Forum: Wirtschaft
Benzinpreis auf Jahreshoch: Das Sprit-Kartell
imago images/Overstreet

Super ist in Deutschland so teuer wie seit Monaten nicht mehr - obwohl die Preise an den internationalen Rohölmärkten leicht zurückgegangen sind. Doch Benzin ist knapp. Eine kleine Gruppe von Unternehmen nutzt das aus.

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sudiso 29.05.2019, 16:37
80.

immer wieder lustig, wenn man Überschriften wie "die Konzerne verdienen wohl damit" liest. dabei wird leicht vergessen daß 60 Prozent des Benzinpreises an Vater Staat gehen........w

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jamon 29.05.2019, 16:38
81.

Zitat von jim_rewop
Der klassische SUV Fahrer bewegt heutzutage 2,5 Tonnen Pkw um 25 kg Kind zu Schule zu transportieren und das meist in urbanen Räumen.
dieses argument höre/lese ich immer wieder. und keiner hat dazu eine quelle/statistik. es ist bloßes nachgeplapper, weil jemand, jemanden kennt, der jemand kennt, der einen nachbarn mit SUV hat.....der hat zwar keine kinder, aber is doch wurscht!

haben sie dazu ein paar zahlen?

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jamon 29.05.2019, 16:41
82.

Zitat von wilbury
Stündlich/täglich wechselnden Spritpreise gibt es nur bei uns. Weder in Italien, England, Schweden oder Dänemark habe ich so etwas beobachtet. Am besten war England, 10 Tage an der Tankstelle im Urlaubsort stets der unveränderte Preis. Wir wehren uns ja auch nicht.....einfach mal kollektiv am Wochenende nicht fahren. Warnstreik eben....die kann man auch herrlich ausweiten.
wie lange haben sie die beobachtung durchgeführt? haben sie dazu daten gesammelt und analysiert?

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KevinPriegnitz 29.05.2019, 16:43
83. Der Staat bestimmt

3/4 des Benzinpreises allein für sich. max. 10cent pro Liter verdient der Tankstelleninhaber. Man fährt mit den Öffis auch nicht wirklich billiger. Auf meiner Strecke zu meinen Eltern ist der Zug genauso teuer wie ich halt Sprit/Steuern für die Strecke zahle (auf 40km). Ich nutze daher gerne das Rad. Die ersten 25km mit der Bahn im GVH kostet mich 4.50 inkl. Fahrrad, die restlichen 15km radel ich und sehe etwas von der Natur.

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derleibhaftige 29.05.2019, 16:45
84. Natürlich nicht

Zitat von g_bec
Gibt es ein Gesetz, dass nur Kollegen aus derselben Firma Fahrgemeinschaften gründen dürfen?
Kollegen aus anderen Firmen sind Fremde. Da weiß ich weder wie sie heißen, geschweige denn wo sie wohnen. Das weiß ich nicht einmal bei meiner eigenen Firma von allen 5000 Leuten, die mehrheitlich sogar im Ausland wohnen und in die entsprechenden Standorte in ihrer Nähe pendeln müssen.

Von daher würde ich nicht von einem Gesetz, sondern eher von Gesetzmäßigkeiten sprechen, die alberne Theorien wie regelmäßige Fahrgemeinschaften in der Praxis wirksam verhindern.

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Athlonpower 29.05.2019, 16:45
85. Nach der Masse an Autos auf den Straßen ist Benzin viel zu billig

Ich habe zuletzt am 15.April getankt und einschl. heute -wg. starken
Regens- genau 102 km "verbraucht", es wird also noch einige Wochen
dauern, bis ich wieder tanken muß,

mein Rekord vom letzten Jahr steht bei genau 4 Monaten zwischen zwei Tankfüllungen, so ist die Evolution, man paßt sich an ändernde Verhältnisse an oder geht unter!

Die wenigsten Menschen müssen jeden Furzweg und jeden Tag mit dem Auto fahren, die meisten Menschen tun es jedoch und daher braucht bzw. sollte dann niemand jammern, wenn das Benzin mal teuer ist, die sprichwörtliche Fahrt am Sonntagmorgen wenige Hundert Meter zum Bäcker ist leider die Realiät,

selber schuld, schaut man sich die riesiege Masse von Schrottksiten auf den Straßen an, dann muß man feststellen, daß Autofahren bzw. das Benzin offensichtlich noch viel zu billig ist!

