Forum: Wirtschaft
Bericht der Netzagentur: Experten sehen Stromnetze am Rand der Belastbarkeit

Der Ausbau der Stromleitungen in Deutschland kommt nur schleppend voran: Die Bundesnetzagentur warnt laut einem Pressebericht, die Hälfte von 24 besonders wichtigen Ausbauprojekten verzögere sich. Damit seien die Netze "am Rand der Belastbarkeit angekommen".

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LondoMollari 25.11.2011, 09:03
1. Wenn die vielgepriesene Privatwirtschaft ....

...

- die ja laut neolieberalem Mantra alles viel besser kann als der Staat
- bei der Erfüllung ihr anvertraueter, für die Existenz von Staate und Wirtschaft überlebensnotwendigen Infrastrukturmaßnahmen grob versagt ist es an der Zeit

- das besagter Staat der ach so fähigen Privatwirtschaft diese existenziell wichtigen Aufgaben (samt den daraus resultierenden Einnahmen) aus der Hand nimmt und selber durchführt.
Schon im Intresse seiner Bürger sowie der deutschen Unternehmen jenseits der überzogenen Rendite-Erwartungen deutscher Energiekartelle. Staaten haben halt -abseits des politischen Tagesgekaspers- den Vorteil das nicht njur von Quartalsbericht zu Quartalsbericht gedacht wird und das primäre Augenmerk dem Erzielen einer möglichst hohen Rendite gilt.

Da es im Bereich der deutschen Stromnetze hapert ist ja nicht erst seit gestern bekannt. Zwar sind wir noch Meilen von der Dritt-Welt Energie-Infrastur von "God's own Country" entfernt, aber die Investitionen in Netzausbau und vor allem Erhalt sind seit Jahren rückläufig.

Und bevor hier die Aufschreie der Atomiks und sonstiger Lobbyisten der Energiewirtschaft kommen:

Das ganze Gedönse mit Bürgerinitiativen gegen neue Strommasten et etc. samt der daraus resultierenden Verzögerungen wird

a) in eine seriöse Planung des Netz*ausbaus* mit einbezogen

b) findet nicht statt und ist deswegen kein Grund für Verzögerungen beim Netz*erhalt*

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celsius234 25.11.2011, 09:05
2. Und der Steuerzahler soll zahlen, der Kleinverbraucher, die Umwelt

Zitat von sysop
Der Ausbau der Stromleitungen in Deutschland kommt nur schleppend voran: Die Bundesnetzagentur warnt laut einem Pressebericht, die Hälfte von 24 besonders wichtigen Ausbauprojekten verzögere sich. Damit seien die Netze "am Rand der Belastbarkeit angekommen".
nur damit noch mehr Gewinn eingefahren werden kann, der dann wieder als Geld auf Suche nach Rendite herumvagabundiert und "klagt" das es keine Anlage findet.
Wie wäre es denn mal, die GEWINNE in Stromnetze zu investieren, wie es früher Unternehmer machten, statt sich die Investitionen vom Steuerzahler bezahlen zu lassen aber auf den Gewinnen trotzdem zu bestehen.

Und dann noch klagen, dass der Staat Schulden machen muss.

Krankes System. Schwerkrank.

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tropicali 25.11.2011, 09:05
3. dezentralität braucht kein großes stromnetz

wie wärs denn dann mal mit dezentraler regenerativer stromerzeugung?

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Crom 25.11.2011, 09:12
4. ...

Zitat von celsius234
Wie wäre es denn mal, die GEWINNE in Stromnetze zu investieren, wie es früher Unternehmer machten, statt sich die Investitionen vom Steuerzahler bezahlen zu lassen aber auf den Gewinnen trotzdem zu bestehen.
Sie wissen schon, dass mittlerweile die Netze eigenständig sind?

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pudel_ohne_mütze 25.11.2011, 09:12
5. Di3 Bundesnetzagentur überwacht in ersterLinie sich selbst.

Zitat von sysop
Der Ausbau der Stromleitungen in Deutschland kommt nur schleppend voran: Die Bundesnetzagentur warnt laut einem Pressebericht, die Hälfte von 24 besonders wichtigen Ausbauprojekten verzögere sich. Damit seien die Netze "am Rand der Belastbarkeit angekommen".
Wettbewerb bei Strom und Gas ??
Doch nicht gegen den erklärten Willen der großen 4, ich bitte Sie.

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RubyRhod 25.11.2011, 09:13
6. Ich wüsste gerne...

Zitat von tropicali
wie wärs denn dann mal mit dezentraler regenerativer stromerzeugung?
...was sie gegessen haben, um sowas ernsthaft(?) fordern zu können.

Anscheinend haben sie kein Gefühl dafür, wieviel Energie man wo benötigt und woher regenerative Energien kommen (werden).

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bleifuß 25.11.2011, 09:13
7. ...

Alles wird teurer, bis auf den China Kram.

Wird Zeit für die totale Geld und Vermögensaufgabe. Bedarf entscheidet der Staat.

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blaumupi 25.11.2011, 09:15
8. schon klar

" ... Damit seien die Netze am Rand der Belastbarkeit angekommen. .."

Dieser Satz ist wohl genau so wahr wie die Sprüche, dass man unmöglich ein Kernkraftwerk abschalten könne, ohne das es zu einem Kollaps kommen würde!

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orion4713 25.11.2011, 09:16
9. .

Zitat von sysop
Der Ausbau der Stromleitungen in Deutschland kommt nur schleppend voran: Die Bundesnetzagentur warnt laut einem Pressebericht, die Hälfte von 24 besonders wichtigen Ausbauprojekten verzögere sich. Damit seien die Netze "am Rand der Belastbarkeit angekommen".
Wenn man in Süddeutschland z.B Windkraftwerke massiv behindert und deshalb einen großen Rückstand gegenüber Norddeutschland hat, benötigt man natürlich Stromleitungen von Nord nach Süd.

Wenn im Süden alle geeigneten Standorte mit Windkraftwerken ausgestattet werden, relativiert sich dieses vermeintliche Problem.

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