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Berater-Exodus: So hat Trump die US-Wirtschaftselite gespalten
AFP

Viele US-Konzernchefs distanzieren sich öffentlich von Donald Trump, andere bleiben auffallend still. Ein Überblick über Abtrünnige, Mitläufer - und Trump-Fans in der Wirtschaftselite.

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quacochicherichi 17.08.2017, 18:44
1. Der unterhaltsamste

POTUS aller Zeiten. "For every CEO that drops out of the Manufacturing Council, I have many to take their place", ein Tag später löst er (in seiner Wahrnehmung) die Councils auf. Es gab wohl zu viele Bewerber. Bringt den verwirrten endlich dort hin, wo er hingehört.

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Thaddaeus 17.08.2017, 18:46
2. Auf jeden Fall

Einige der Unternehmen, deren CEO´s sich ganz offensiv gegen Trump gestellt haben und den absurderweise verdächtigten, ein KuKluxKlan-Mitglied und ein Rassist* zu sein, werden in absehbarer Zeit einen Besuch von der allseits gefürchteten US-Finanzpolizei erhalten, dem Internal Revenue Service (IRS).

Die IRS hat 90.000 Mitarbeiter und ist direkt dem Finanzminister Steven Mnuchin unterstellt: Chef : Trump. Die gemeinste Division heisst „IRS Criminal Investigation Division“ . Das ist die, die schon Al Capone zur Strecke gebracht hat, nachdem die korrupte Chicagoer Polizei mit jahrelanger Ermittlung dies versanden lassen wollte.

Glaubt wirklich einer, der rachsüchtige Trump lässt diese völlig ungerechtfertigten Diffamierungen von den Unternehmensleiter auf sich sitzen? Das wird für ihn nun "Eine Frage der Ehre" und jeder Unternehmensleiter, der sich als loyal erwiesen hat, kann sich glücklich preisen.

Man pinkelt grossen Hunden nicht an Bein.... Ein Biss und ab ist der Kopf. Und die anderen werden nass gemacht. Die IRS findet immer was.

*Vorher war er schon ein Kommunist und Agent Moskaus. Leute, lasst Euch von den parteilichen Hetzmedien nicht vergackeiern.

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Thaddaeus 17.08.2017, 18:51
3. Die hier üblich gewordenen fake news

"Sowohl der "Manufacturing Council" als auch das "Strategy and Policy Forum" lösten sich auf, nachdem zahlreiche Firmenchefs ihren Rückzug erklärt hatten."

Trump hat diese beiden Gremien aufgelöst.

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RRR79 17.08.2017, 18:55
4. ...Rücktritt in den nächsten Monaten

Lange wird man auf einen Rücktritt nicht mehr warten müssen. Trump ist am Ende. Anstatt den Sumpf auszutrocknen, hat er Wall Street in die Regierung geholt, in bislang noch nicht dagewesener Anzahl an Regierungsmitgliedern aus Goldman Sachs Bankiers. Seine Verbündeten verstößt er einen nach dem Anderen, oder stößt sie vor den Kopf. Dann die langgezogene Pleite seiner Obamacare-Reform, er war offensichtlich unfähig auch bei der 2ten Chance einen Kompromiss auszuhandeln... obwohl er sich als besten Verhändler aller Zeiten anpries. Nun das... Trump ist unfähig gegen die Neonazis ein klares wir zu erheben, bekanntlich haben die USA hunderttausende Gis im Kampf gegen die Naziherrschaft geopfert, ... es ist ein Witz. Jetzt löst er aus falschen Stolz oder aus purer Dummheit seine Beratergremien auf, die Leute, die er für seine Steuerpläne und die versprochenen Jobs, Jobs, Jobs gebraucht hätte. Versprochen hat er, dass er einiges zerstören wird.. ja das hat er, da kann man nichts sagen. Seine Machtbasis hat er zerstört, das Vertrauensverhältnis zur Wirtschaft, zum Militär und er hat nichts konstruktives zustande gebracht. Auch seine Glaubwürdigkeit ist nun komplett dahin. Anfangs dachte ist, evtl. der ist ja nur schräg, aber möglicherweise bringt er was zustande.

Der Mann macht alles falsch. Er kann seine Klappe nicht halten. Er tritt von einem Fettnäpfchen ins andere, er ist unbelehrbar und unbekehrbar. Der kann nix. Ausser Pleiten, da hat er ja einiges hingelegt. Oder ausser TV-Show-Host, da soll er auch bleiben und nicht im Weißen Haus, wo er fehl am Platz ist und nicht hingehört. Der Mann hat es nicht begriffen. Da wurde kein König gewählt, sondern nur ein Präsident. Und der muss sich für seine Leute den Arsch aufreissen, auch in Detailfragen.. und nicht Urlaubern oder Golfen gehen.

