Forum: Wirtschaft
Bericht der "Washington Post": Amazon soll keine Steuern auf Multimilliarden-Gewinn g
AP

Amazon soll einem Medienbericht zufolge prozentual weniger Steuern als die ärmsten 20 Prozent der US-Amerikaner gezahlt haben. Das Unternehmen kann sich das zweite Jahr in Folge über einen negativen Steuersatz auf Gewinne freuen.

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calinda.b 17.02.2019, 12:36
90. Normal

Wenn Milliardäre die Steuergesetze machen, ist das normal.
Auch alle Aktieninhaber brauchen keine Steuern auf Dividenden zu zahlen.
Da kann Amazon nichts dafür.

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kreuzberger36 17.02.2019, 12:37
91. Die Verantwortung

Sie liegt nicht bei jedem von uns! Wenn Otillie/Otto Normalverbraucher/in was spart geht es in den Kreislauf zurück! Das große Geld nicht! Und wenn ich nicht bei Nestlé kaufe interessiert die das n feuchten Pf....! Wenn einige mehr haben , kein Problem. Wenn einige fast alles bekommen wird es schwierig!

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gammoncrack 17.02.2019, 12:38
92. Könnte es sein, dass Sie hier mit der Zuordnung der

Zitat von jj2005
Genau, es geht eben nicht um Egoismus oder darum, Amazon zu boykottieren oder ganz zu verbieten. Es geht darum, Waffengleichheit zwischen dem US-Moloch und den kleinen Einzelhändlern wiederherzustellen. Dafür ist die Differenzierung der MWSt nach Online- und Ladenverkäufen die richtige Lösung.
Kommentare etwas durcheinander gekommen sind?

Ich habe nur deswegen von Egoismus gesprochen, weil ein anderer Kommentator den Einkauf bei Amazon als solchen bezeichnet hat.

Ich habe weder von "Amazon verbieten" noch von "boykottieren"n gesprochen. Ich habe mir lediglich den Hinweis erlaubt, dass es einfacher ist, bei Amazon zu bestellen als 10 km in die Stadt zu fahren.

Vielleicht orientieren Sie Ihre Kommentare einmal dahin, wo der entsprechende Bezug vorhanden ist.

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touri 17.02.2019, 12:38
93.

Zitat von KlausMeucht
Menschen in prekären Beschäftigungen und im Niedriglohnbereich verklagen selten ihren Arbeitgeber. Das Problem sind aber selten die direkt angestellten Mitarbeiter, sondern ganze Hierarchien von Subunternehmen die extrem unter Druck sind. Alles mit hohem Risiko wird ausgelagert und an den billigsten Anbieter weitergereicht.
Was ein allgemeines Kapitalismusproblem (Risiken minimieren, Gewinn maximieren) ist aber jetzt wenig mit Amazon direkt zu tun hat. Dort habe ich bisher wenig schlechtes über die Arbeitsbedingungen gehört und schon gar nicht von Mitarbeitern dort, nichtmal anonym.

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markus_wienken 17.02.2019, 12:38
94.

Zitat von KlausMeucht
Der Niedriglohnverdiener der beim Discounter einkauft, ist selber schuld wenn er beim Billigheimer einkauft. Der reichste Mann der Welt handelt dagegen nur unternehmerisch sinnvoll. Ich möchte keinen Überwachungsstaat. Genau deshalb ist es wichtig dass gerade die Reichen und Mächtigen ihre gesellschaftliche Verantwortung gerecht werden. Ich habe an einen Konzernchef höhere Ansprüche als bei einem prekär Beschäftigten.
Sie können Ansprüchen stellen wie Sie wollen, die meisten Menschen handeln nun einmal - mal mehr, mal weniger und gestaffelt nach Umfeld - egoistisch. Liegt in der Natur des Menschen.

