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Berlin: BGH bremst Profitgier von Vermietern
DPA

In Berlin ist die Nachfrage nach Wohnungen groß. Damit die Mieten nicht so rasant steigen, hat die Stadt eine Verordnung erlassen. Die hat der Bundesgerichtshof nun gebilligt.

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thomas_d_barth 04.11.2015, 18:49
10.

ich habe ein Einfam Haus ca 250 qm Wfl. Nähe Stuttgart um ca € 1000.--mtl.
für zehn Jahre vermietet, in der Zeit keine Miete erhöht,
nun zieht der Mieter aus, die anfallenden Renovierungskosten belaufen sich auf ca € 30.000.--
Während der Mietzeit wurde nichts renoviert.
Da kommt Freude auf

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opinio... 04.11.2015, 18:52
11. 1% von 200 000

Zitat von iffelsine
in Berlin und München an Eigennutzer, wenn sie frei werden. Ich bekomme beispielsweise 390€ warm für 50qm 500m weg vom Berliner Ku-Damm - dank des Berliner Mietspiegels. Verkaufe ich diese, bekomme ich 200.000€ - so what ? Kein privater Vermieter wird bei dieser Gesetzgebung seinen Bestand behalten.
sind 2000 bei sicherer Anlage. Davon geht dann noch die Steuer ab. Manchmal ist es von Vorteil die Grundrechenarten zu beherrschen.
Sie können aber auch an den Wettspielen an der Börse teilnehmen, alles oder nichts gewinnen. Oder einen dicken Porsche kaufen und auf den ersten Kilometern gleich ein Paar Jahresmieten verlieren.

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panikl 04.11.2015, 19:11
12.

Zitat von fritzbiker
20% scheinen auf Anhieb viel zu sein. Geht man von den absoluten Zahlen aus, das wurde die Miete von 225 auf 270 € erhöht. Und dass scheint mir doch ein bemerkenswert niedriges Niveau zu sein.
Das sagen Sie mal jemanden der vom Existenzminimun leben muss oder jemanden der nur den Mindestlohn bekommt oder jemandem der nur 10€ die Stunde verdient dann sind diese 20% sehr viel und bedenken Sie das die Löhne nicht in gleichen Verhältnis steigen wie die Mieten. Dei Ihrem Beispiel müsste man vom Arbeitgeber um diese Erhöhung zu kompensieren ein Lohnerhöhung einfordern von 540Euro im Jahr und das nur für die Miete um den gleichen Lebensstandart zu halten und sich nicht zu verschlechtern.

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michaelXXLF 04.11.2015, 19:12
13.

Zitat von rageagainstthemachine
Ach übrigens, wann wird eigentl. die "Profitgier" der Bäcker gebremst? Die 6,38€ die ich für einen halben Laib Brot gestern bezahlen musste,
Bäcker gibt es - im Gegensatz zu bezahlbaren Wohnungen in deutschen Großstädten - wie Sand am Meer. Gehen sie doch einfach zum nächsten oder backen Sie selber!

Nicht alles was hinkt ist auch ein Vergleich!

PS: Bei 13,-/kg muß das Brot ja vergoldet gewesen sein ...

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SpitzensteuersatzZahler 04.11.2015, 19:14
14.

Zitat von iffelsine
in Berlin und München an Eigennutzer, wenn sie frei werden. Ich bekomme beispielsweise 390€ warm für 50qm 500m weg vom Berliner Ku-Damm - dank des Berliner Mietspiegels. Verkaufe ich diese, bekomme ich 200.000€ - so what ? Kein privater Vermieter wird bei dieser Gesetzgebung seinen Bestand behalten.
Na und? Ob die Wohnung Ihnen gehört oder sonstwem interessiert doch keinen.

Außerdem: Ku'Damm ist nicht gleich Ku'Damm - der ist nur auf einem kleinen Stück edel und teuer, stellenweise sogar regelrecht schmuddelig. Ihre Wohung wird sicherlich nicht im gefragten Bereich wie z. B: Schlüter, Fasanen, Mommsen, etc. liegen.

