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Berechnung für 2014: Rentner sollen zwei Prozent mehr Geld bekommen
DPA

Rentner können im kommenden Jahr auf spürbar mehr Geld hoffen - einer vorläufigen Berechnung zufolge ist ein Plus von mehr als zwei Prozent möglich. Laut Nachrichtenagentur Reuters sollen die Bezüge im Osten etwas stärker steigen als im Westen.

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Midurisun 14.11.2013, 10:20
40. Toll wie sie es

Zitat von RenegadeOtis
Auch Ihnen: Ich glaube nicht dass die Umsetzungen eines seit längerem bestehenden GESETZES zur Rentenanpassung von einer noch nicht installierten Regierung als Wahlkampfmittel für die nächste Wahl in 4 Jahren genutzt wird.
darstellen (seit lägerem bestehenden GESETZES), d.h. nichts anderes als die Regierungen der letzten Jahrzehnte einfach mal Mich nichts Dich
nichts in die Rentenkasse gegriffen haben.
An den Pensionen der Beamten sind sie nicht heran gegangen, ist auch bestehendes GESETZ.
Nun noch die Frage, wer erwirtschaftet dieses alles?

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sternfalke77 14.11.2013, 10:27
41. Schön wärs...

Zitat von RenegadeOtis
1) Die Große Koalition muss erstmal gebildet werden 2) Wie hoch wären Ihre "erheblichen Mehreinnahmen" - und warum wollen Sie diese gesetzeswidrig als "zusätzliche " Rentenerhöhung verkaufen (bevor es eine Regierung gibt die es machen kann!) anstatt gesetzeskonform die Rentenbeiträge der Versicherten zu senken?
1.) Die SPD hat ja nun die Linkspartei angeflirtet, es besteht also immer noch Hoffnung auf Rot-Rot-Grün. - Realistisch jedoch kaum,- schade.
2.) Die Überschüsse der GRV sind allein im Hinblick der künftigen demogr. Problematik rückzustellen.
Die Senkung der GRV-Beiträge ist vor allem eines, ein weiteres Leckerlie für die AGs.
Dafür werden die künftigen, mit Sicherheit zu erwartenden GVR-Beitragserhöhungen exorbitant hoch ausfallen.
Ich denke mal, dass ein Ausstieg aus der Pari-zahlung von AG/AN
zugunsten der AGs bereits im Giftschrank liegt.

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medermark 14.11.2013, 10:29
42. Nicht zuviel Rente für den Osten

Es gibt keinen Grund die von der SPD geforderte Angleichung der Ostrenten auch wirklich beschleunigt durchzuführen. Schon heute liegt die durchschnittliche Ostrente deutlich über der durchschnittlichen Westrente. Und das, obwohl
die Ostdeutschen bis 1990 nie in die westdeutsche Rentenkasse eingezahlt haben. Man hätte damals
die Rentenansprüche der Ostdeutschen in Ostmark
feststellen sollen und diese 1 zu 1 in D-Mark umrechnen sollen. Ein Ostdeutscher mit 650 Ostmark
Rentenanspruch hätte dann 650 DM bekommen.
Die jetzige Regelung war zu großzügig. insbesondere wenn man bedenkt, dass Immobilien selbst in bester Lage im Osten oft nur ein Drittel von im Westen kosten, Mieten ebenfalls noch sehr günstig sind und die Ostdeutschen wegen -im Kommunismus erzwungenen- Konsumverzicht oft hohe Sparguthaben hatten. Sorry, aber man kann unsere Rentner im Westen Deutschlands Rentenmäßig nicht weiter so behandeln wie bisher. Im Westen sind seit 2000 die Renten nur um 10 Prozent gestiegen, bei -ohnehin megamäßig nach unten- geschönten 25 Prozent Lebenshaltungskostenanstieg. Da ist Verarmung langfristig vorprogrammiert. Ob für die Westrentner nächstes Jahr wirklich 2,13 Prozent Rentenerhöhung drin sind, bleibt abzuwarten. Politiker halten schliesslich gerne beschönigende Reden, um sich beim Wahlvolk einzuschmeicheln. Des Weiteren vertreten ich die Ansicht, dass man in den guten Jahren die Rentenversicherung für schlechte Zeiten wetterfest
machen soll. Deshalb: Jetzt soviel Überschüsse in der Rentenversicherung ansammeln wie möglich und für die schlechten Zeiten vorsorgen. Keine Absenkung des Beitragssatzes! Schon die Bibel sprach von den sieben fetten Jahren, in denen für die sieben mageren Jahre Vorkehrungen zu treffen seien.

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RenegadeOtis 14.11.2013, 10:37
43.

Zitat von sternfalke77
1.) Die SPD hat ja nun die Linkspartei angeflirtet, es besteht also immer noch Hoffnung auf Rot-Rot-Grün. - Realistisch jedoch kaum,- schade.
Was die ganzen RRG-Fanatiker so schnell vergessen ist, dass es im gesamten Wahlkampf nur eine absolute Aussage gab: "Die SPD koaliert nicht mit den Linken". Ich halte dieses pauschale Ausschließen auch für - naja, salopp gesagt - kreuzdämlich. Aber ich wüßte was ich von der SPD hielte, wenn diese jetzt auf RRG springt.

Was nebenbei die Grünen eh nie machen würden, aber das wird ja gern ignoriert.

Zitat von sternfalke77
2.) Die Überschüsse der GRV sind allein im Hinblick der künftigen demogr. Problematik rückzustellen.
Wäre ich auch dafür. Nur sollte man dazu die entsprechenden Gesetze ändern. Solange die nicht geändert sind, sind die Beiträge zu senken.

