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Berechnung für 2014: Rentner sollen zwei Prozent mehr Geld bekommen
DPA

Rentner können im kommenden Jahr auf spürbar mehr Geld hoffen - einer vorläufigen Berechnung zufolge ist ein Plus von mehr als zwei Prozent möglich. Laut Nachrichtenagentur Reuters sollen die Bezüge im Osten etwas stärker steigen als im Westen.

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Berg 14.11.2013, 19:54
60.

Zitat von Meerkönig
Tun sie doch nicht so, als wenn sie Ahnung vom nationalsozialistisch/kapitalistischen Rentensystem hätten! Das Umlagesystem funktioniert eben nicht. Wir haben 22 Millionen Rentner und ca. 25 Millionen Beitragszahler. Das Verhältnis beträgt 1:1,3! Damit die Umlage- finanzierte Rente funktioniert, müsste das Verhältnis aber 1:2,5 betragen. D.h. der Steuerzahler muss die Differenz schon heute ausgleichen und dass ist gut so! Heißt aber auch, dass es in Wirklichkeit kein Demografieproblem gibt und nicht geben wird. Der Höhepunkt diese Problems ist bereits überschritten, denn tatsächlich gleicht der Steuerzahler bereits aus, so ist die Sicherheit der Renten ausschließlich von der wirtschaftlichen Entwicklung abhängig ist und nicht vom Verhältnis Alt zu Jung. Als Einnahmen der Rentenkasse gilt: Beiträge plus Steuerzuschuss, daher Überschuss in der Rentenkasse 2013. Entweder hat der Finanzminister sich Anfang des Jahres verrechnet oder es sind mehr Menschen vor dem 75. Lebensjahr verstorben als in der Forecast der Bestattungsunternehmer vorausgesagt. .
Nun tun Sie mal nicht so, als wären Sie der Einzige, der die Steuerzuschüsse zur Balance der Rentenzahlungen kennt. Das wissen wir alle. Nur wir finden es richtig und gerecht, Sie nicht - Ihr Problem.

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Altesocke 14.11.2013, 19:57
61. Oha. Umlagesystem, nie gehoert?

Zitat von ss21
Hier wird immer wieder geschrieben , daß die Jungen für die Alten zahlen. Das ist schlicht falsch. Rentner bekommen nur das was sie selbst einbezahlt haben und zwar ohne Zins und Zinseszins. Nur Beamten-Pensionen gehen zu Lasten der Allgemeinheit. Seltsamerweise sind die nie Gegenstand einer Diskussion oder eines SPON-Artikels !
Oder ironisch unterwegs?
Das, was die Rentner von heute eingezahlt haben, haben die Rentner von gestern bekommen. Die hatten noch 'echte' hohe Renten. Vor 90 ging das noch.

Das, was die heutigen 'Jungen' einzahlen, das bekommen die heutigen Rentner. Daraus errechnet sich nur der Punktewert, den die heutigen Jungen, wenn sie die Rente erreichen, dann von den dann Einzahlenden in Rente umgerechnet, hoffentlich noch bekommen.

Gut, das ich dem System der Generationenvertraege entwichen bin!

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Berg 14.11.2013, 23:23
62.

Zitat von Altesocke
Oder ironisch unterwegs? Das, was die Rentner von heute eingezahlt haben, haben die Rentner von gestern bekommen. Die hatten noch 'echte' hohe Renten. Vor 90 ging das .....
Wohin nun speziell Sie "entwichen" sind, ist irrelevant.

Das Umlagesastem beinhaltet, dass die Erwerbstätigen Beiträge zahlen, die an die gleichzeitig lebenden Rentner ausgezahlt werden, egal ob in DM-West, DM-Ost, Euro, es funktioniert immer. Ein geniales wie einfaches und sicheres System, das lediglich einer ausgleichenden Balance aus Steuermitteln bedarf. Allerdings: bis die Erwerbstätigen eigenes Geld verdienen konnten, wurden sie von ihren Eltern/Großeltern versorgt, so etwa 20 Jahre lang. Die Erwerbstätigen sind immer jünger als ihre Renten empfangenden Eltern und Großeltern - das ist logisch und geht gar nicht anders, und niemanden verblüfft es.

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WilhelmhHoppenstaedt 15.11.2013, 15:08
63. Den Unterschied zwischen Inflationsausgleich und Rentenerhöhung

sollten die Politiker eigentlich kennen. Ob die 2 % "Rentenerhöhung" wohl die gestiegenen Strompreise auffängt?
Eine Rentenerhöhunf die den Namen wer ist müsste über 5 % liegen. In den 70ern gab es noch Rentenerhöhungen von 11, 12 oder gar 13 %. Jährlich.
Da hatte der Begriff Rentenerhöhung noch einen Wahrheitsgehalt. Die "Rentenerhöhungen" und Nullrunden der letzten 10 Jahre haben zu einem geringeren Renteneinkommen geführt, nicht zu einer realen Erhöhung der Rente.

