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Bericht der "New York Times": Trump soll mit Firmen Milliardenverlust gemacht haben
ERIK S LESSER/EPA-EFE/REX

Der "New York Times" liegen eigenen Angaben zufolge bisher unbekannte Finanzunterlagen von Donald Trump vor: Demnach machte er für seine Firmen zwischen 1985 und 1994 mehr als eine Milliarde Dollar Verlust geltend.

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Jöel L. 08.05.2019, 09:16
30.

Zitat von Andraax
Wäre schon etwas, wenn die Trump-Apologeten wenigstens eine Logik in ihre "Argumentation" bringen könnten. Der NYT-Bericht informiert über die Jahre 1985-1994 und die Demokraten wollen die Steuererklärungen ab 2013 sehen. Auch wenn diese Steuererklärungen wahrscheinlich ähnlich aussehen, ist das nicht das gleiche.
Wer braucht denn da Logik, guter Mann? Donald Trump ist das GröGaZ, das grösste Genie aller Zeiten, und erst noch stabil. Logik ist da nicht nötig, denn Donald Trump hat es selbst gesagt. Und wer sollte es denn wissen, wenn nicht er selbst? Also weg mit der Logik und eifrig eingestimmt in den Chor: Donald Trump ist grossartig, er macht alles perfekt und wenn einmal etwas in die Hosen geht, dann findet sich sofort ein anderer Schuldiger, der alles vermasselt hat.

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thomas_linz 08.05.2019, 09:17
31. You made my day

Zitat von rpp2012
Ein Unternehmer, der was unternimmt, kann auch mal scheitern. Soll auch schon mal in den letzten rund 30 Jahren in Deutschland passiert sein und dann gibt's Verlustvorträge, die erstmal Steuerzahlungen vermeiden. Ich fände es sehr viel interessanter zu erfahren, wie viele Säcke Reis in diesem Zeitraum in China umgefallen sind.
Wenn wirkliche Unternehmer was unternehmen und im Aufbau Verluste schreiben, werden Sie in Deutschland ausgelacht, aber wenn Mr. Dealbreaker, pardon Dealmaker mit Casinos Milliardenverluste schreibt, dann ist das Ok. Na dann. :-))

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mima84_84 08.05.2019, 09:20
32.

Zitat von enigma2011
Zwei Jahre Russische Zusammenarbeit, wie eine Mantra jeden Tag. Danach das grosse Schweigen weil Trump klar und basta, nicht mit den Russen zusammengearbeitet hat.
Tatsächlich hat sich durch den Mueller Bericht alles bewahrheitet, was zu dem Thema jemals in den Medien stand. Inklusive der engen Zusammenarbeit von Trumps Team mit russischen Regierungsvertrauten.
Aber dazu müsste man den Report halt auch mal lesen und nicht nur die an Volksverdummung grenzende Zusammenfassung.

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sibbi78 08.05.2019, 09:21
33.

Zitat von Palmstroem
Wenn Trump´s Firmen eine Milliarde Verlust gemacht haben, muss er natürlich keine Steuern zahlen. Wozu wollen dann die Demokraten seine Steuererklärung einsehen?
Weil Mister Trump - pardon - der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika stets behauptet, dass er ein sehr erfolgreicher, ach was: DER erfolgreichste Geschäftsmann ever sei. Unter anderem damit hat er die Wahl gewonnen. Das ist Wahlbetrug! Von seiner hochgeschätzen Wählerschaft hätte der ein oder andere dann wohl anders entschieden...

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trabajador5 08.05.2019, 09:22
34. Was ist daran überraschend?

in Deutschland zahlt auch kein Reicher Steuern. Vielleicht sollte man mal darüber berichten, wie viele Steuern die Klattens und Aldis bezahlen.

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Atheist_Crusader 08.05.2019, 09:23
35.

