Forum: Wirtschaft
Bericht des Wohlfahrtverbands: 12,5 Millionen Menschen in Deutschland sind arm
DPA

Die Armut in Deutschland ist dem Paritätischen Wohlfahrtsverband zufolge sprunghaft angestiegen. Seit der Wiedervereinigung geht sie Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinander.

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spon-facebook-1261506298 19.02.2015, 15:00
30.

Zitat von Toe Jam
Da die Armutsdefinition in Deutschland relativ definiert ist, ist sie auch null aussagekräftig. Angenommen, jeder würde plötzlich die 10fache Menge an Geld bekommen - dann wären laut Definition immer noch 12,5 Millonen Leute "arm". Ich kenne viele Menschen, die wirklich sehr wenig Geld zur Verfügung haben, aber kaum einer von denen sieht sich als arm, weil sie eigentlich alles haben, was sie wirklich benötigen. Wenn ich an meine Studentenzeit zurückdenke, war ich sogar bitterarm, aber hatte nie das Gefühl, das irgendwas fehlt.
Bis #14 hat es diesmal gedauert, bis der arme Mensch von seiner Studentenzeit erzählte.

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Suk-ram 19.02.2015, 15:01
31. Und der sozialindustrielle Komplex

sorgt mit seinen Verbündeten auch weiterhin dafür, daß der Zustrom der Kundschaft immer weiter ansteigt... auf dass die mindestlohnlosen Presseerzeugnisausträger ja nicht rar werden.

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brdistmist 19.02.2015, 15:01
32. Träumer

Zitat von Toe Jam
Da die Armutsdefinition in Deutschland relativ definiert ist, ist sie auch null aussagekräftig. Angenommen, jeder würde plötzlich die 10fache Menge an Geld bekommen - dann wären laut Definition immer noch 12,5 Millonen .....
Ich kenne noch mehr Menschen, die sind Arm, und Merken es sehr wohl! Zum einem beim Besuch der Suppenküche (Tafel), zum anderen beim "Betteln" im Amt um eine Aufstockung des Lohnes.Und wenn ich mich an meine Studienzeit zurückdenke, hatte ich stets das Gefühl das was fehlte...bin auch gerne freiwillig nebenbei Arbeiten gegangen, während andere nur Studierten) Sie scheinen die Augen davor zu verschießen, das in Deutschland es möglich ist (und das bei sehr vielen Menschen) dass mittlerweile Arbeit als Armutsrisiko gilt.

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chmb 19.02.2015, 15:02
33.

Zitat von Toe Jam
Da die Armutsdefinition in Deutschland relativ definiert ist, ist sie auch null aussagekräftig. Angenommen, jeder würde plötzlich die 10fache Menge an Geld bekommen - dann wären laut Definition immer noch 12,5 Millonen Leute "arm". Ich kenne viele Menschen, die wirklich sehr wenig Geld zur Verfügung haben, aber kaum einer von denen sieht sich als arm, weil sie eigentlich alles haben, was sie wirklich benötigen. Wenn ich an meine Studentenzeit zurückdenke, war ich sogar bitterarm, aber hatte nie das Gefühl, das irgendwas fehlt.
Dann sollte es für sie ja kein Problem sein dorthin zurück zu gehen, oder?
Tja, sehen sie...

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Dramaturg 19.02.2015, 15:03
34. Schüler einer 9. Klasse

...nach ihren Vorstellungen für die Zukunft befragt, gaben viele an: In diesem System gibt es keine Zukunft.

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zursachet 19.02.2015, 15:03
35. selten so gelacht

.. als beim letzten Satz des Artikels. Ein bahnbrechende Jahrhunderterkenntnis.

Wir wollen es aber nicht anders. Schön weiter immer die willfährigen Speichellecker der Großindustrie und Finanzkonzerne wählen und das hohe Lied des "alternativlosen" globalen Raubtierkapitalismus singen.
Nur - wenn eine hungrige Meute irgendwann vor Deiner Villa steht, bewaffnet mit Fackeln und Mistgabeln - was dann?

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maw36 19.02.2015, 15:03
36.

Zitat von joG
....als 4 Köpfige Familie unter $ 23,500 Einkommen hat. Da scheint mir Deutschland nicht besonders sozial.
1.873€ x 12 = 22.476€

Sehen Sie hier einen großen Unterschied? Ich nicht.

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rjrauschffm 19.02.2015, 15:04
37. Steigerungsfähig!

Mit jedem Flüchtlingsboot steigt im Nachgang die Armut.
Oder denkt sich der Paritätische Wohlfahrtsverband vor Landgang auf Lampedusa eine Prüfung der Solvenz. Nur Flüchtlinge mit einem Barvermögen von 100.000 $ dürfen an Land gehen. So einfach lassen sich Probleme lösen! gez. R.R.

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cs01 19.02.2015, 15:04
38.

Zitat von GaliX622
Die haben eh nichts zu sagen. Die Gesellschaft brauch nun mal ein armes hart arbeitendes Volk um die oberen 1% mit Millionen und Milliarden zu segnen und zu Bedienen.
1. Arbeit von den sogenannten Armen doch niemand hart. Meist arbeiten die überhaupt nicht (nicht immer selbstverschuldet) oder eben so wenig, dass es nicht reicht.

2. Von der Ausbeutung hart arbeitender Leute wird man heutzutage doch nicht mehr reich. Nicht umsonst bauen doch die Firmen Personal ab, weil es schlichtweg nicht genug Arbeit gibt.

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produster 19.02.2015, 15:04
39. Macht nix

Macht doch nix! Dafür steigt doch die Zahl derjenigen, die immer mehr haben!

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