Da wird es noch eine Überraschung geben. Der Mann steht komplett allein da. Der verliert sehr bald die Lust und dann folgt eine ganz ganz rasche Abdankung von König Trump. Natürlich nicht ohne einen oder mehrere Sündenböcke zu benennen, wegen denen er seine Großartigen Pläne nicht umsetzen konnte.

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Thaddaeus 17.08.2017, 18:58
5. fake news

"friedlichen Gegendemonstranten, auf deren Seite eine Tote zu beklagen war."

Die Videos zeigen mit Baseballschlägern und Steinen bewaffnete Menschen, die mit einer "Demonstration" nichts am Hut hatten. Eine Gegendemonstration wird nur durchgeführt, um zu provozieren. Meistens hält die Polizei die zurück. Die Gegendemonstration hätte nie stattfinden dürfen: "Gefährdung der öffentlichen Sicherheit". Wie es ja auch geschehen ist.

Friedlich ist ganz was anderes.

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hegoat 17.08.2017, 19:13
6.

Herrlich, mit welchen Argumenten aus dem Compliance-Weichspülkatalog die CEOs ihre weitere Zusammenarbeit mit Trump rechtfertigen. "Verantwortung", "Patriotismus", etc. Warum nicht mal ehrlich sein und einfach "Geldgier" angeben?

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Profdoc1 17.08.2017, 19:19
7. lieber Thaddeus, nr 5

auch nichts verstanden,wie?
Es geht nicht darum, dass Nazis und Gegendemonstranten gewalttätig waren! In ihrer kruden Logik muss das aufgerechnet werden. Unfug! Es geht darum, dass sich der amerikanische Präsident nicht klar und deutlich von Nazis und deren Haltung, insbesondere die 'weiße Überlegenheit' distanziert hat. Ein absolutes No No! Er hat sich damit außerhalb der Grundfeste der US-amerikanischen Bevölkerung gestellt. Des Weiteren wird er kaum noch auf dem internationalen Parkett eine Rolle spielen dürfen. Verstanden?

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e-dirk 17.08.2017, 19:28
8.

Zitat von Thaddaeus
"Sowohl der "Manufacturing Council" als auch das "Strategy and Policy Forum" lösten sich auf, nachdem zahlreiche Firmenchefs ihren Rückzug erklärt hatten." Trump hat diese beiden Gremien aufgelöst.
Die Schlange die sich gebildet hatte mit den Interessenten an diesen Gremien teilzunehmen wurde zu lang. Und um keinen aus der Schlange zu benachteiligen...

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ishiko 17.08.2017, 19:33
9. Absurd

Herr Thaddeus, also entweder sind sie glühender Verfechter von Trump oder einen derjenigen armen Tröpfe, die versuchen müssen, für ihn PR zu machen. Von einer kritischen Auseinandersetzung mit dem Herrn POTUS ist es jedenfalls weit entfernt. Es ist schon erstaunlich, dass angeblich ein "ganzes Land" hinter Trump am Wahlabend gestanden haben soll, und alle anderen waren nur Immigranten, Demokraten (was etwa mit einer terroristischen Vereinigung gleichzusetzen sei, wenn man so einiges in den letzten Monaten gelesen hat) und der Rest war Wahlbetrug.
Danach folgten nur Ausreden über Ausreden. Stets war jemand anderes schuld. Sein Handeln war geprägt von "wer nicht für mich ist, der ist gegen mich", "verhandeln können wir gerne, solange am Ende das geschieht, was ich will", "Kritik ist Lüge! Ich bin unfehlbar"...
So sehr man sicherlich auch seine Vorgänger für ihre Politik oder Teile davon kritisieren kann, so unverständlicher erscheint dann aber der Umgang der Anhänger von Trump mit ihrem derzeitigem Präsidenten.
Doch Absetzen kann man ihn momentan auch nicht, zumindest nicht aus republikanischer Sicht, für die Partei heißt es nur, möglichst unauffällig von Trump distanzieren, aber noch genug, dass man sagen kann "wir haben ja stets die republikanischen Ideale hoch gehalten und alles versucht", aber gleichzeitig nicht als diejenigen darstehen, die zusammen mit Trump nichts auf die Reihe gekriegt haben.
Trump hat jedenfalls eines seiner Wahlversprechen gehalten... Washington gehörig aufzumischen... (Und das ganze im Stile von Gozilla).

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