Forum: Wirtschaft
Bericht der Uno: Nordkorea fährt kargste Ernte seit mehr als zehn Jahren ein
DPA

43 Prozent der Bevölkerung benötigt Hilfslieferungen: Die Lebensmittelknappheit in Nordkorea verschärft sich weiter. Im vergangenen Jahr fiel die Ernte so schlecht aus wie seit langem nicht.

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moritz27 06.03.2019, 10:18
10. Bei einem sich selbst isolierenden System

fehlen schlicht die Importe von fehlenden Nahrungsmitteln. Das ist der Nachteil eines angeblich autarken Nationalstaats. Aber solange man den Hunger nicht im Gesicht und der Statur des dort herrschenden Sonnenkönigs bemerkt, wird sich auch nichts ändern. Da ja er für sein gesamtes Volk denkt, darf man ihn aber auch nicht hungern lassen. Sonst fällt ihm sicher keine Lösung des Problems ein. Sollen sie doch anstelle von Reis lieber Fleisch essen, wäre ein adäquater Lösungsansatz.

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gunpot 06.03.2019, 10:22
11. Hoffentlich springt nicht schon wieder die UNO

als Welternährer ein. Das zahlen auch wir in D mit unseren Steuergeldern. Mögen doch die Russen und die Chinesen den armen Nordkoreanern helfen. Frage mich aber nun, warum 43% der Bevölkerung vom Hunger betroffen ist. Funktioniert in diesem Steinzeitkommunismus nicht die Umverteilung? Kann die UNO uns mal erklären, wie sie auf die 43% kommt und wie sich die anderen 57% ernähren. Aus dem Schrebergarten? Oder gibt es Privilegierte mit besonderen Zuteilungen? Die gibt es sicher, doch nicht 57%.

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eswirdbesser 06.03.2019, 10:38
12. Hungersnot die wievielte ?

Das Foto ist doch interessant. Landwirtschaft wie im 18./19. Jahrhundert. Schlecht für eine ausreichende Versorgung, gut für die Umwelt. Ich vermute Mal Insektensterben und angereicherte Pestizide in den Lebensmitteln sind dort kein Problem. Ich vermute das dort nicht soviel Menschen an Krebs erkranken wie in der EU, so prozentual. Gut, das sind die Vorteile. Der Nachtteil ist das es nicht genug zu Essen gibt. Aber was sollen die Menschen denn dagegen machen. Die auf dem Photo z.B. sollen revoltieren? Wie denn, womit denn? Die sind völlig damit beschäftigt sich am Leben zu erhalten. Und das ist ein Prinzip auf dem Kims Herrschaft fusst. Keine Chance . Und die Regierungen anderer Staaten? Machen für diese Menschen nichts.

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bigroyaleddi 06.03.2019, 10:54
13. Es ist grausam,

aber eine Änderung kann nur aus NK selber kommen. Ich frage mich schon seit langem, wann den Nordkoreanern mal aufgeht, dass sie alle richtig dürr sind, während ihr großer Führer vor Fett kaum laufen kann. Was übrigens auch immer wieder auffällt, keiner in seiner Umgebung wirkt irgendwie wohlgenährt. Auch seine Generalität nicht. Irgendwie alles ziemlich merkwürdig.

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w.ulbricht 06.03.2019, 10:58
14.

Das den geschätzten Neunmalklugen zur Erinnerung.
Südkorea war früher des Agraggebiet von Korea und Nordkorea verfügt uber Reiche Bodenschätze aber sehr wenig Ackerfläche.
Das sollte man bedenken bei allem.
Auch gute Ratschläge ändern da nichts.
Und da sie ja noch unter Boykott stehen (Was ich als Verbrechen gegen die Menschlichkeit ansehe) fehlt es an Treibstoffen zum Beispiel.Es herscht überwiegend Handarbeit.Mechanisierung ist eher die Ausnahmen. (Eigene Beobachtungen)
Aber das sollte nicht von der Menschlichkeit abhalten.
Denn jeden der nach Deutschland flüchtet dem gewähren wir Asyl aber in anderen Länder achten wir peinlichst darauf wer unsere Vorstellung von Welt teilt und wer nicht.
Und allem zum Trotz, die Regierung in Nordkorea ist das Problem der Nordkoreaner und nicht unseres.

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Crom 06.03.2019, 11:02
15.

Zitat von hansfrans79
Blöd nur, dass auch in vielen für westliche Investitionen zugänglichen Ländern Hungersnöte herrschen.
In der Regel herrscht in Bürgerkriegsländern oder in Zusammenhang mit anderen Konflikten Hunger. Inwieweit sind solche Länder denn dann zugänglich? Mit Venezuela und Nordkorea gibt's allerdings auch Länder, die das mittlerweile auch so hinbekommen, aber die wollen ja gerade sich abschotten.

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M. Michaelis 06.03.2019, 11:14
16.

Zitat von w.ulbricht
Das den geschätzten Neunmalklugen zur Erinnerung. Südkorea war früher des Agraggebiet von Korea und Nordkorea verfügt uber Reiche Bodenschätze aber sehr wenig Ackerfläche.
Wenn man die knappen Flächen dann noch mit mittelalterlichen Methoden bewirtschaftet und Unsummen ins Militär steckt statt in den Import von Nahrungsmitteln dann kommen Hungersnöte dabei heraus.

