Forum: Wirtschaft
Bericht des Wohlfahrtverbands: 12,5 Millionen Menschen in Deutschland sind arm
DPA

Die Armut in Deutschland ist dem Paritätischen Wohlfahrtsverband zufolge sprunghaft angestiegen. Seit der Wiedervereinigung geht sie Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinander.

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mali123 19.02.2015, 14:31
10. Ach Quatsch! Uns geht es gut.

Ach Quatsch! Uns geht es doch gut, sagt die Mutti. Und Mutti ist die Beste. Sie weiß schließlich wie es dem kleinen Bürger da unten geht. Mir geht es auch gut, geradezu phenomenal, weil ich nach einem fünfjährigen Studium vom Arbeitsamt in eine Maßnahme gesteckt worden bin und ein gratis Praktikum in einem privaten Betrieb mache, das der Steuerzahler bezahlt. Uns geht es gut.

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darkmattenergy 19.02.2015, 14:34
11. Wäre die von Deutschland an rund 11 Millionen Griechen gezahlte Dauerstütze...

...in unserem Land geblieben, wäre dieser Beitrag gegenstandslos oder ganz erheblich erfreulicher für die Armen unseres Landes ausgefallen.

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crewmitglied27 19.02.2015, 14:34
12. Ohne den Währungsschnitt namens

Euro wäre heute eine Familie mit 3600,- DM (also mit richtigem Geld) sicher nicht an der Armutsgrenze.

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Toe Jam 19.02.2015, 14:34
13. relativ

Da die Armutsdefinition in Deutschland relativ definiert ist, ist sie auch null aussagekräftig.
Angenommen, jeder würde plötzlich die 10fache Menge an Geld bekommen - dann wären laut Definition immer noch 12,5 Millonen Leute "arm".
Ich kenne viele Menschen, die wirklich sehr wenig Geld zur Verfügung haben, aber kaum einer von denen sieht sich als arm, weil sie eigentlich alles haben, was sie wirklich benötigen. Wenn ich an meine Studentenzeit zurückdenke, war ich sogar bitterarm, aber hatte nie das Gefühl, das irgendwas fehlt.

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la_veritat 19.02.2015, 14:35
14. Sind doch olle Kamellen

und kann doch gar nicht sein! Das wuerde ja bedeuten, dass unsere geliebten Politiker ihr Volk beluegen, das ist voellig ausgeschlossen. Solange wir viele Millionen fuer Zugereiste bereitstellen koennen kann es in D gar keine Armut geben. Alles Andere warte ja schlimmster Betrug am eigenen Volk.

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alternativloser_user 19.02.2015, 14:35
15. hmm

Wenn die Armen immer ärmer und die Reichen immer reicher werden, dann kann die Lösung dafür eigentlich nur Umverteilung von Reich zu Arm heissen. Jedenfalls wenn man in einer Solidargemeinschaft wie Deutschland lebt.
Erreichbar wäre das z.b. durch eine Anhebung des Spitzensteuersatzes und wenn alles was Einkommen ist auch wie Einkommen besteuert würde. Z.b. Einkommen aus Vermögen (Zinsen, Aktiendividenden usw.)

Und die dadurch gewonnenen Mehreinnahmen an Steuern könnten über Transferleistungen dann an die Armen der Gesellschaft gelangen.
Man könnte auch über ein Bedingungsloses Grundeinkommen für alle Nachdenken oder über eine Erhöhung des Mindestlohns.
Und wenn man dann noch die Arbeitslosigkeit bekämpfen will, könnte der Gesetzgeber hingehen und die maximale Wöchentliche Arbeitszeit auf z.B. 30 Stunden festlegen.
Unternehmen wären dann gezwungen statt 3 Leuten die was erledigen, 4 Leute dafür einzustellen. Schon wären weniger Leute arbeitslos was gleichzeitig auchnoch den netten Effekt hätte, dass die staatlichen Ausgaben für Arbeitslose sinken würden.
Dank kürzerer Arbeitszeit nähmen Krankheitsbedingte Ausfälle (Stress, Burnout, etc. ) ebenfalls ab und die Arbeitnehmer wären sogar Produktiver.

Die Exporte würden zwar vermutlich etwas sinken wenn die Löhne steigen, da die Produkte dann tendentiell teurer werden, aber da die armen Leute fast nichts sparen, sondern alles ausgeben, würde die Binnenkonjunktur steigen wovon alle in Deutschland profitieren.

Aber umsetzbar ist das ganze vermutlich eh nicht, da man ja so die Gewinne der Reichen etwas verringern würde. Und sobald die was abgeben sollen bzw. ihr Einkommen verringert sehen, dann wird fleissig Stimmung dagegen gemacht bis die restlichen 90% der Bevölkerung denen das was nutzen würde, ebenfalls dagegen sind.

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Binideppert? 19.02.2015, 14:39
16. Wenn...

...man auf einen Schlag alle Einkommen in Deutschland verhundertfachen würde, wären immer noch 12,5 Mio. arm. So ist das mit der relativen Armut. Solche Berichte sind eine Verhöhnung der Milliarde Menschen, die wirklich arm sind und in Not und Elend leben!

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censored 19.02.2015, 14:40
17.

Zitat von franz.knasper
aus zwei Gründen nach Deutschland, weil wir a - so ausländerfeindlich und b - so arm sind. Da sollten einige Herrschaften mal was anderes rauchen. Langsam wird peinlich.
a ja in großen Teilen (einfach aus Selbstschutz)
b ja ein Teil ist arm (25% arbeiten im Niedriglohnsektor oder in den 90er gab 3 Tafeln und heute 1000)

aber hier ist es immer noch besser als in ihren Herkunftsstaaten

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Aguilar 19.02.2015, 14:41
18. Altersarmut

Daß die Armut steigen wird – wen wundert es? Außer den Politikern natürlich, die sich ja auch nur von 50% der Wahlberechtigten wählen lassen. Daß gerade die Altersarmut steigen würde, ist doch schon seit Jahren klar: Die Anzahl der Geschiedenen, deren Rente teilweise geteilt werden muß. Die fehlenden Jahre wegen Arbeitslosigkeit. Die Masse derer, die für wenig Gehalt arbeitet und ja- unter denen sich auch durchaus gut Ausgebildete befinden. Leider gibt es derzeit keine politische Partei, die praktische Vorschläge hat oder diese in die Tat umzusetzen verstünde. In spätestens 20 Jahren heißt es dann wieder: Das kommt aber auch so unerwartet...

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reinerotto 19.02.2015, 14:41
19. Erster Ansatz gegen Altersarmut

wäre die Einführung einer "Altersquote" für Unternehmen. Damit die Politik nicht nur verspricht, daß auch ältere Mitarbeiter/Arbeitslose gesucht sind, sondern damit dies auch Wirklichkeit wird.

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