Forum: Wirtschaft
Belastung für Besserverdiener: Scholz erwägt Spitzensteuersatz von 45 Prozent
ADAM BERRY/EPA-EFE/REX

Finanzminister Scholz kann sich offenbar eine Anhebung des Spitzensteuersatzes vorstellen. Dabei wollte die GroKo eigentlich auf Steuererhöhungen verzichten.

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Mara Cash 30.01.2019, 19:06
50. Sozialsysteme verschlanken

Deutschland ist nach Belgien Vizeweltmeister in Sachen Höhe von Steuern und Sozialabgaben. Die Arbeitslosigkeit ist auf Rekordniveau niedrig - in solchen Zeiten müssen die Steuern gesenkt, statt erhöht werden. Kohls Spitzensteuersatz musste wegen der Kosten der damaligen Wiedervereinigung für eine Weile aufgebracht werden - das lässt Scholz einfach unerwähnt. Die Kosten für die Sozialsysteme laufen bei Scholz aus dem Ruder - die Flüchtlinge erwirtschaften im Durchschnitt zu wenig und verursachen sehr hohe Primär-/ und Sekundärkosten. Der Großteil arbeitet nach Jahren immer noch nicht. Nach meiner Meinung müssen die deutschen Sozialsysteme dadurch verschlankt werden, dass neu hinzu gekommene Menschen sich und ihre Familie nach 3 Jahren selbst finanzieren können müssen - schaffen sie es nicht, müssen sie eben wieder dorthin zurück, wo sie mit ihren Kenntnissen durch kommen können. Die Sozialgesetze gehören entsprechend geändert.

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brux 30.01.2019, 19:06
51. Reich

In Frankreich sollen nach dem Willen der Gelbwesten auch die Reichen den aus dem Ruder gelaufenen Wohlfahrtsstaat retten.
Nach ersten Berechnungen wäre ein Ehepaar mit knapp 4000 Euro brutto im Monat reich, ein Alleinverdiener mit 2200 Euro.
Da kommt man dann schnell zu DDR Verhältnissen. Die Motivation zu arbeiten geht gegen Null.
Ich verstehe wirklich nicht die kultische Überhöhung der Dummen und Faulen als Massstab.

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femdoc 30.01.2019, 19:07
52. SPD? unzumutbar!

das ist das einzige, was diesem Menschen einfällt, wenn die sprudelnden Steuereinnahmen zurückgehen?!
10 Jahre abgeschöpft und natürlich sinnlos verplempert, geht die Groko und SPD voran, den gebeutelten Bürger noch weiter auszubeuten. eine Frechheit ohnegleichen!

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dadokan 30.01.2019, 19:08
53. Das macht die Entscheidung leichter

Damit ist die SPD mach 43 Jahren für mich Geschichte. Menschen mit einem Einkommem von 55k+ gleichzusetzen mit Menschen die ein Einkommen von 120k+ haben ist sowas von Realitätsfremd das einem die Worte fehlen. Wenn das Finanzministerium Geld braucht dann sollte es mal die CUM CUM, CUM EX Geschäfte stoppen und dafür sorgen das Großunternehmen ihre Steuern zahlen. Währe evt. Sinvoller als die Mittelschicht in eine prekäre Lage zu bringen

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BettyB. 30.01.2019, 19:11
54. Mehr wäre besser

Unverständlich, warum dann oben in der Pitze 45% blieben, wenn darunter mit Sozialabgaben mehr als 50% abgezogen werden, doch staatliche Investitionen könnten die Wirtschaft wahrlich ankurbeln und dass ohne Schulden aufzubauen. Ob da aber die christlichen Reichenschützer mitspielen, bleibt zu bezweifeln. Und der nicht mitdenkende Mttelstand empört sich. Seltsam, seltsam, die wollen einfach keine besser ausgestatteten Schulen und Universitäten, obwohl sie wenigstens indirekt von den Aufträgen profitieren würden.

