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Berlin: BGH bremst Profitgier von Vermietern
DPA

In Berlin ist die Nachfrage nach Wohnungen groß. Damit die Mieten nicht so rasant steigen, hat die Stadt eine Verordnung erlassen. Die hat der Bundesgerichtshof nun gebilligt.

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sprechweise 04.11.2015, 19:47
20.

Zitat von spmc-12355639674612
heißt das, Sie haben in diesen 10 Jahren mit Ihrem Haus in Stuttgart lediglich 10x12x1000-30000=90000 Euro Gewinn vor Steuern gemacht? Nicht dazu gerechnet habe ich natürlich die jährliche Wertsteigerung Ihrer Immobilie von ca. 4% (macht überschlagsmäßig nochmals 120000 Euro aus). Müssen wir Sie jetzt bemitleiden?
Es zeigt leider nur Ihr Arroganz und Unkenntnis.
Damit spielen unsere widerlichen Politiker, auch Herr Maas

Immobilien erfahren in der Regel kaum Wertsteigerung, aber Erhaltungsaufwand muss trotzdem geleistet werden.

Ich habe dieses Jahr eine Immobilie veräußert zum ziemlich gleichen Preis wie vor 20 Jahren gekauft.

Würden Sie mir bitte die Differenz gemäß 4% Wertsteigerung auf mein Konto überweisen!

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SpitzensteuersatzZahler 04.11.2015, 19:51
21.

Zitat von spmc-12355639674612
heißt das, Sie haben in diesen 10 Jahren mit Ihrem Haus in Stuttgart lediglich 10x12x1000-30000=90000 Euro Gewinn vor Steuern gemacht? Nicht dazu gerechnet habe ich natürlich die jährliche Wertsteigerung Ihrer Immobilie von ca. 4% (macht überschlagsmäßig nochmals 120000 Euro aus). Müssen wir Sie jetzt bemitleiden?
Auch wenn Sie nicht mich angeschrieben haben: Der Betreffende hat eventuell eine Finanzierung davon bedient, also nicht zwangsläufig alles Gewinn vor Steuern. Außerdem selbst wenn er die Immobilie nicht finanziert hat, hatte er immernoch Opportunität z. B. in Form von entgangenen Gewinnen, wenn er das Geld angelegt hätte. So einfach isses dann doch nicht.

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redwed11 04.11.2015, 19:51
22.

Zitat von fritzbiker
20% scheinen auf Anhieb viel zu sein. Geht man von den absoluten Zahlen aus, das wurde die Miete von 225 auf 270 € erhöht. Und dass scheint mir doch ein bemerkenswert niedriges Niveau zu sein.
Wenn man von der momentanen Preissteigerungsrate von 1-2% jährlich ausgeht, ist eine Preissteigerung von 5% jährlich schon eine durch nichts gerechtfertigte Steigerung der Miete. Eine Preissteigerung entsprechend der sonstigen Preissteigerungsrate wäre hier völlig ausreichend und angemessen. Alles darüber hinausgehende ist eine reine Gewinnmaximierung ohne jegliche Gegenleistung oder man kann auch sagen "Abzocke".

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kunibert1234567 04.11.2015, 19:54
23.

Zitat von aby52
Dann verkauf halt Deine Wohnungen, so Du sie denn überhaupt hast und nicht hier in der Anonymität des www auf den dicken Max markierst - was ob Deiner Diktion eher anzunehmen ist. Ausbeutern und/oder Möchtegern-Ausbeutern Deines Stils weinen wir Otto-normal-Verdiener keine Träne nach.
Kein Problem. Einfach selber etwas kaufen oder bauen, dann sind Sie nie wieder von den bösen "Miet-Haien" abhängig.

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rageagainstthemachine 04.11.2015, 19:56
24.

Zitat von Emmi
Es geht um bestehende Mietverhältnisse, nicht um Neuvermietungen. Und durchschnittlich 5% Mietsteigerung pro Jahr liegt deutlich über der Teuerungsrate, also Ball flach halten...
Abgesehen davon, dass 5%/Jahr nur unwesentlich über der REALEN durchschnittl. "Teurungsrate" liegt (kommen Sie mir nicht mit Eurostat).
Wie kommen Sie darauf, dass ein Vermieter nicht mehr als diese erwirtschaften dürfe? Das wären nämlich genau 0% "Gewinn".
Unter Berücksichtigung fälliger Renovierungen, hätte er effektiv sogar Geld verloren (von anderen Risiken & damit verbundenen potentiellen Kosten, noch gar nicht zu reden).

