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Beratung für Berufseinsteiger: Brauche ich eine Riester-Rente?
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In eine schicke Altbau-Wohnung ziehen oder ein Auto kaufen? Mit dem ersten Gehalt kann man schönere Dinge anstellen als für das Alter vorzusorgen. Was spricht für und gegen eine Riester-Rente?

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dani7830 07.07.2014, 12:05
1. lohnt es sich noch ?

bei den heutigen Einstiegsgehältern können sich nur wenige eine vorsorge leisten. auch trauen die meisten den markt nicht mehr.

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Tatarak 07.07.2014, 12:12
2. Eine weniger schicke Altbauwohnung kaufen

Weiter öffentliche Verkehrsmittel aus Umweltbewusstsein nutzen und sich so die betrügerische Riesterrente ersparen.

Wie wär´s denn mal mit Rationalität?

P.S.
Die zweite Wohnung in 5 Jahren wird dann schöner und im Alter hat man dann sogar 2 weitere abgezahlte und vermietete Eigentumswohnungen aus ersparten Autokosten, hat keine Miete und kann von den Mieteinnahmen hervorragend leben.

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tadamtadam 07.07.2014, 12:12
3. um mal wieder....

... den alten witz rauszukramen:
was, sie riestern? das geld hätten sie sich sparen können.

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WernerT 07.07.2014, 12:17
5. Riester ist Zocken

Einfach man wettet darauf, dass a) Die gesetzliche und betriebliche Rente so hoch sein werden, dass sie über der Grundrente liegen, andernfalls sorgt die angesparte Riesterrente nur dafür, dass der Auffüllbetrag zur Grundrente geringer ist, sprich man hat das gesamte Geld dem Staat geschenkt
b) auf ein langes (Rentner)Leben, sonst hat man die Riesterzahlungen der Versicherung geschenkt
c) dass die Versicherungen nicht pleite gehen

Da kommt man wahrscheinlich besser, wenn man das Geld ins Casino trägt

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marbh 07.07.2014, 12:17
6.

zu den undurchschaubaren und teilweise absurd teuren Verträgen hier die undurchschaubare und absurd willkürliche Visualisierung

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noalk 07.07.2014, 12:17
7. Riester-Quatsch

Statt zu riestern, sollte man sich als Altersvorsorge peu à peu ein Aktiendepot mit Papieren von Versicherungen und Banken, die Riester-Produkte anbieten, aufbauen.

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muctr 07.07.2014, 12:18
8. Kostenquote

Schade, dass der Beitrag fast nichts zu den finanziellen Nachteile der Riester-Renten sagt. Bei den meisten Produkten wird die Zulage und sonstige staatliche Förderung locker durch Verwaltungskosten, Abschlusskosten und die wegen der hohen Sicherheitsanforderungen eintretenden Renditeeinbußen aufgefressen.

Wer das Geld per Dauerauftrag in einen günstigen Fondssparplan steckt, fährt langfristig wesentlich lukrativer - und kommt bei Bedarf (Hausbau, Auto kaputt, Kind geboren, ...) auch wieder an sein Geld bzw. kann es ohne großen Aufwand und Wartezeiten in andere Anlageformen umschichten, falls zB die gesamtwirtschaftliche Entwicklung nach Sparbuch statt Fonds ruft.
An Riester verdienen idR nur die Finanzdienstleister, die solche Produkte vertreiben. Ich verstehe bis heute nicht, warum die staatliche Förderung nicht daran geknüpft wird, dass die Riester-Renten provisionsfrei vertrieben wurden.

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spon-facebook-593453571 07.07.2014, 12:23
9. Hauptsache die Versicherungen verdienen mit

Ich gebe meinem Vorredner recht- Mit den Einstiegsgehältern können sich wenige eine Vorsorge leisten - und viele vertrauen dem Markt nicht mehr.

Ich verstehe auch nicht, warum die Regierung nicht einfach den Beitragssatz weiter erhöht hätte. Ich glaube das wenn die Rente zum Großteil in staatlicher Hand bleibt, dann würden auch viele Menschen bereit sein auch ein wenig mehr für den Rentenversicherungsbeitrag zu leisten.

Bsp: Verdienst 2300 € brutto - aktueller RV Arbeitnehmer 9,45% = 217,35 €
4 % Riester vom Brutto = 92 €
Macht zusammen= 309,35 € monatlich
Anhebung des Rentenversicherungsbeitrages auf 25%
Bruttogehalt 2300€ / Arbeitnehmeranteil 12.5% =
287,50 €

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