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Berliner Pannenflughafen: Zu ehrliches Interview - BER-Pressesprecher gefeuert
DPA

"Versenkte Milliarden", "zu viel verbockt", "scheiße gelaufen": In einem Interview hat der BER-Pressesprecher Klartext gesprochen - wohl zum letzten Mal in dieser Funktion. Er wurde umgehend freigestellt.

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rw@duesterwald.info 11.04.2016, 11:48
1. Vielen Dank

Vielen Dank, Lieber Herr Daniel Abbou, für Ihre Zivilcourage !!!

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schlawa 11.04.2016, 11:48
2. Wie sagte schon Thomas Müller letztens ...

... in Deutschland fährt man mit Lügen besser. Wenn ein Pressesprecher seiner Arbeit nicht nachkommt, in verklausulierten Floskeln nichts zu sagen, ist das Maß voll. Man stelle sich mal vor das würde einem Mitglied dieser Bundesregierung passieren, nicht auszudenken.

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dreamrohr 11.04.2016, 11:48
3. das lobe ich mir....

.. SO funktioniert Deutschland.
Da wird irgendwo mal die Wahrheit gesprochen und schon muss man packen.
Wieso packen nicht diese unfähigen möchtegerne Managern des Pannenflughafens?
Wir stecken seit Jahren Milliarden in dieses Vorhaben.

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tomxxx 11.04.2016, 11:51
4. Sein Technikchef?

Ist etwas seltsam für den Pressesprecher, dessen Job ist doch nur ein hübsches Bild nach Außen. Zudem muss man sich dann schon fragen, was er so als kritikwürdig darstellt. Wenn ich an den BER denke, dann fällt mir viel ein, aber das Hauptproblem ist definitiv nicht das Agieren zwischen Rechnungshof und Projektleitung. Schön wäre es!

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jokl 11.04.2016, 11:51
5. Sauber

Da sieht dann auch jeder wie bei uns im Land mit negativen Dingen umgegangen wird, sofern diese Dinge ein öffentliches Interesse nach sich ziehen.
Er hatte die Chance zwischen Schönreden und Tacheles, Ehrlichkeit kostet den Arbeitsplatz. Vielleicht ja auch mal ein Thema für Anne Will "Darf man in D noch die Wahrheit sagen?"

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horstvonork 11.04.2016, 11:51
6.

Unter uns, so hört es sich auch an, wenn ich mit meinem Chef spreche – tacheles aber wir sind unter uns oder in kleiner Runde, damit jeder weiß was Sache ist und entsprechend klar entschieden werden kann. Aber nach außen?

Klingt fast nach einer Provokation – aber immerhin ist es mal raus, von jemandem der es nicht weiter unter den Teppich kehrt. Trotzdem sehr sympathisch – ich denke mal, er hat bereits einen neuen Job…

Deshalb schon einmal viel Spaß im Sommerurlaub ;-)

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citi2010 11.04.2016, 11:52
7.

Wie dumm von Herrn Mühlenfeld.

Herr Abbou erkennt die Zeichen der Zeit. Die Menschen, insbesondere die Jüngeren die sehr bald überall das Sagen haben werden, wollen Offenheit und Klarheit. Sind sind des ewigen Schönredens und Vertuschens der Phrasendrescher in Politik und Wirtschaft überdrüssig.

Schlechte Nachrichten sind nicht das Problem. Wie damit umgegangen wird ist das Problem. Sie so zu drehen, dass man sie nicht als solche erkennen mag ist eine Strategie der 90er und Nuller Jahre, die nur der eigenen Jobsicherung dient aber leider den Vertrauensschwund in der Bevölkerung beschleunigt.

Herr Abbou ist der PR Mann der Zukunft. Herr Mühlenfeld eine weitere Niete in Nadelstreifen der Gegenwart, gut abgesichtert natürlich. Die Mühlenfelds dieser Welt haben uns dahin geführt wo wir stehen. Geschwurbel ohne Ende.

Brave Herr Abbou.

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nepomuk23 11.04.2016, 11:53
8. Klartext

Von diesem Schlag müssten viel mehr Menschen sein.

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peter.braun1@gmx.ch 11.04.2016, 11:54
9. Eigentlich fehlen die Worte...

Wie kann es sein, dass ein "simpler Flughafen", wie er schon in tausend Variationen weltweit gebaut wurde, von den "perfekt organisierten DEUTSCHEN" so in den Sand gesetzt wird? Das ist nicht mal ein schlechter Witz. Es fehlen echt die Worte.

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