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Berlin: Wahlkampf mit der Wohnungsnot
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In Deutschland fehlen rund eine Million Wohnungen - was die sozialen Spannungen im Land verschärft. In Berlin stritten Parteienvertreter, wie das Dilemma nach der Wahl gelöst werden kann.

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kosu 23.06.2017, 06:56
20. Schade um die Zeit

Sich da hinzu setzen oder diesen Artikel zu lesen!
CDU SPD Grüne FDP waren in der Regierung außer alles soll besser werden nichts.
Wofür werden diese Leute fürstlich bezahlt für solche hohlen Sprüche.
Wenn die Entwicklung so weiter geht wird es bald mehr Zeltstädte geben, in den USA schon üblich und alles gute kommt von da.

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ovi100 23.06.2017, 07:03
21. Nicht EU Ausländer sollten ..

keine Immobillien kaufen duerfen..wie kann es sein dass Chinesen und reiche Araber nahezu alles kaufen duerfen nur zum spekulieren?! In China kann ein Deutscher auch nichts kaufen!

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freidenker49 23.06.2017, 07:59
22. Drei einfache Lösungen

1. Mehr Bauland ausweisen als gebraucht wird
2. Sozial-Eigentumswohnungen fördern statt Sozial-Mietwohnungen, es wird dabei nur so lange gefördert, wie Bedürftigkeit vorhanden ist und Einkommensschwache werden gefördert nicht die Eigentumsbildung bereits vermögenderVermieter.
3. Keine Grunderwerbsteuer bei Eigennutzung.

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akkarin 23.06.2017, 08:39
23. Verlagerung

Mit Verlaub, das ist doch schon fast Verhöhnung, wenn Altmaier von Verlagerung von Arbeitsplätzen auf das Land empfiehlt, aber alles dafür unternimmt, daß genau das Gegenteil eintritt. Weshalb soll jemand auf dem Land investieren, wenn die Infrastruktur (Schulen, Internet, ÖPNV) vernachlässigt wird (Sorry, stimmt nicht ganz, Straßen werden verstärkt gebaut), der Investierende damit Gefahr läuft, noch nicht einmal Arbeitnehmer zu finden. Wie ich schon gestern sagte, der aus meiner Sicht einzigste Weg ist eine schnelle und sinnvolle Vernetzung der Verkehrwege zwischen Zentren und den anderen Gebieten, damit Pendler besser die Arbeitsplätze erreichen können. Besser wäre in jedem Fall, die Wege zu verkürzen, aber wo kein Platz (mehr) ist, und die Siedlungspolitik der letzen Jahrzehnte nun ihre Wirkung zeigt, sehe ich wenige andere Möglichkeiten. Das Problem dabei ist aber, daß diese Maßnahmen erst verzögert Wirkung zeigen. Aber schon mittelfristig wäre das gewinnbringend, aber ich zweifele, ob das angepackt werden wird.

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laracrofti 23.06.2017, 08:47
24. Die Ostblocker z.B.

Zitat von Braveheart Jr.
ist, daß die Eigentümerquote gerade in den Ex-Ostblock- und Mittelmeerländern extrem hoch ist. Rumänien führt die Liste mit 93% an, Spanien verfehlt knapp die 80% Marke, Griechenland weist auch respektable 73% auf, Italien 71% ... und bei uns weniger als 50%. Was machen wir falsch? Der Anspruch auf eine eigene Wohnung muß im Grundgesetz festgeschrieben werden!!
wohnen und arbeiten meist im gleichen Ort, da gibt es diese unsinnige und zerstörerische deutsche Pendlerkultur nicht, ergo entscheidet man sich auch schneller für einen Haus-/Wohnungskauf. Zweitens ist der Mieterschutz nicht so ausgeprägt wie bei uns, wenn man Blödsinn mit der Mietwohnung anstellt ist man ruckzuck auf der Straße. Und drittens ist es allemal günstiger sich Eigentum zu schaffen als einem anderen dessen Eigentum bei der Bank abzahlen zu helfen.

