des durchschnittlichen Beitrags und stützen damit das Solidarprinzip - ob sie wollen oder nicht. Wer ein höheres Einkommen hat, kann sich aus dieser Solidargemeinschaft verabschieden. Besser wäre eine Grundversicherung für alle, und die privaten Versicherer bieten Zusatzleistungen an.
Auch Beamte haben die Wahl. Als Singles mag es etwas teurer sein, aber im Durchschnitt spart der Beamte, wenn er in die GKV geht. Denn die Beiträge reduzieren die Steuern. Des weiteren ist mitnichten immer die PKV besser als die GKV. Denn wenn man was nicht vertraglich vereinbart hat, bekommt es nicht oder zu weitaus schlechteren Kondition.

Gutes Beispiel sind die Hilfsmittel, wie die Rollstuhlversorgung. Hat der PKV-Versicherte dies nicht mit abgesichert, bekommt er entweder gar nichts oder eine schlechtere Versorgung. Gab erst vor einigen Monaten einen Bericht bei ARD.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Michael200669 28.11.2015, 20:47
26.

Zitat von Christian_RO
Ich habe auch einen neuen Beitragsbescheid erhalten - Erhöhung lag bei 63% Ich habe daraufhin die AXA angeschrieben, dass ich die in der Broschüre genannten Punkte nicht gelten lasse. Der Kapitalmarkt hat seit 10 Jahren niedrige Zinsen (Grafik von der Bundesbank beigelegt) Dann vom statistischen Bundesamt, dass der Gesundheitssektor im Schnitt um 3-4% im Jahr teurer wird. Warum dann 63% höher? Es wird gesagt immer mehr Leute "flüchten" - will mich die AXA nur als Kunde bis zum 40 Lebensjahr haben? Dachte ich haben einen Partner fürs Leben. Meiner Meinung nach ist dies kein seriöses Produkt wenn man solche Erhöhungen macht und ich als "Kunde" dies nicht nachvollziehen kann. Ich bat deshalb die AXA um Vorlage der Zahlen zu meinen Tarif - Einzahler/Mitglieder, Gesamteinnahmen/Ausgaben diese untergliedert nach Behandlungen und Kosten für Medikamente. Es wir Zeit, dass der Gesetzgeber da etwas macht und die Erhöhung der Beiträge auf die Inflation begrenzt. Ich hatte mal vor langer Zeit einen Tarif abgeschlossen und möchte diesen auch weiterhin behalten. Es kann nicht sein das ich von Jahr zu Jahr weniger Leistungen erhalten soll nur damit dieser bezahlbar bleibt. Die PKV müssen sich halt mal überlegen wie man den steigenden Kosten entgegen treten kann. Lösung z.B. in Großstädten eigene Gesundheitszentren eröffnen und mit eigenem Personal besetzen.
Warum Inflation. Sie ist nur ein Querwert, der nichts über die tatsächlichen Kostensteigerung sagt.

Sie unterschlagen nämlich, die Kosten fürs Personal, Gebäude usw. und nicht nur für die Versicherung, sondern auch die Kosten, die die Versicherung bei Leistungserbringung zahlen muß. Und da sind mal ganz schnell 2 stellige Prozentsteigerungen drinnen. Des weiteren zahlen sie mit ihren Beiträgen ihre eigenen Rückstellungen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
runandrock 28.11.2015, 20:59
27. Abschaffen!

Die PKV gehört abgeschafft. Wer einmal drin ist, sitzt in der Falle. Also Finger weg, wer noch kann! Leider hat es die Politik versäumt, dieser Lobby von Geldschneidern Grenzen zu setzen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
schlaumeier79 28.11.2015, 21:00
28. Alles wird teurer...

und das die freiwillig GKV Versicherten mit ihrer Basisabsicherung zum 01.01.2016 sprichwörtlich mit über 780,- Euro im Monat zur Kasse gebeten werden, stört Niemanden!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Michael200669 28.11.2015, 21:16
29.

Zitat von luenesir
Was in dem Artikel zudem leider nicht erwähnt wurde ist, dass viele gesetzlich Versicherte in 2016 mit erhöhten Zusatzbeiträgen ihrer Kassen rechnen müssen. Und da der Anteil des Arbeitgebers gedeckelt ist, geht dies nur zu Lasten der Versicherten. Eine Beurteilung erspare ich mir dazu. Wer die Beitragsbemessungsgrenze überschreitet oder selbstständig ist zahl in der gesetzlichen Krankenversicherung über Jahrzehnte meist erheblich mehr Beitrag für weniger Leistungen, als in der privaten Krankenversicherung.
Weil der Bericht sich um die PKV und deren Erhöhung handelt.

Bei der GKV reden wir um eine Steigerung von bis 0,3 Prozentpunkte.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 3 von 7