Forum: Wirtschaft
Berliner Pannenflughafen: Zu ehrliches Interview - BER-Pressesprecher gefeuert
DPA

"Versenkte Milliarden", "zu viel verbockt", "scheiße gelaufen": In einem Interview hat der BER-Pressesprecher Klartext gesprochen - wohl zum letzten Mal in dieser Funktion. Er wurde umgehend freigestellt.

Seite 20 von 22
Anhaltiner 11.04.2016, 20:15
190.

Er dachte "fliegen" kann er ja nicht, weil das in BER auf lange sicht nicht gehen wird und an die "frische Luft setzen" setzten können sie ihn auch nicht, so wie der Dreckhaufen stinkt. Tja ohne Brandschutzanlage haben sie ihn "gefeuert"

Wenn ich so lese wie er es gesagt, taugt er als Pressesprecher (PR-Manager) nix:
a) das ist dort so üblich
b) er bettelt um Kündigung
c) BER ist nur noch im Suff zu ertragen

Egal was es ist, die Wahrheit erfahren wir eh nicht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Thomassimo 11.04.2016, 21:12
191. Der Überbringer einer schlechten Nachricht

wurde geköpft. In Diktaturen und autokratischen Regimen. Was lehrt uns das über den BER?
Und über die dahinter stehenden Menschen?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
rainer_humbug 11.04.2016, 21:22
192.

Komisch, da sagt mal endlich einer, was sich ohnehin jeder denkt... statt, dass diejenigen gefeuert werden, die hier Steuergeld veruntreuen, wird natürlich der gefeuert, der es ausspricht.

Und jetzt geht die Veruntreuung wie gewohnt weiter oder wie?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Lelas 11.04.2016, 21:25
193.

Man(n) muss sich entscheiden, ob man Pressesprecher sein oder immer die Wahrheit sagen will. Beides zusammen ist unprofessionell, erzeugt Schulterklopfer aber halt auch die Entlassung.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
DankeAnke 11.04.2016, 21:45
194. Ein törichter Presseprecher

Die Kündigung ist arbeitsrechtlich unangreifbar.

Der Mann hat gegen seine Loyalitätspflichten gegenüber seinem Arbeitgeber verstoßen. Ein Pressesprecher hat die Leute zu belügen, im günstigsten Fall zu veralbern. Für die Wahrheit sind die Medien da.

Man stelle sich vor, der Pressesprecher der Bundesregierung käme auf die Idee, seine Sicht der Dinge mitzuteilen, satt irgendwelche Sprechblasen der dt. Bundeskanzlerin in die Luft zu blasen. Oder mit Allgemeinplätzen (...auf Sonne folgt Regen", "abends wird es dunkel", etc.) um sich zu werfen.

Der Pressesprecher des BER ist sicher eine lustiger Vogel; arbeitsrechtlicher ab ein Tölpel. Na ja, er hat es zumindest in dieses Forum Geschäft...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mulli3105 11.04.2016, 21:57
195. Wäre besser gewesen

man hätte diese Nieten in den Vorstandsriegen in die Wüste geschickt. Die Wahrheit will von diesen Schwurblern niemand hören und wer es wagt, sie auch noch in der Öffentlichkeit zu kommunizieren, passt nicht ins heile Bauweltbild der BER-Retter No 3

Beitrag melden Antworten / Zitieren
b5200 11.04.2016, 22:05
196. Verwahrlosung der Gesellschaft

das ist nur ein weiteres Puzzle im Merkel-Deutschland. Widerlich. Die Ironie BRD = Bananenrepublik ist leider keine mehr, sondern gelebt Wahrheit. Traurig.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Aberlour A ' Bunadh 11.04.2016, 22:13
197. Um welchen Flughafen handelt es sich hier?

Ich habe hier mal ein kleines Ratespiel für euch: "Bis heute hat sich die Idee vom schlichten Ersatzflughafen zu einem Riesenprojekt für einen internationalen Airport als Luftverkehrsdrehkreuz......entwickelt....."Es kann niemand mehr sagen, wann es fertig wird und vor allem, was es den Steuerzahler tatsächlich kostet. Der Flughafen......... ist zu einem Beispiel gigantischer Fehlplanung geworden.....Kaum wurde einmal eine Zahl in die Welt gesetzt, schon war sie wieder überholt. Und das hängt natürlich auch damit zusammen, dass der neue.....Airport nun schon seit über zwanzig Jahren geplant wird." Nun, um welchen Flughafen handelt es sich hier? Erraten? Es ist der Flughafen München. Besser bekannt als Flughafen München "Franz Josef Strauß". Die Zitate stammen aus einem "Zeit"-Artikel vom 24.03.1989. Klingt im aktuellen Kontext alles sehr bekannt, oder? Die CSU-Spezies waren damals nur schlauer. Anstatt permanent Zahlen in die Welt zusetzen und Eröffnungstermine zu nennen, die dann doch nicht eingehalten werden können, hat man mit bayrischer Gelassenheit den Eröffnungstermin in Ruhe ausgesessen (1992 war es dann so weit, von der Idee bis Fertigstellung vergingen 30 Jahre). Die Betreibergesellschaft FMG schätzte "die Baukosten 1984 noch auf 2,6 Milliarden Mark, so sprach sie nur drei Jahre später schon vom Doppelten." Aber warum die Öffentlichkeit mit Zahlenwerk belasten. Auch hier hätte man in Berlin von Bayern lernen können: Schweigen gehört zur Kunst des Flughafenbaus. FMG Chef Roman Rittweger damals über die einzige seriöse Auskunft die er geben könne: "Eine genaue Zahl kann ich nicht nennen." Hier waren Profis am Werk.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
deglaboy 11.04.2016, 22:20
198. Wer das Volk belügt kommt vorwärts...

wer im die Wahrheit sagt, fliegt. Die goldene Regel in Deutschland.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Growling Mad Scientist 11.04.2016, 22:24
199. Diese Menschen gibt es

Zitat von nepomuk23
Von diesem Schlag müssten viel mehr Menschen sein.
Solche Menschen gibt es bereits in Massen in Deutschland. Menschen die einem ehrlich die Meinung sagen, wenn sie gefragt werden.

Aber die Medien tun alles, um diese ehrlichen Menschen nicht zu Wort kommen zu lassen. Dafür wird in den Redaktionen alles darauf verwendet, diese Menschen entweder als extreme Rechtsradikale zu brandmarken oder sie einfach tot zu schweigen.

--
Liebe Grüße an die Redaktion von SPON. Ich wünsche Euch einen schönen Abend. Vielen Dank für diesen kritischen Feigenblatt-Artikel zum BER. Solche Beiträge wünsche ich mir mehr bei Euch, anstelle der nervenden und ekelhaften Hofberichterstattung. Raus aus der Feigenblatt-Ecke, und mehr kritische Berichterstattung.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 20 von 22