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Berechnung für 2014: Rentner sollen zwei Prozent mehr Geld bekommen
DPA

Rentner können im kommenden Jahr auf spürbar mehr Geld hoffen - einer vorläufigen Berechnung zufolge ist ein Plus von mehr als zwei Prozent möglich. Laut Nachrichtenagentur Reuters sollen die Bezüge im Osten etwas stärker steigen als im Westen.

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Wunderläufer 14.11.2013, 06:59
1. Wahlkampfgebrabbel

Eine Erhöhung um lächerliche 2 Prozent als spürbare Erhöhung zu verkaufen ist entweder der Versuch, die Menschen zu veräppeln oder aber es zeugt von Realitätsferne. Nur zur Verdeutlichung: eine Rente von 2000.- Euro würde weit über dem Durchschnitt liegen; bei einer Erhöhung von 2 Prozent ergibt das 40.- Euro im Monat. Üppig ist anders!!

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Altesocke 14.11.2013, 07:01
2. Der Renten Punkt aber....

ist doch der, das die Rentner in der Ex-DDR durchschittlich mehr davon haben ('Vollbeschaeftigung in der DDR'), als die im Westen.
Somit dir Renten in der Ex-DDR im Durchschnitt deutlich hoeher sind, als im Westen.
Wie waere da mal eine Angleichung?
Oder muessen die Menschen, die letztlich auch mit dazu beitrugen, das Deutschland die Einheit finanziell ueberleben konnte, nun neben den finanziellen Verlusten dadurch, auch noch die Altersarmut so einfach hinnehmen?

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Hodiko100 14.11.2013, 07:01
3. Wieso eigentlich

stiegen die Renten im Osten in diesem Jahr um das 13-fache gegenüber dem Westen? Und in diesem Jahr wieder um 0,12 % mehr?
Das alles ist eine bodenlose Frechheit. Es wird so getan, als hätten die Ostler genauso viel Aufbauarbeit wie die Westler geleistet. Das stimmt einfach nicht, dass zeigten ja die Ergebnisse (Pleite der DDR).

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Thomasius111 14.11.2013, 07:17
4. "Spürbar" ist relativ

Zitat von sysop
Rentner können im kommenden Jahr auf spürbar mehr Geld hoffen - einer vorläufigen Berechnung zufolge ist ein Plus von mehr als zwei Prozent möglich. Laut Nachrichtenagentur Reuters sollen die Bezüge im Osten etwas stärker steigen als im Westen.
Bei 1.000 Euro Rente sind das knapp über 20 Euro. Die Inflation tut ein übriges. Ich will`s nicht schlechtreden, aber die Leute welche das "spürbar" nennen würden das auf das eigene Einkommen bezogen wohl Peanuts nennen.

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u.loose 14.11.2013, 07:56
5. spürbar mehr Geld?

macht dann über zwei Jahre zusammen West 2,38% bei zusammen 4% Inflation und Ost 5,54% bei ebenfalls 4% Inflation...

Spürbar definiere ich doch etwas anders - zumindest was die West-Rentner angeht.

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ronald1952 14.11.2013, 08:03
6. Was denn, 2%?

Zitat von sysop
Rentner können im kommenden Jahr auf spürbar mehr Geld hoffen - einer vorläufigen Berechnung zufolge ist ein Plus von mehr als zwei Prozent möglich. Laut Nachrichtenagentur Reuters sollen die Bezüge im Osten etwas stärker steigen als im Westen.
Nun denn, da können wir Rentner ja ein richtiges Faß aufmachen, oder?Ich meine bei der Inflationsrate die wir zur Zeit haben, werden wir dann in Saus und Braus leben.Aber bestimmt sitzen jetzt die Kritiker der Alten und Sichen schon in ihren Startlöchern, ob einer solch unglaublichen Rentenerhöhung.2% dazu, mehr Steuern, mehr Krankenkasse, bleiben unterm Strich 3% weniger als voher.Jetzt kann ich wieder Beruhigt schlafen gehen, denn die Union und Mama Merkel wird es schon richten, daß es uns Rentnern so Blendend geht!
schönen Tag noch,

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eurorentner 14.11.2013, 08:21
7. Genau das

wurde den Rentnern auch für dieses Jahr versprochen. Raus kamen letztendlich 0,25%.

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hurghada 14.11.2013, 08:22
8. spürbar mehr ?

also unter spürbar mehr verstehe ich was anderes. Bei der Mehrheit der Rentner macht diese "Erhöhung" noch keine 10.- € aus. Es sollte die Rentenerhöhung an die Abgeordnetendiäten gekoppelt werden. Dann käme bei einer Erhöhung was raus.

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dinkelpinkel 14.11.2013, 08:23
9. Alle Jahre wieder - die Rentenerhöhungs-Jubelarie der Presse

Heute wurde wieder in allen Tageszeitungen über die dpa-Meldung gejubelt, dass "die Renten 2014 spürbar steigen könnten"!
Und die Kommentatoren ergossen sich in Lobeshymnen über diesen enormen Einkommenszuwachs!

Prognostiziert wurde eine Erhöhung von 2,00% für den Westen. Die Erfahrungen zeigen, dass daraus bis Juli 2014 dann lediglich 1,80%, also brutto 18 Euro pro 1.000 Euro Rente, werden. Davon gehen 8,2% Krankenversicherung und 2,05% Pflegeversicherung ab, sodass letztendlich noch 16,15 Euro übrigbleiben, und das vor Steuern.

In Anbetracht des recht ansehnlichen Erhöhungsbetrages werde ich jetzt schon einen Termin mit meinem Bankberater vereinbaren, um für diese doch gewaltige Summe eine gewinnbringende Geldanlage auszuloten.

Auch eine Senkung der Rentenbeiträge wird vom Presse-Mainstream wieder einmal angesichts des Überschusses der Rentenkassen ins Gespräch gebracht.
Stattdessen sollte man lieber mal über eine Änderung der über alle Maßen ungerechten Rentenformel nachdenken, um zu verhindern, dass die Mehrzahl der Rentner langsam, aber sicher in die Altersarmut schliddert!
Wesentlich dazu beigetragen hat auch 2003 die damalige rot-grüne Bundesregierung, die durch Änderung des Sozialgesetzbuches veranlaßte, dass alle Neurentner seit dem 01.04.2004 ihre Rente nicht mehr zum Monatsanfang, sondern nachschüssig erst am letzten Geschäftstag des Monats erhalten, für den diese Rente eigentlich bestimmt ist.

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