Forum: Wirtschaft
Bericht des Weltwirtschaftsforums: Soziale Ungleichheit lähmt Deutschland
DPA

Wie gut gelingt es Staaten, eine nachhaltige Wirtschaftspolitik mit sozialer Gerechtigkeit zu vereinen? Deutschland landet in einer Studie des Weltwirtschaftsforums nur im Mittelfeld. Vor allem das Steuersystem schneidet schlecht ab.

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helmut.alt 07.09.2015, 08:18
40.

Diese Meldung ist verzerrt, weil in Deutschland 20% der Menschen Migrationshintergrund haben, also in den meisten Fällen arm sind. Diese Tendenz wird sich verstärken wenn man die jetzigen Asylanten mit einbezieht.

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ulli7 07.09.2015, 08:19
41. Einkommensteuer senken und Mehrwertsteuer erhöhen

Dieser Vorschlag hätte bereits vor drei Jahrzehnten realisiert werden sollen. Bei einem Mehrwertsteuersatz von 19 % ist kaum Spielraum nach oben, denn andere Industrienationen wie Japan und USA haben bedeutend geringere Mehrwertsteuersätze.

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volker 1974 07.09.2015, 08:20
42. Das ist mal eine Erkenntnis!

"Eines der Argumente der Autoren: Wenn sich Wachstum in einer Volkswirtschaft bei allen oder zumindest sehr vielen Haushalten auch in Form höherer Kaufkraft niederschlägt, stärkt das die Binnennachfrage - was wiederum das Wachstum ankurbelt."

Ensthaft? Dafür bedarf es einer Studie??
Das hat meine VWL - Dozentin vor 20 Jahren im 1. Semester schon erzählt!

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hansgustor 07.09.2015, 08:21
43. Wahlschafe

Trotzdem glauben die meisten dass die Flüchtlinge schuld sind, dass es ihnen schlecht geht.

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paulaschwarz 07.09.2015, 08:25
44. ...in Deutschland gilt

Besitzstandswahrung.
Seit Anfang der 1990 auch zusätzlich auch mangelnde Verantwortung gegenüber der Arbeitnehmer. Sharholder value ist wichtiger.
Bildung - bitte nur die Billigversion.
Infrastruktur - Katastrophal. Lueber wird Geld für Feldversuche der Industrie zur Verfügung gestellt.
Netzausbau - der Mantel des Schweigens.
Steuern - immmer wieder mal etwas Neues. Wo das Geld investiert wird - ?
Familienpolitik um Demografiewandel aufzuhalten - ,man importiert lieber.
Politik mit Visionen und Weiterentwicklung - könnte ja die nächste Wiederwahl kosten. Damit die eigene gute Alimentierung.
usw. usw.

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conny1969 07.09.2015, 08:27
45. Abwärtsspirale Mittelstand

Die Cleveren kommen noch über die Runden. Dank Internet lassen sich immer Schnäppchen finden, um
andere Ausgaben kompensieren zu können. Ich muss
meine Kleidung nicht in einem Ladengeschäft kaufen.
Online gibt es günstige Geschäfte in aller Welt. Ich
kann auch auf vieles verzichten. Neues Auto, ne bis dass der Rost uns scheidet, dann Carsharing. Kirchensteuer, ich glaube den Luxus werde ich mir nicht mehr leisten. Festnetzanschluss abgemeldet Handy langt. Urlaub? Google Street View muss langen.
Schulden machen? Geld das ich nicht habe, gebe ich nicht aus, wer weis was kommt. usw. usw.
Und wenn das dann alle so machen, weil sie gar keine andere Wahl mehr haben wird es weiter bergab gehen.
Aussicht auf die Rente, oha meine Wohnung kann ich dann nicht mehr halten, muss wohl weg ziehen aus meiner Heimat. Wenn ich ein Haus habe, ja das wird
dann leider für die Kosten im Pflegeheim drauf gehen.
Da sitz ich dann und mache Kindergartenspiele, als
Gegenleistung für mein Haus. Ich freu mich.

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RenegadeOtis 07.09.2015, 08:33
46.

Zitat von kj.az
das nach 1945 den Wiederaufbau schaffte. Die Leistungen, die zum heutigen Wohlstand notwendig waren, wurden ueberwiegend von den Deutschen selbst erbracht. Unter zahllosen Entbehrungen und hoher Arbeitsmoral.
Bis auf die Millionen Gastarbeiter von 1950-1970. Geschichte ist immer das, was man sich selbst fröhlich zusammen klittert?

https://de.wikipedia.org/wiki/Gastarbeiter

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CommonSense2006 07.09.2015, 08:35
47. Steuerreform

Es wäre endlich mal an der Zeit, etas echte Arbeit zu investieren und das Steuersystem in Deutschland zu vereinfachen. Die vielen, unübersichtlichen Absetzungsmöglichkeiten zu streichen udn dafür die steuersätze zu senken, den Mehrwertsteuersatz auf eine einzige Steuer zu reduzieren, am Ende sogar einen einheitlichen Steuersatz zu haben, der nur noch durch die Freibeträge progressiv ist.
Das wäre zwar an der einen oder anderen Stelle ein wenig "ungerecht", aber diesen Preis wäre ich gerne bereit zu zahlen, wenn ich dafür einen Mehrwertsteuersatz von 15% und einen EKST-Satz von 30% bekäme, den eine 4-köpfige Familie erst für Einkommen oberhalb von 30.000 € zahlen würde.

Und ganz wichtig wäre auch, alle Ausgaben einmal auf den Prüfstand zu stellen, zum Beispiel würde ich denken, dass Subventionen in Form von "Innovationsförderung" überflüssig sind, das Geld ist in Bildung und Universitäten/Hochschulen besser investiert.

Aber solche Überlegungen würden ja echte Arbeit und politische Auseinandersetzung erfordern, nichts, was man mit einem Federstrich erledigen könnte.

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der.tommy 07.09.2015, 08:35
48. @hoppelmoppel79

Das können sie auch hier. Wenn ihr Steuerberater ihnen sagt, sie können die Zinsen nicht absetzen, dann macht er was falsch. Was der absetzbarkeit natürlich entgegensteht, sind die Mieteinnahmen. Übersteigen die Einnahmen die Verluste und die abschreibung, müssen sie letztlich einen Teil der Einnahmen versteuern.

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Fuxx2000 07.09.2015, 08:36
49. Eine ueberfaelllige

Erkenntnis die hierzulande auf keinen fruchtbaren Boden fällt. Schauen wir uns kurz an, was gut für die Wirtschaft ist: hohe Einkommen und Reiche höher besteuern, Tarifbindung, Kündigungsschutz, Wachstum gerechter verteilen. Und was macht man hierzulande den Menschen glauben was gut für sie ist : Flexibilisierung des Arbeitsmarkts (also Kündigungsschutz weg, Tarifverträge öffnen). Allen Ernstes wird hier straffrei erzählt, dass durch den Mindestlohn die Arbeitslosigkeit steigt! Und die Steuern senken für die Unternehmen. Das alle diese Maßnahmen nur den Reichen, Superreichen, Supersuperreichen und Supersupersuperreichen dienen und in Wahrheit der Volkswirtschaft schaden - egal. Denn nur die Supersupersuperreichen können sich die Gelder für Lobbyisten und Korruption leisten um das alles in ihre Richtung zu lenken. Alle die das vernunftbegabte erzählen sind ja Linke und die sind nicht regierungsfähig...

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