Übrigens den Hauptpreistreiber mit den blauen Tankstellen boykottiere ich schon seit vielen vielen Jahren, die behandeln nämlich auch noch ihre Pächer in geradezu menschenverachtender Weise.

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KevinPriegnitz 29.05.2019, 16:52
86. @ Schreibtischknecht

ich kann es ebenfalls an meiner Mutter festmachen. Sie hatte früher einen tiefergelegten MX5 gefahren. Mit zunehmenden Rückenbeschwerden hatte sie dann zunehmend Schwierigkeiten Ein- und Auszusteigen. Meine Eltern haben sich dann für sie einen Mitsubishi ASX gekauft, ein 3/4 SUV. Dort kann sie erheblich leichter einsteigen. Die Verkehrssicherheit ist aufgrund der Masse höher und sie kann deutlich mehr transportieren.

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KaWeGoe 29.05.2019, 17:06
87. Ich fahre ein Elektroauto - Spritpreise sind mir egal !

Wir fahren seit 2,5 Jahren einen Nissan Leaf. Er verbraucht 14 kWh auf 100 km (inkl. Heizung / Sitzheizung / Lenkradheizung im Winter und Klimaanlage im Sommer).

Geladen wird mein eCar in der heimischen Garage mit Ökostrom der Energiewerke Schönau (27,95 Cent / kWh).

D.h. ich zahle für 100 km 3,91 € und emitiere 0 kg CO2.

Übrigens:
Als Zweitwagen haben wir noch einen Audi A4. Der wird so wenig bewegt (ca. 1.200 km / Jahr), dass meine KFZ-Werkstatt bei der diesjährigen Inspektion den Tipp gab, ab und zu beim Fahren die Bremse schleifen zu lassen, damit die Bremsscheiben nicht wieder Rost ansetzen ;-)

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jamon 29.05.2019, 17:37
88.

Zitat von Athlonpower
Ich habe zuletzt am 15.April getankt und einschl. heute -wg. starken Regens- genau 102 km "verbraucht", es wird also noch einige Wochen dauern, bis ich wieder tanken muß, mein Rekord vom letzten Jahr steht bei genau 4 Monaten zwischen zwei Tankfüllungen, so ist die Evolution, man paßt sich an ändernde Verhältnisse an oder geht unter! Die wenigsten Menschen müssen jeden Furzweg und jeden Tag mit dem Auto fahren, die meisten Menschen tun es jedoch und daher braucht bzw. sollte dann niemand jammern, wenn das Benzin mal teuer ist, die sprichwörtliche Fahrt am Sonntagmorgen wenige Hundert Meter zum Bäcker ist leider die Realiät, selber schuld, schaut man sich die riesiege Masse von Schrottksiten auf den Straßen an, dann muß man feststellen, daß Autofahren bzw. das Benzin offensichtlich noch viel zu billig ist! Übrigens den Hauptpreistreiber mit den blauen Tankstellen boykottiere ich schon seit vielen vielen Jahren, die behandeln nämlich auch noch ihre Pächer in geradezu menschenverachtender Weise.
guter kommentar. am besten gefällt mir "so ist die Evolution, man paßt sich an ändernde Verhältnisse an oder geht unter!"
es ist mir nämlich absolut unverständlich, wieso die menschen in einer sauberen welt leben wollen, dafür aber keinen fußbreit an luxus abzugeben bereit sind. dieses gejammer gabs früher irgendwie nicht?! heute scheinen sehr viele einfach nur mimmimi zu sein!

btw, bin sonntag mit dem rad zum wahllokal gefahren. es war nicht nur emmisionsfrei, es war auch stressfrei.

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pogle 29.05.2019, 17:42
89. Nicht jammern ...

einfach mal das Fahrzeug wechseln z.B. aufs Fahrrad bis 5/10 km, ÖPNV bis so 20/30 km, Zug oder Bus je nach Gusto oder aber bei einem anderen/neuen Auto auf Erdgas/Autogas/Elektro mit rund 5 Euro auf 100 km wechseln und vor allem SELBST aktiv werden !

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