Forum: Wirtschaft
Benzinpreis auf Jahreshoch: Das Sprit-Kartell
imago images/Overstreet

Super ist in Deutschland so teuer wie seit Monaten nicht mehr - obwohl die Preise an den internationalen Rohölmärkten leicht zurückgegangen sind. Doch Benzin ist knapp. Eine kleine Gruppe von Unternehmen nutzt das aus.

Seite 2 von 12
killing.time 29.05.2019, 13:16
10. Wo ist das Problem?

Benzin ist teuer. Und wo ist das Problem? Hat Deutschland nicht erst vor 3 Tagen genau das gewählt? Und jetzt schon wieder jammern.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Haarfoen 29.05.2019, 13:16
11. Ist mir als Kleinwagenfahrer schnuppe ...

Ob der Sprit 1.50 € oder 2.75 € kostet, ist mit als Kleinwagenfahrer völlig egal. Mein kleines Aluminium- Auto fährt so sparsam und ein neues Fahrrad leistet guten Dienst. Finanzielle Effekte bemerke ich gar nicht. Die Damen und Herren mit den dicken SUV und Limousinen, also Befürworter des "Geltungskonsums", sollen ruhig zahlen ... immer mehr ... und immer mehr ... solange, bis der Therapeut zur Behandlung der Profilneurose billiger als der Benzinverbrauch wird. Dann kommen wir als Gesellschaft einen Schritt weiter.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
sj_comment 29.05.2019, 13:17
12. Hätte die Automobilindustrie

Den Auftrag (Selbstverständnis) von Frau Merkel verstanden, hätten wir nur noch 3 Liter-Autos und bräuchten weniger Benzin, demnach auch weniger Mangel. Und wir könnten schon viel weiter sein und Autos mit Ökostrom fahren oder ggf. mit Bennstoffzellen, dann wäre der Artikel schon unnötig geworden. Tja hätte, hätte Fahrradkette. Ja Fahrrad ist auch eine grüne Alternative oder kostenlose öffentliche Verkehrsmittel die ökologischer betrieben werden. Was passiert bloss mit diesen reichen Öl-Ländern wenn da keiner mehr diese Öl-Massen abnimmt und diese keine nennenswerten alternativen Wirtschaftseinkünfte haben?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
larsmach 29.05.2019, 13:31
13. Das alte Spiel von Angebot und Nachfrage - ob Öl oder CO2...

Es ist das alte Spiel von Angebot und Nachfrage: Das bereits geringe Ungleichgewicht zwischen diesem Paar bestimmt Preise oder Stärke des Treibhauseffekts - nicht die Reichweite des Öls oder die Gesamtmenge des CO2 in der Atmosphäre (oder anderer Treibhausgase früherer Atomsphären: Manch einer zieht sich aus Unkenntnis darüber ja gern an Zusammensetzungen früherer Erdatmosphären hoch).

Beitrag melden Antworten / Zitieren
duerrmi 29.05.2019, 13:32
14. Preise wie vor über 10 Jahre

Schade, dass die Grafik der Entwicklung des Benzinpreises nur das Jahr 2019 beleuchtet. Ansonsten würde man feststellen, dass der Spritpreis in den letzten gut 10 Jahre aus verschiedenen Gründen relativ (!) niedrig war und wir jetzt gerade mal das Preisniveau von 2008 erreicht haben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
drsamatha 29.05.2019, 13:32
15. Trotzdem fahren alle einen SUV und keiner unter 140 auf der AB

Wenn ich mir ansehe, was Hans und Herta heutzutage für Autos fahren, dann sind wir von "zu teuer" noch meilenweit entfernt. Wenn man dann weiterhin mitbekommt, wie man bedrängt wird, wenn man es wagen sollte Richtgeschwindigkeit auf der Autobahn zu fahren, dann kann ich nur sagen: Jammern gehört wohl zum Geschäft. Wirklich teuer ist es definitiv nicht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mirkoklemm 29.05.2019, 13:33
16. Es geht in die richtige Richtung...

Der Grund ist zwar aktuell ein anderer, aber langfristig ist es gut, dass die Spritpreise sich ihren tatsächlichen Kosten für Gesellschaft und Umwelt annähern. So werden endlich alternative Antriebstechnologien auch preislich konkurrenzfähig, die aufgrund der unfairen Steuerpolitik momentan benachteiligt werden. So kostet z.B. 1 kWh Strom aus erneuerbaren Energien wesentlich mehr, als das energetische Äquivalent in flüssigen, fossilen Kraftstoffen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
smart75 29.05.2019, 13:36
17. Und der Staat

Soll der doch auch mal seine Gewinnmarge runterfahren / Steuern senken.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
almeo 29.05.2019, 13:37
18.

Zitat von Hans-Dampf
[...] Wenn ich den Preis für meine Monatskarte gegen die Ausgaben für den Kraftstoff gegenhalte, komme ich fast aufs selbe raus. Und die Lebenszeit, die ich dann mehr mit meiner Familie verbringen kann, wiegen die sonstigen Kosten fürs Auto auf. Und näher zur Arbeit ziehen hilft wenig, denn der ÖPNV wird dadurch weder qualitativ, noch quantitativ besser.
Den Frust kann ich durchaus verstehen. Allerdings darf man natürlich nicht nur die Spritkosten gegen das Monatsticket rechnen. Da zählt ja auch der Anschaffungspreis mit rein, der Materialverschleiß, Wartung und Reparaturen. Da dürfte unter dem Strich die Monatskarte immer gewinnen. Natürlich spielt da immer auch das Nervenkostüm und die Zeitersparnis mit rein, daher wird man wohl nie so subjektiv rechnen. Näher zur Arbeit ziehen wäre dabei aber potentiell durchaus eine Überlegung, je nach Mietspiegel können selbst höhere Mieten und ein Fahrrad günstiger kommen, als in Randlage zu wohnen und mit dem Auto zu pendeln...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Broko 29.05.2019, 13:38
19.

Das Kartellamt lässt sich schon seit Jahrzehnten an der Nase herumführen - wofür gibt es eigentrlich eine solche sündhaft teure Behörde?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 2 von 12