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besin 30.01.2019, 19:14
55. steuern zahlen

Steuern zahle ich prinzipiell gerne. ich kann mich auch mit höheren Steuern gut und gerne abfinden. Obwohl ich als kinderloser unverherateter gutverdiener eh schon gehörig zur Kasse gebeten werde.
Die Kernfrage ist nur: Wofür? Für noch mehr Investitionsstau, BERs, Gorch Foggs oder andere Stümpereien der Politik? Wohl nicht! Einer Investition in das Bildungwesen, die Infrastruktur, die Verbesserung der Bedingungen im Sozialwesen usw stehe ich gerne offen gegenüber.
Aber wer macht das schon? Unsere Politik?

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quark2@mailinator.com 30.01.2019, 19:14
56.

Es kommt halt nur darauf an, wo jeweils die Schritte gemacht werden. Wenn alles über der 1. Million mit 45% versteuert wird und man das über 3 Jahre mittelt, um Einmaleffekte nicht überzubewerten, warum dann nicht ? Persönlich fände ich allerdings eine höhere Erbschaftssteuer besser. Es ist ein Unterschied, ob jemand sich was selbst erarbeitet, oder es einfach bekommt. Jedem sein Haus und Baum und Hund, aber keiner muß 500 Mietwohnungen erben, oder so.

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flopi3 30.01.2019, 19:15
57. Die Einkommenssteuer ist hoch genug ...

... wie weit will man die Angestellten Leistungsträger denn noch schröpfen.
Soli für alle abschaffen, den Sparerfreibetrag auf 2500€ erhöhen und auf alle Erträge aus Gewinnen (egal ob Aktien, Häuser oder Kunst) 50% Steuer für alle. Dann noch die Erbschaftsteuer pauschal für alle auf 25% festsetzen (Freibetrag 1 Mio). Für Unternehmen gibt es keine Ausnahmen, außer das die Steuer auf 10-15 Jahre verteilt wird.
Wenn die Politik so weitermacht, werden die gutausgebildeten Menschen Deutschland peu a peu verlassen und dann gibt es deutlich weniger umzuverteilen.

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burlei 30.01.2019, 19:16
58. Nun, es ist ja ...

... ganz klar, dass jetzt wieder Gott und die Welt aufheult. Es ist das böse Wort "Steuererhöhung" gefallen. Nun haben wir ja einige Gruppen von Steuerzahlern. Einmal die, die so viel verdienen, dass sie gar keine Steuern bezahlen. Die haben schon längst ihre Schäfchen und sich selber ins Trockene, also in irgendwelche Steueroasen gebracht. Dann diejenigen, die immer noch hier leben, aber von ihrem Einkommen sich etliche clevere Steuerberater leisten können. Die rechnen die Steuerschuld so weit runter, dass der Steuerpflichtige eigentlich Hartz-IV beantragen müsste. Das sind alle diejenigen, die locker von ihrem Einkommen abzüglich Spitzensteuersatz leben können, aber dem Staat, also uns allen, nicht das Schwarze unter dem Fingernagel gönnen. Dann gibt es die große Gruppe der Steuerpflichtigen, denen die Steuern sofort vom Lohn/Gehalt einbehalten wird. Von denen hört man nichts. Dann gibt es natürlich noch diejenigen, die die Steuerhinterzieher (eigentlich ja Kriminelle) bewundern. Das sind dann auch die, die bei "Steuererhöhung" sofort los heulen und FDP wählen. Dabei kommen sie überhaupt nicht in die Versuchung, den Spitzensteuersatz zahlen zu müssen. Wovon denn? Und dann haben wir noch diejenigen, die losschreien, weil ein SPD-Finanzminister das hässliche Wort in den Mund genommen hat. Wäre es ein CDU/CSUler gewesen, oder einer von der FDP hätte Hartz-IV zusammen gestrichen, wäre das alles völlig i.O. SPD=links=abgrundtief böse. So einfach. Übrigens, von meiner Rente(!) werden 397 Euro Steuern einbehalten. Und? Mecker ich?

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Neandiausdemtal 30.01.2019, 19:18
59. Ungefähr

Die Einkommensgruppe von ganz unten bis ca 100.000 Euro im Jahr muß entlastet werden und darüber ist mehr, viel mehr zu kassieren!
Das Ehegattesplitting muß weg und die Rentenversicherung stärker gestützt werden. Dann wären wir schon mal ein Stück weiter.

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