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Berliner Pannenflughafen: Zu ehrliches Interview - BER-Pressesprecher gefeuert
DPA

"Versenkte Milliarden", "zu viel verbockt", "scheiße gelaufen": In einem Interview hat der BER-Pressesprecher Klartext gesprochen - wohl zum letzten Mal in dieser Funktion. Er wurde umgehend freigestellt.

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raddy 11.04.2016, 11:54
10. Die Chefs sollten gehen nicht ihr Sprecher

Deutschland schafft sich ab, weil nicht offen über Fehler oder Probleme gesprochen werden darf ohne seinen Job zu verlieren. Das beobachte ich schon seit Jahren in den Firmen. Nicht die objektiven Mitarbeiter sind die Gewünschten, sondern die Ja-Sager. Hauptsache einfach.

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sebtur 11.04.2016, 11:55
11. Folgen scheinen absehbar gewesen zu sein.

Denke er wollte eher gegen den Weg der Desinformation vorgehen und seine Hände rein waschen, auch wenn die Folgen sicherlich bewusst waren. Finde ich sehr gut und ehrenvoll.

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noalk 11.04.2016, 11:55
12. Ungewohnte Töne

Gibt's das noch? Einer, der wirklich politisch korrekten Klartext spricht? Meine Hochachtung, Herr Abbou! Unsere Welt braucht mehr von Ihrem Kaliber. Sie haben jetzt die Messlatte so hoch gehängt, da kommt kein Politiker mehr drüber. Und den Sprüchen der BER-Führungsriege wird keiner mehr zuhören, da können die sagen, was sie wollen.

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vukoff 11.04.2016, 11:58
13.

Mit Ehrlichkeit kommt man in Deutschland eben nicht weit. Traurig aber wahr. Lieber drum herum reden und Scheiße labern. Darin sind die BER Verantwortlichen ja sehr geübt.

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Hammelinda 11.04.2016, 11:59
14. verlogener beruf

pressesprecher ist doch eh ein verlogener beruf; man muss selbst den größten haufen schei*e noch als was gutes und schönes hinstellen. ehrlichkeit wird eben bestraft (und währt nicht am längsten), das ist genau so wie im bewerbungsgespräch; nur dass man als pressesprecher praktisch ständig in dieser situation ist.

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eryx 11.04.2016, 11:59
15.

Mutig ist es schon. Man selbst als Steuerzahler freut sich ja auch, wenn klare Worte gefunden werden, aber sein Job ist eben der eines Pressesprechers. Er soll der Presse die Positionen seines Arbeitgebers darlegen und eben nicht seine eigene. Ich würde als Arbeitgeber genauso reagieren.

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e.pudles 11.04.2016, 12:01
16. The never ending story

Endlich wieder mal etwas über BER. Dachte schon alles sei im Lot und nicht gehe mehr schief. Das muss wohl ein Traum gewesen sein. Was der gefeuerte Pressesprecher hier öffentlich machte ist wohl nichts Neues, sondern nur eine Bestätigung der Fakten. In letzter Zeit hat man nur nichts mehr gehört, oder gelesen, weil das Problem mit den Flüchtlingen alles überdeckte. Da müssen die bei BER richtig aufgeschnauft haben.Bin gespannt ob ich die Eröffnung von BER noch erleben werde.

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fam.weber11 11.04.2016, 12:01
17. Lernkurve

Die Leute wollen belogen werden. Insofern sind die Sprecher letztendlich Wähler- bzw, kundenfreundlich. Das hat der EX-BER-Pressesprecher jetzt lernen müssen.

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JayMAF 11.04.2016, 12:02
18. Kicher, kicher!

Zitat von rw@duesterwald.info
Vielen Dank, Lieber Herr Daniel Abbou, für Ihre Zivilcourage !!!
Jeder neue Arbeitgeber in dieser geschwätzigen Branche wird ihn natürlich - mit feuchten Augen - sofort einstellen.
Oder etwa nicht?

Welches Unternehmen will denn - in der heutigen globalisierten Welt ;-) - einen derart ehrlichen Pressesprecher?
Meine Vermutung: KEINER!

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dialogischen 11.04.2016, 12:02
19. Launig - und entlarvend

Der gute Mann sagt ja nichts, was intellektuell oberhalb der Zimmerpflanze nicht offensichtlich wäre.

Der Parteibonze (jeder Beamtenpartei) mag sein verantwortungsloses und korruptes Handeln anscheinend nicht bestätigt wissen. Der Fluchhafen Angela Merkel liegt da, wo er hingehört - in der DDR!

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