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juergw. 15.11.2013, 15:18
64. Rentenerhöhung hört sich besser an.

Zitat von WilhelmhHoppenstaedt
sollten die Politiker eigentlich kennen. Ob die 2 % "Rentenerhöhung" wohl die gestiegenen Strompreise auffängt? Eine Rentenerhöhunf die den Namen wer ist müsste über 5 % liegen. In den 70ern gab es noch Rentenerhöhungen von 11, 12 oder gar 13 %. Jährlich. Da hatte der Begriff Rentenerhöhung noch einen Wahrheitsgehalt. Die "Rentenerhöhungen" und Nullrunden der letzten 10 Jahre haben zu einem geringeren Renteneinkommen geführt, nicht zu einer realen Erhöhung der Rente.
Tja,ich habe diese Jahr meine Rente bekommen ,vormals wären es 2000,--DM gewesen ,jetzt 1000,--Euronen.Mit 2000,--DM hätte ich besser leben können.Nun gut,als Selbstständiger noch weiter tätig...

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Midgard_ 15.11.2013, 15:22
65. Spürbar mehr Geld?

Nach 48 Versicherungsjahren und Versorgungsausgleich bleiben mir 1.200 € Bruttorente, also kann ich mit etwas mehr als 10 € rechnen, was noch nicht mal die Preissteigerung bei Energie abfängt,
Also bitte derart sarkastische Formulierungen vermeiden!

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oldtimerfan 18.11.2013, 12:10
66. Rente ist deutlich...

Zitat von Altesocke
ist doch der, das die Rentner in der Ex-DDR durchschittlich mehr davon haben ('Vollbeschaeftigung in der DDR'), als die im Westen. Somit dir Renten in der Ex-DDR im Durchschnitt deutlich hoeher sind, als im Westen. Wie waere da mal eine Angleichung? Oder muessen die Menschen, die letztlich auch mit dazu beitrugen, das Deutschland die Einheit finanziell ueberleben konnte, nun neben den finanziellen Verlusten dadurch, auch noch die Altersarmut so einfach hinnehmen?
im Osten höher: Männer ca. 10 % und Frauen ca.48 % höher als im Westen (im Durchschnitt).

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pittiken 18.11.2013, 12:48
67.

Zitat von Hodiko100
stiegen die Renten im Osten in diesem Jahr um das 13-fache gegenüber dem Westen? Und in diesem Jahr wieder um 0,12 % mehr? Das alles ist eine bodenlose Frechheit. Es wird so getan, als hätten die Ostler genauso viel Aufbauarbeit wie die Westler geleistet. Das stimmt einfach nicht, dass zeigten ja die Ergebnisse (Pleite der DDR).
Die Rentenerhöhungen haben doch gar nichts mit der Aufbauarbeit zu tun. Wenn Sie schon Rentner sind, haben Erhöhungen nur mit den ERhöhungen der Löhne zu tun. Und seien Sie froh, dass die SPD damals dafür gesorgt hat, dass die Renten nicht gesunken sind, wo die Löhne auch gesunken waren.

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pittiken 18.11.2013, 13:01
68.

Zitat von Luckyman
die Erhöhung füllt die Portemonnaies der Rentner aber kräftig auf. Bei kleinen Nebeneinkünften, wie z.B. Zinseinkünften aus Ersparnissen, muß 70% der Erhöhung in 2015 auch noch nachgelagert versteuert werden. Da greift der Staat wieder kräftig zu und den Rentnern bleibt so gut wie nichts. Die Erhöhung nutzt alleine dem Staat durch Umverlagerung von Geld aus der Rentenkasse in den Finanzhaushalt. Der Weg in die Altersarmut wird sehenden Auges zügig ausgebaut.
Also wer jährlich als Alleinstehender Renter 801 Euro an ZINSEINNAHMEN verbuchen kann, ist nicht arm. Und diese Summe ist steuerfrei. Bei zwei Rentnern, die zusammenveranlagt werden beträgt das 1602 Euro an ZINSEINNAHMEN. Also Armut ist etwas anderes.

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pittiken 18.11.2013, 13:15
69.

Zitat von medermark
Es gibt keinen Grund die von der SPD geforderte Angleichung der Ostrenten auch wirklich beschleunigt durchzuführen. Schon heute liegt die durchschnittliche Ostrente deutlich über der durchschnittlichen Westrente. Und das, obwohl die Ostdeutschen bis 1990 nie in die westdeutsche Rentenkasse eingezahlt haben. Man hätte damals die Rentenansprüche der.....
Der Osten ist schön billig? Und die vielen Sparguthaben der Ostrentner erst, meine Güte, warum die Rentner im Osten nicht in ihren eigenen Villen leben, ist wirklich ein Rätsel.

Aber vorsichtig, so mancher West-Rentner ist in den billigen Osten gezogen und schuptiwup ist aus der großen West-Rente die doch nicht so üppige Ost-Rente geworden mit der man den großen Maxe makieren konnte.

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