Forum: Wirtschaft
Bericht der Uno: Nordkorea fährt kargste Ernte seit mehr als zehn Jahren ein
DPA

43 Prozent der Bevölkerung benötigt Hilfslieferungen: Die Lebensmittelknappheit in Nordkorea verschärft sich weiter. Im vergangenen Jahr fiel die Ernte so schlecht aus wie seit langem nicht.

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Galgenstein 06.03.2019, 08:17
1. Die Probleme sind nicht neu und alle längst bekannt

Hauptursache für die wiederkehrenden Katastrophen ist jedoch Mangel an Eigeninitiative und Planwirtschaft, eben das was ein totalitäres Regime so mit sich bringt. Müsste alles nicht sein, aber so lange Kim und Konsorten am Ruder sind, wird sich daran nichts ändern.

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Wohngebietsuwe 06.03.2019, 08:32
2.

Das Traurige ist (davon abgesehen, dass es generell inzwischen viel zu viele Menschen auf der Erde gibt und noch geben wird): in Nordkorea ist Geld für Militär, Raketen und Atomprogramme da, aber an der Nahrung wird gespart. Ich frage mich, wie lange es noch dauert, bis die Bevölkerung doch die Nase voll hat und den Aufstand probt. Oder die Gehirnwäsche wurde einfach perfektioniert und sie verhungern gern für ihren Führer, damit er wohlgenährt das Land in den Wohlstand führen kann.

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MichaelDürenmatt 06.03.2019, 08:53
3. Hilfslieferungen

Hilfslieferungen an Nordkorea sind kein einfaches Thema. Aus humanitären Gründen gibt es keinen Grund dagegen, das Nordkoreanische Volk kann schließlich nichts für seinen Diktator. Andererseits gibt es der Nordkoreanischen Regierung einen Anreiz weiter das gesamte Budget in die Entwicklung von Atomwaffen und die Armee zu stecken, denn es geht ja dank internationaler Hilfslieferungen auch so. Verkauft werden diese dem Volk ja sowieso als Leistung der Verhandlungstaktik des großen Führers.
Würde das Volk noch mehr Hungern würden irgendwann Proteste und ein Aufstand erfolgen, nur wie der ausgehen mag, will ich mir gar nicht erst vorstellen.
So wird wohl alles beim Alten bleiben. Internationale Hilfslieferungen, das Volk bleibt weiterhin unterdrückt aber ist nicht so verzweifelt, dass es auf die Straße geht, Kim Jong Un steckt weiterhin alles in die Forschung von Atomwaffen um damit die Welt zu bedrohen, die ihn und sein Volk mit Hilfslieferungen ernährt.

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dickidoro 06.03.2019, 09:23
4. Schlechte Ernte in nordkorea

Es gibt immer wiede zaghafte Ansätze, Nordkorea aus der Isolation zu holen, aber kim macht dann auch immer wieder einen Rückzieher. Wie wäre es denn mit einem Staatskapitalismus nach chinesischem Vorbild. Und eine Annäherung an dem blühenden Südkorea würde die riesigen Probleme Nordkoreas auch lösen können. Ressourcen hätte Nordkorea übrigens genug, um erstmal selbst durchzustarten, aber dann muss kim vom totalitären staat Abschied nehmen. China würde bei einem Wandel glatt mitmachen. Trump wird gar nicht gebraucht.

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nurEinGast 06.03.2019, 09:34
5. die Lösung ist:

atomare Bestrahlung!

Kim hat genug Bomben und- vermute ich mal- radioaktiven Abfall.
Die könnte er doch nutzen, um seine Bevölkerung zu verstrahlen und jede Menge "Dr. Proton"s "herzustellen". Die bräuchten dann überhaupt keine Nahrung mehr (was NK unabhängig von Hilfslieferungen machen würde) und NK würde über Nacht die zustehende Rolle als (militärische)Führungsmacht erhalten.

Im Ernst: humanitäre Katastrophen gibts in NK schon wie lange? Seit 80 Jahren? Und alle humanitären Hilfen haben was bewirkt (ausser das Regime zu stabilisieren)?

Veränderungen in NK müssen aus dem Lande selbst kommen. Wir sind nicht das Wohlfahrtsamt der Welt, so hart es klingen mag. Deswegen sollte sich Europa nicht bei irgendwelchen Hilfsleistungen engagieren. Denn die nutzen letztlich ja nur dem herrschenden Regime. Ausserdem hat Kims Buddy, der COTUS, bessere Möglichkeiten und sicher auch ein grösseres Interesse zu helfen

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rabandie 06.03.2019, 09:39
6. Da gibt es doch nichts zu Überlegen:

Wenn Nordkorea in Schwierigkeiten ist und Hunger droht, muss die Weltgemeinschaft der Bevölkerung helfen, ohne Wenn und Aber! Politische Ränkespiele und Sanktionen können auf anderer Ebene ablaufen, aber die humanitäre Hilfe hat erstmal Priorität - und vermutlich wird dadurch mehr Spannung abgebaut, als durch die gesamte Trumpsche Desastershow.

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w.diverso 06.03.2019, 09:44
7. Man muss solche Meldungen

aber immer mit einer gewissen Vorsicht sehen. Es wird ja immer davon geredet wie wenig man über das Land weiß, und plötzlich weiß man wie viele Tonnen Getreide dort geerntet werden. Könnte ja auch etwas Propaganda des Regimes dabei sein. Wollen so die USA eher dazu bringen die Sanktionen zu lockern. Es gibt auch kein Erfassung was China und Russland dorthin liefert. Die UNO macht da eher ein Kaffeesudlesen.

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hansfrans79 06.03.2019, 10:04
8. Man könnte meinen, das Regime sei Schuld

Blöd nur, dass auch in vielen für westliche Investitionen zugänglichen Ländern Hungersnöte herrschen.

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regelaltersrentner 06.03.2019, 10:05
9.

Zitat von rabandie
Wenn Nordkorea in Schwierigkeiten ist und Hunger droht, muss die Weltgemeinschaft der Bevölkerung helfen, ohne Wenn und Aber! Politische Ränkespiele und Sanktionen können auf anderer Ebene ablaufen, aber die humanitäre Hilfe hat erstmal Priorität - und vermutlich wird dadurch mehr Spannung abgebaut, als durch die gesamte Trumpsche Desastershow.
Wenn ich derzeit den Debatten folge,
dann wünscht man sich in Deutschland gerade diese Art von Landwirtschaft.

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