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spmc-12355639674612 23.06.2017, 08:51
25. Politik wird meist

für die Immobilienbesitzer gemacht. Mir persönlich kommt das gelegen, weil ich ein paar vermietete Objekte in Berlin besitze (noch vor dem krassen Preisanstieg der letzten 2 Jahre erworben). Mit dem Bauen müssen wir aber ein wenig aufpassen, keine Blasen zu erzeugen, die dann zu großflächigen Kreditausfällen führen, da das eine Katastrophe für alle wäre. Man darf also nicht mehr bauen, als absolut notwendig ist. Berlin steht diesbezüglich zwar immer im Fokus, weil es die größte Stadt Deutschlands ist, aber die mittleren Quadratmeterpreise in Berlin liegen immer noch weit unter denen Münchens. Mein Vorschlag an die Politik wäre: Sorgt dafür, dass die kleinen und mittleren Einkommen viel stärker steigen! Das würde allen nützen.

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auweia 23.06.2017, 09:46
26. Uiii, ins Grundgesetz....

Zitat von Braveheart Jr.
ist, daß die Eigentümerquote gerade in den Ex-Ostblock- und Mittelmeerländern extrem hoch ist. Rumänien führt die Liste mit 93% an, Spanien verfehlt knapp die 80% Marke, Griechenland weist auch respektable 73% auf, Italien 71% ... und bei uns weniger als 50%. Was machen wir falsch? Der Anspruch auf eine eigene Wohnung muß im Grundgesetz festgeschrieben werden!!
Sie haben völlig recht, aber das reicht nicht. Wir brauchen auch einen grundgesetzlichen Anspruch auf ein eigenes Seegrundstück, einen eigenen Porsche und eine eigene Zahnarztpraxis.

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MKAchter 23.06.2017, 09:52
27. Begrenzt

Zitat von freidenker49
1. Mehr Bauland ausweisen als gebraucht wird
Das Problem ist nur, dass "Bauland" (gerade in Ballungszentren bzw. Stadtstaaten) kein beliebig vermehrbares Gut ist.

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Stäffelesrutscher 23.06.2017, 09:58
28.

Zitat von Braveheart Jr.
ist, daß die Eigentümerquote gerade in den Ex-Ostblock- und Mittelmeerländern extrem hoch ist. Rumänien führt die Liste mit 93% an, Spanien verfehlt knapp die 80% Marke, Griechenland weist auch respektable 73% auf, Italien 71% ... und bei uns weniger als 50%. Was machen wir falsch? Der Anspruch auf eine eigene Wohnung muß im Grundgesetz festgeschrieben werden!!
Sind das nicht die Länder, die uns in der üblichen Berichterstattung als Katastrophenländer und Quellgebiet von Diebesbanden, Mafia und Schuldenkrise vorgehalten werden?
Was machen diese Länder bloß falsch? 93,5 % Eigentumsquote und in ganz Europa Synonym für organisierte Kriminalität ...

Und am anderen Ende der Skala - die Schweiz und Schweden. Wohlstand, Bestwerte beim sozialen Frieden. Wenn Sie da noch Österreich, Dänemark und die Niederlande dazunehmen, dann ist Deutschland in bester Gesellschaft.
Irgendwas scheinen wir richtig zu machen.

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paysdoufs 23.06.2017, 10:06
29.

Zitat von irobot2
und die freie Marktwirtschaft behindert, wird es schlechter für alle. Wenn der Staat die Mieten festlegt, wird keiner mehr Wohnungen vermieten wollen, da es sich nicht rechnet, Wenn der Staat dafür sorgt, das ein Vermieter einen Mieter nicht mehr rausschmeissen darf, obwohl dieser die Miete nicht bezahlt, wird keiner mehr Wohnungen vermieten wollen, da zu riskant. Erst dann entsteht Wohnungsknappheit. Wenn obige Einschränkungen nicht wären, würden mehr Wohnungen gebaut, weil es ja interessant ist, eine Wohnung zu vermieten. Dann würde ein Überangebot entstehen was dazu führt, dass die Mieten sinken, weil Wettbewerb entsteht. Und jeder Vermieter wird sich um Mieter (Kunden) bemühen. Aber, diesen einfachen Zusammenhang begreifen die Sozialisten nicht. Schade.
Das sind die rechtlichen Aspekte. Korrekt.

Dazu kommt allerdings noch dass (1) ausufernde Bürokratie, (2) den Grenznutzen ignorierende Bauvorschriften und (3) unkontrollierte Armutsmigration es mehr als unwahrscheinlich erscheinen lassen dass in DEU in den nächsten Jahren JEMALS genug günstiger Wohnraum gebaut werden wird.

Und da haben wir die Diskussion bzgl. mieser Löhne und Desindustrialisierung, die dafür sorgt dass sich immer mehr Dienstleistungsjobs in immer weniger Metropolen konzentrieren, noch gar nicht angefangen...

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