Zitat von sternfalke77
Die Senkung der GRV-Beiträge ist vor allem eines, ein weiteres Leckerlie für die AGs.
Selbst wenn ich das irgendwie verwerflich finden würde - warum nur für AG?

Zitat von sternfalke77
Dafür werden die künftigen, mit Sicherheit zu erwartenden GVR-Beitragserhöhungen exorbitant hoch ausfallen.
"Exorbitant" - immer diese Superlativismen. Exorbitant ist für mich mindestens eine Verdopplung. Da ich aus einer sehr langlebigen Familie stamme gehe ich sorglos die Wette auf mein gesamtes Vermögen ein, dass selbst bis 2050 die RV-Beiträge nicht auf knapp 50% steigen werden.

Sicherlich werden die Beiträge steigen. Aber kaum "exorbitant".

Zitat von sternfalke77
Ich denke mal, dass ein Ausstieg aus der Pari-zahlung von AG/AN zugunsten der AGs bereits im Giftschrank liegt.
Das "glauben" Sie. Wie an anderer Stelle gesagt: Für mich gehört Glauben in die Kirche.

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Berg 14.11.2013, 10:47
44.

Zitat von medermark
Es gibt keinen Grund die von der SPD geforderte Angleichung der Ostrenten auch wirklich beschleunigt durchzuführen. Schon heute liegt die durchschnittliche Ostrente deutlich über der durchschnittlichen Westrente. Und das, obwohl die Ostdeutschen bis 1990 nie in die westdeutsche Rentenkasse eingezahlt haben. Man hätte damals die Rentenansprüche der Ostdeutschen in Ostmark feststellen sollen und diese 1 zu 1 in D-Mark umrechnen sollen. Ein Ostdeutscher mit 650 Ostmark Rentenanspruch hätte dann 650 DM bekommen. Die jetzige Regelung war zu großzügig. insbesondere wenn man bedenkt, dass Immobilien selbst in bester Lage im Osten oft nur ein Drittel von im Westen kosten, Mieten ebenfalls noch sehr günstig sind und die Ostdeutschen wegen -im Kommunismus erzwungenen- Konsumverzicht oft hohe Sparguthaben hatten.
Die höher zugebilligten Ostrenten fließen seitdem hauptsächlich als Mieten an die Wohnungs/Hauseigentümer; dazu braucht man gar nicht einmal beachten, dass Sie die Ostmieten völlig falsch auf ein Drittel der Westmieten ansetzen. (Und Rentner wohnen eh nicht in den teuersten Wohnungen, sondern sind in einfache,billige umgezogen - sofern sie nur die Rente zur Verfügung haben.)

Blüm hat weit vor Ihnen erkannt, dass man unter der DM mit 600 DM Rente nicht existieren kann (Miete, Strom, Gas, Verkehr, Gesundheit). Ja, die Renten- Multiplikationsfaktoren sind in einigen Jahren etwas zu gro´zügig, immerhin bis über Faktor 3. Warum das nicht abgesenkt wurde, weiß ich auch nicht.

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o-w 14.11.2013, 10:57
45. Passt doch!

Etwas mehr bei der Rente und etwas weniger beim Kindergeld. Warum beschwert sich hier einer?

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ss21 14.11.2013, 10:59
46. Die 'Jungen' zahlen gar nix !

Hier wird immer wieder geschrieben , daß die Jungen für die Alten zahlen. Das ist schlicht falsch. Rentner bekommen nur das was sie selbst einbezahlt haben und zwar ohne Zins und Zinseszins.
Nur Beamten-Pensionen gehen zu Lasten der Allgemeinheit. Seltsamerweise sind die nie Gegenstand einer Diskussion oder eines SPON-Artikels !

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Berg 14.11.2013, 11:17
47.

Zitat von medermark
Und das, obwohl die Ostdeutschen bis 1990 nie in die westdeutsche Rentenkasse eingezahlt haben.
Und auch dieser Zahn muss Ihnen gezogen werden. Im Umlagesystem zahlen immer alle Beitragszahler ein und gleichzeitig erhalten alle Rentner die Rente - das war in Ost so wie es jetzt in West ist. Und nach der Wende zahlten die Ost-Erwerbstätigen die Beiträge für die Ostrentner - ja, nicht ganz, ein Ausgleich fand statt. Aber in eine "westdeutsche Rentenkasse" (die es übrigens gar nicht gibt, weill alles eingetahlte sofort wieder ausgezahlt wird), Sie meinen in DM, haben die DDR-Erwerbstätigen tatsächlich nicht eingezahlt - warum? weil sie ja im Umlagesystem auch keine Renten in DM erhalten konnten. ;-)

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kuschl 14.11.2013, 11:21
48. Rentenanpassung

Sorglose Rentner bekommen wir erst, wenn die Rente und die Erhöhungen an die Politikerversorgung angepasst wird und dann ist die Rente auch sicher!

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muellerthomas 14.11.2013, 11:22
49.

Zitat von ss21
Hier wird immer wieder geschrieben , daß die Jungen für die Alten zahlen. Das ist schlicht falsch. Rentner bekommen nur das was sie selbst einbezahlt haben
:-) Wo haben Sie denn diese Info her? Werden Ihre Rentenbeiträge Monat für Monat in einen großen Tresor gelegt und das Geld erhalten Sie dann irgendwann wieder nach und nach zurück?

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