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Poco Loco 04.11.2015, 19:57
25. Die Kappungsgrenze....

.....von 20 % Mieterhöhung alle 3 Jahre ist ohnehin absurd hoch und kann von nahezu Mietern unmöglich gestemmt werden. Die Inflation beträgt im selben Zeitraum max. 2% p.a. und derzeit gerade noch ca. 0,8%. Ich weiss nicht, wer darin einen "Schutz" für Mieter sehen kann. Eher ist es doch eine Lizenz zum Gelddrucken für Vermieter. Eine Reduzierung auf 15 % ist immer noch mehr als genug.

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woswoistndu 04.11.2015, 19:57
26. das genannte

Beispiel erscheint mir zweifelhaft niedrig. Im Berliner Innenstadtbereich zahlt man mittlerweile Miezen die denen in westdt. Großstädten in nichts nachstehen. Meine Wohnung kostete beispielsweise bis vor kurzem etwas über 800,- warm. Die letzte Mieterhöhung betrug rund 100,- €, damit bin ich an meiner Schmerzgrenze angelangt. Fa sich mein Gehalt nicht proportional mitentwickelt kann ich mir also ausrechnen wann ich ausziehen darf. Nur wohin?? Bei Neuanmietungen zahlt man für eine vergleichbare Wohnung mittlerweile gut 1500,-€. Kalt, wohlgemerkt. Wenn ich dann mitbekomme, dass so durchschlagend wichtige Wohnmerkmale wie "gepflegter Eingangsbereich" und "Geschirrspüler-Anschluss in der Küche" ausreichen die Mieze immer weiter nach oben zu treiben kommt mir der Kaffee hoch. Berlin hat eindeutig die Chance vertan eine europäische Hauptstadt mit deinem angestammten Kiezleben zu erhalten. Die Karawane zieht weiter, q.e.d.

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Poco Loco 04.11.2015, 20:07
27. Jammern auf hohem Niveau.

Zitat von thomas_d_barth
ich habe ein Einfam Haus ca 250 qm Wfl. Nähe Stuttgart um ca € 1000.--mtl. für zehn Jahre vermietet, in der Zeit keine Miete erhöht, nun zieht der Mieter aus, die anfallenden Renovierungskosten belaufen sich auf ca € 30.000.-- Während der Mietzeit wurde nichts renoviert. Da kommt Freude auf
Immerhin hat Ihnen der Mieter, in den 10 Jahren, 120.000,00 € überwiesen, da kann man schon mal 30.000,00 investieren und steuerlich abschreiben. Macht immer noch einen Gewinn von 90.000.- vor Steuern.
In jedes Geschäft muss auch ab und zu mal investiert werden wenn man wieder etwas rausholen möchte und dass ein Mieter einen Schaden über 30.000.- hinterlässt ist auch nicht der Normalfall.

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rageagainstthemachine 04.11.2015, 20:08
28.

Zitat von michaelXXLF
Bäcker gibt es - im Gegensatz zu bezahlbaren Wohnungen in deutschen Großstädten - wie Sand am Meer. Gehen sie doch einfach zum nächsten oder backen Sie selber! Nicht alles was hinkt ist auch ein Vergleich! PS: Bei 13,-/kg muß das Brot ja vergoldet gewesen sein ...
Pfister Brot, eines der wenigen das die Bezeichnung Brot noch verdient, kostet hier in der Gegend überall dasselbe.

Wenn Ihnen die Preise für Wohnungen zu hoch sind, gehen Sie doch einfach in die nächste Stadt oder backen Sie sich Ihre eigene Wohnung.
Sie sehen, nicht alles was hinkt ist ein Vergleich!

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meine_foren 04.11.2015, 20:26
29.

Ich bin zwar kein Vermieter, habe aber mal gelesen, dass die wenigsten privaten Vermieter eine nennenswerte Rendite nach allen Kosten erzielen. Die Überschrift finde ich etwas hart. :-)

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