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Rosenblüte1 17.02.2019, 12:46
95. Einfallstore für Steuerräuber -- neue Begriffe für eine alte Debatte

Warum tappen Sie Steuerdieben wie Amazon eigentlich sprachlich immer noch in die Falle? Der Begriff „Schlupflöcher“ in Bezug auf Steuern verharmlost Steuerhinterziehung zum Kavaliersdelikt. So wenig wie Amazon zu den gesellschaftlichen Aufgaben beizutragen ist aber schlicht nicht zu rechtfertigen.

Warum verwenden Sie nicht einen Begriff wie „Einfallstore für Steuerräuber“ für all die Optionen, die steuergeizigen Unternehmen und Reichen zur Verfügung stehen, um sich ihrer gesellschaftlichen Verantwortung zu entziehen? Um Politiker unter Druck zu setzen, die Steuergesetzgebung zu ändern, müssen wir erst die Debatte um das Thema verändern: mit Begriffen, die die Steuerfaulheit der Reichen nicht länger legitimieren.

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Patrik74 17.02.2019, 12:52
96. Neiddebatte

Wo ist das Problem?

"Die Märkte" haben Trump inthronisiert für das Versprechen eine "leistungsfördernde" Steuerreform durchzusetzen.

Das Volk war doof genug zu glauben, dass ein (vorgeblicher) Multimilliardär als Kämpfer gegen das Establishment taugt, und hat ihn gewählt.

Trump hat die Pflicht absolviert, der Rest ist Kür. Das Ergebnis ist das erwartete - war wirklich irgendwer naiv genug zu glauben, Ziel wäre die Entlastung von Joe Average??

[sarkasmus]Wer sich über die Steuerprivilegien der Superreichen beschwert, soll einfach mal die Backen zusammenkneifen und selbst Milliardär werden anstatt den ganzen Tag Arbeit zu simulieren! [/sarkasmus]

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Kritik 17.02.2019, 13:24
97.

Zitat von quark2@mailinator.com
Kunden müssen ihre Umsatzsteuer immer gleich beim Einkauf bezahlen. Warum führt man das nicht für Unternehmen ein ?
Es ist schon erschütternd, dass es tatsächlich Leute gibt, die der Meinung sind, im Onlinehandel würde keine Umsatzsteuer gezahlt.
In diesem Punkt sollten Sie bitte nachsitzen.
Es mag sicherlich Fälle geben, zum Beispiel einen Händler bei eBay, der zwar gewerblich handelt aber als Privatverkäufer auftritt, und dadurch weder Mehrwertsteuer ausweist noch Umsatzsteuer ans Finanzamt abführt.
Die ganze Diskussion um Amazon und Co. dreht sich aber um die Ertragssteuern, die von diesem Unternehmen nicht abgeführt werden.
Bedanken sollten wir uns bei den Herren Juncker und Dijsselbloem, die in ihrer Zeit als Finanzminister in Luxemburg bzw. den Niederlanden diese Steuerschlupflöcher durch individuelle Vereinbarungen mit Amazon, Google, Starbucks, Ikea usw. geschaffen haben.

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votevolteur 17.02.2019, 13:37
98. Amazon Aktien kaufen

kann man dem Konzern keinen Vorwurf machen. Ich frage mich aber wo die Antwort der europäischen Politik bleibt- seit Jahren. Außerdem frage ich mich wo zur Hölle die europäische Konkurrenz zu Amazon ist, etwa der Otto Konzern, ich kotz im Strahl. Mein Fazit dieses Artikels ist: Kräftig Amazon, JD und Alibaba Aktien kaufen. Und vielleicht Wal Mart Aktien, da das indische Flipkart in den nächsten Jahren gute Aussichten hat.

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schmidt-post 17.02.2019, 13:37
99.

Zitat von pmeierspiegel
was für ein reißerischer artikel, ganz im claas r. stil. vielleciht sollt eman sich mit grundzügen von bwl , steuerrecht (hgb, steuerbilanz oder wegen mir gaap) beschäftigen` vielleicht sollte man auch einmal von keywörts wie verlustvorträgen, abschreibungen gehört haben. von ebit oder ebitda. zuviel verlangt?
Vielleicht mit den grundlegendsten Regeln der Rechtschreibung beschäftigen... zu viel verlangt?

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