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Beat Adler 06.03.2019, 11:39
17. 66 Jahre ununterbrochene Staatspropaganda prasselt auf die Nordkoreane

Zitat von bigroyaleddi
aber eine Änderung kann nur aus NK selber kommen. Ich frage mich schon seit langem, wann den Nordkoreanern mal aufgeht, dass sie alle richtig dürr sind, während ihr großer Führer vor Fett kaum laufen kann. Was übrigens auch immer wieder auffällt, keiner in seiner Umgebung wirkt irgendwie wohlgenährt. Auch seine Generalität nicht. Irgendwie alles ziemlich merkwürdig.
66 Jahre ununterbrochene Staatspropaganda

Alle Zeitungen, frueher noch Lautsprecher in jedem Dorf, mit ihren Radiogeraeten koennen die Nordkoreaner nur staatseigene Sender empfangen, mit den TV Geraeten das Gleiche, kein Zugang zum Internet, keine direkte Durchwahl von einem privaten Telefon ins Ausland.

Fruher liesssen die Suedkoreaner bei Suedwind Ballone aufsteigen die Informationsmaterial nach Norden trugen, um wenigstens hin und wieder die Zensurmauer der allerherzliebsten, nordkoreanischen Kimdynastie zu unterlaufen, besser: Zu ueberfliegen.

Ein Volk, das sein fast 3 Generationnen daran glaubt, dass der Kim, Grossvater, Vater, Sohn ein Pharao ist, kann nicht dagegen revoltieren. Die Kims fliegen auf den Fluegeln des goldenen Kranichs, um der Bevoelkerung immer Gutes zu tun. Kim wird gottaehnlich verehrt. Und wenn nicht, ab ins KZ!

Genau aus diesem Grund sind die nordkoreanischen Atomwaffen die Gefaehrlichsten der Welt, ein Pharao alleine, ohne irgendwelche Kontrolle, ohne untergeordnete Instanzen, die den Befehl verweigern koennten, entscheidet ueber den Einsatz.

Bei einer vollstaendigen, ueberpruefbaren und unumkehrbaren Abruestung seiner Atomwaffen, koennte Kim sein Volk mit Leichtigkeit ernaehren, spielend leicht ein volkswirtschaftliches Wachstum erzeugen, Internet muss er allerdings freigeben und die Grenzen oeffnen, nur verliert er dann die Macht ueber die Information, sein Wahrheitsministerium wird unterlaufen und weg ist er der Kim, weg vom Fenster!
mfG Beat

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fatherted98 06.03.2019, 11:47
18. Falsch...

Zitat von hansfrans79
Blöd nur, dass auch in vielen für westliche Investitionen zugänglichen Ländern Hungersnöte herrschen.
.....fast alle Länder Asiens/Süd-Ost-Asiens hatten schon seit Jahren keine Hungersnöte mehr. Süd-Korea ist ein hochtechnisierter Industriestaat der Deutschland, was Infrastruktur und Technik-Ausbildung mal locker in die Tasche steckt.
Die Länder in denen Hungernöte herrschen sind vor allem diejenigen die religiöse Konflikte austragen bzw. Vielvölker-Staaten die in Bürgerkriegszuständen vor sich hin darben. Westliche Investitionen bzw. Entwicklungshilfe hat dort keinen Nutzen und verlängert meist nur das Leid der Betroffenen.
Im Falle NK ist eine Hungersnot tragisch....das Land und seine Leute könnten sich leicht selbst ernähren....nur die Mittel dazu sind nicht vorhanden. Aber...wie so oft....liegt das Schicksal der Bevölkerung in deren eigener Hand....die Machthaber beseitigen und gut ist....aber scheinbar scheint die Diktatur alles fest im Griff zu haben.

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smsderfflinger 06.03.2019, 13:07
19.

Zitat von w.ulbricht
Das den geschätzten Neunmalklugen zur Erinnerung. Südkorea war früher des Agraggebiet von Korea und Nordkorea verfügt uber Reiche Bodenschätze aber sehr wenig Ackerfläche. Das sollte man bedenken bei allem. Auch gute Ratschläge ändern da nichts. Und da sie ja noch unter Boykott stehen (Was ich als Verbrechen gegen die Menschlichkeit ansehe) fehlt es an Treibstoffen zum Beispiel.Es herscht überwiegend Handarbeit.Mechanisierung ist eher die Ausnahmen. (Eigene Beobachtungen) Aber das sollte nicht von der Menschlichkeit abhalten. Denn jeden der nach Deutschland flüchtet dem gewähren wir Asyl aber in anderen Länder achten wir peinlichst darauf wer unsere Vorstellung von Welt teilt und wer nicht. Und allem zum Trotz, die Regierung in Nordkorea ist das Problem der Nordkoreaner und nicht unseres.
Vielleicht sollten Sie bei Ihrem Exkurs über Verbrechen gegen die Menschlichkeit zuerst einmal die Gelder bedenken, die dieser Staat in sein Militär steckt und somit die Schuldigen nicht in anderen Ländern suchen, sondern genau da, wo sie ansässig sind, in NK.
D

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