Zitat von bernteone
Das ist die einzige Erklärung warum er seine Finanzen nicht offen legt.
Nope. Es ist eine gute und schlüssige Erklärung - gerade wenn man Trumps ewige Angeberei und Geltungssucht bedenkt - aber nicht die einzige.
Da könnte es stattdessen oder zusätzlich auch andere Gründe geben. Etwa Verbindungen zu Leuten mit denen Trump nicht in Verbindung gebracht werden will. Nicht dass seine Anhänger das Wort "Interessenkonflikt" auch nur buchstabieren könnten.

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Hagbard 08.05.2019, 09:24
36.

Zitat von rpp2012
Ein Unternehmer, der was unternimmt, kann auch mal scheitern. Soll auch schon mal in den letzten rund 30 Jahren in Deutschland passiert sein und dann gibt's Verlustvorträge, die erstmal Steuerzahlungen vermeiden. Ich fände es sehr viel interessanter zu erfahren, wie viele Säcke Reis in diesem Zeitraum in China umgefallen sind.
Na ja, ich vermute, Sie wären weniger gelassen, wenn Sie zu jenen gehören würden, dessen Geld Trump verbrannt hat.
Was Trump seit den 80ern veranstaltet hat, ist mit "scheitern" recht beschönigend umschrieben. Und es ist nicht so, dass das nicht bekannt oder dokumentiert wäre. Der Unterschied ist halt: Jetzt ist der Mann Präsident. Und da überlegt sich auch eine NYT, wie sie einen diesbezüglichen Artikel aufmacht.
Und das ist auch nicht so trivial, wie Sie dem Anschein nach denken. So wie's aussieht, dürfen Trumps Nachfolger die Zeche seiner Wirtschaftspolitik bezahlen. Und wenn das nur ein bisschen stimmt, was mir da vorgerechnet wurde, wird das kein Spaß.

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sibbi78 08.05.2019, 09:29
37. Wenn schon die Dinge beim Namen genannt

Zitat von spon-1280844534812
Es ist doch kein Zufall, dass sich gerade unter Populisten so viele Hochstapler befinden. Das System ist das gleiche. Erzeuge das Gefühl, dass außerordentlich viel Gewinn oder widersprüchliche Ziele erreichbar sind. Andere sind halt nicht so smart wie der einzigartige Hochstapler. Darum sind auch sämtliche Fachleute nicht darauf gekommen. Zur Not hilft auch eine Verschwörungstheorie mit dunklen Mächten. Wenn die Realität dann nicht mehr zu kaschieren ist, neigen politische Hochstapler gerne mal zum Anzetteln eines Krieges oder im Unternehmen richten Sie ein Riesenchaos an. Beide Male kann man dann angeblich nicht auf sie verzichten. Wir müssen uns gegen diesen Typus immunisieren. Es würde schon helfen, wenn man politische Hochstapler so nennt, anstatt verharnlosent Populisten zu sagen. Denn weder für Anleger oder Lieferanten kommt da was bei raus und bei der Politik schon gar nicht fürs Volk. Der Hochstapler arbeitet nur für einen, für sich selbst.
werden sollen, dann sollte man den Begriff "Populisten" nicht fast zärtlich "Egomanen" (hört sich ein bisschen nach einem Vetter des "Germanen" oder "Alemannen" an) nennen, sondern mit dem korrekteren "Psychopathen" bezeichnen. Das trifft auf alle "Populisten" zu...wenn ich nur diesen ständig auf Kommando grinsenden Nigel Farage aus dem Kopf bekäme...

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Trollfrühstücker 08.05.2019, 09:32
38. Erpressbar

Es liegt nahe, dass ein hochverschuldeter Politiker erpressbar ist - zum Beispiel durch ein ausländisches Regime.

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Little_Nemo 08.05.2019, 09:34
39. Gläubige vs. Gläubiger

Wahre Gläubige würde auch dieses Versagen des polternden Heilands nicht schocken. Schwer zu sagen was erst passieren muss, damit die aufwachen. Da kann man sich als denkender Mensch gar nicht rein versetzen.

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