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spmc-12355639674612 04.11.2015, 19:20
15. @thomas_d_barth

heißt das, Sie haben in diesen 10 Jahren mit Ihrem Haus in Stuttgart lediglich 10x12x1000-30000=90000 Euro Gewinn vor Steuern gemacht? Nicht dazu gerechnet habe ich natürlich die jährliche Wertsteigerung Ihrer Immobilie von ca. 4% (macht überschlagsmäßig nochmals 120000 Euro aus). Müssen wir Sie jetzt bemitleiden?

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spmc-12355639674612 04.11.2015, 19:28
16. Ich besitze selbst

ein paar Immobilien in Berlin und kann mich nicht beklagen. Ich gehöre zu denen, die Ihren Mietern nur sehr ungern bzw. gar nicht die Mieten erhöhen - wahrscheinlich bin ich einer dieser ungehörigen "Gutmenschen". Dennoch hat man in Berlin, wenn man gut investiert, immer noch einen Gewinn vor Steuern von 3-4% aus der Miete (also mehr als auf dem Sparkonto und mehr als bei so manchen Aktien). Zusätzlich zu der Miete - das vergessen die meisten - spielt ja auch die Wertsteigerung der Immobilie für die Gewinnberechnung keine unerhebliche Rolle. In Berlin lagen die Preissteigerungen in den letzten Jahren weit über der Inflation. Wer als Immobilienbesitzer und Vermieter hier anfängt zu jammern, jammert auf hohem Niveau und kann sich meiner Anteilnahme sicher sein.

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aby52 04.11.2015, 19:35
17. Ein Miet-Hai weniger - juhuuu

Zitat von iffelsine
in Berlin und München an Eigennutzer, wenn sie frei werden. Ich bekomme beispielsweise 390€ warm für 50qm 500m weg vom Berliner Ku-Damm - dank des Berliner Mietspiegels. Verkaufe ich diese, bekomme ich 200.000€ - so what ? Kein privater Vermieter wird bei dieser Gesetzgebung seinen Bestand behalten.
Dann verkauf halt Deine Wohnungen, so Du sie denn überhaupt hast und nicht hier in der Anonymität des www auf den dicken Max markierst - was ob Deiner Diktion eher anzunehmen ist. Ausbeutern und/oder Möchtegern-Ausbeutern Deines Stils weinen wir Otto-normal-Verdiener keine Träne nach. Miet-Haie haben wir ganz rasch an der Angel :-)

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aby52 04.11.2015, 19:36
18. Ein Miet-Hai weniger - juhuuu

Dann verkauf halt Deine Wohnungen, so Du sie denn überhaupt hast und nicht hier in der Anonymität des www auf den dicken Max markierst - was ob Deiner Diktion eher anzunehmen ist. Ausbeutern und/oder Möchtegern-Ausbeutern Deines Stils weinen wir Otto-normal-Verdiener keine Träne nach. Miet-Haie haben wir ganz rasch an der Angel :-)

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Ichbines2 04.11.2015, 19:39
19. Inflation und Mieten

Lt. Draghi gibt es keine Inflation. Wieso dürfen dann Mieten jährlich um 5% steigen und wieso kostet ein Bäckerbrot fast 6 Euro = 12 DM? Das passt doch überhaupt nicht zusammen!
Wenn man gute, ordentliche und treuzahlende Mieter hat und auch als Vermieter kulant ist, dann ist Vermieten eine tolle Sache für beide Seiten: Man belässt die Miete moderat und presst nicht das letzte aus den Mietern raus, hält sie zufrieden, dafür hat man doch eine sichere Miete als zusätzliches Einkommen. Win-Win-Situation. Kritisch wird's, wenn man Ferkel in der Wohnung hat, die nicht nur Schmierfinken sind, sondern auch die Wohnungssubstanz schädigen, die Miete nicht oder nicht rechtzeitig überweisen und wegen jedem Mist angerannt kommen. Dann kann man die Wohnung besser leer stehen lassen oder verkaufen.
Insofern stört mich der Senatsbeschluss derzeit recht wenig: Bei guten Mietern reicht das Geld, schlechter Mieter entledigt man sich.
Gesamtpolitisch dürfte der Wohnungsmarkt aber auch eher anspannen durch die Senatsbeschlüsse, weil jetzt irgendwelche unsinnigen Kinkerlitzchen in die Wohnungen eingebaut werden, um so doch noch mehr Miete erzielen zu können, was wiederum "unbetuchteren" Mietern schadet. Reichen ists eh egal.

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