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Berliner Pannenflughafen: Zu ehrliches Interview - BER-Pressesprecher gefeuert
DPA

"Versenkte Milliarden", "zu viel verbockt", "scheiße gelaufen": In einem Interview hat der BER-Pressesprecher Klartext gesprochen - wohl zum letzten Mal in dieser Funktion. Er wurde umgehend freigestellt.

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xvxxx 11.04.2016, 12:03
20.

Wenn man als Pressesprecher versucht Dinge schönzureden die offensichtlich nicht mehr schönzureden sind dann macht man sich lächerlich. Dann wird aus der scheinbaren "positiven" Kommunikation nach Art kommunistischer Regierungen sehr schnell schlechte Kommunikation.
Eine wahrheitsgetreue, ehrliche Kommunikation ohne Selbstversenkung ( in diesem Fall war das sicher keine, denn jeder kann sehen was hier passiert) schafft Vertrauen, eine offensichtliche Diskrepanz zwischen Gesagtem und Realität zerstört Vertrauen.
Aber das wird manch Führungskraft im Leben nicht mehr kapieren.

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om_gaia 11.04.2016, 12:04
21. Wozu das viele Gerede?

Fakt ist ... BER wird in Betrieb gehen!
Vermutet wird ... mit den gleichen Funktionen, wie vor dem Beginn der Bauarbeiten.
Verschwörungstheoretiker ... vermuten dahinter den Kampf ziwschen LH und Etihad (AB).
Optimisten... freuen sich über Arbeitsplatzerhaltung bei der LH.
Pessimisten ... verstehen gar nix.

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p-touch 11.04.2016, 12:04
22. Welcher Fürst ( Politiker)

lässt sich schon von seinem Lakai ( Untergebenen) an Nasenring durch die Straße führen? Der gute Mann hatte wohl die Schauze volle und wollte mit einem Knall abgehen. Quit like a boss!

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Alfred Ahrens 11.04.2016, 12:05
23. Chapeau Herr Abbou !

Deutschland braucht mehr Männer wie Sie. Sagen was Sache ist und nicht Kuschen. Sauber gemacht. Rufen Sie uns an, wenn Sie einen neuen Job suchen (sollten) !

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suppenkoch 11.04.2016, 12:05
24. Kein deutsches Problem

Das ist kein deutsches Problem, sondern überall so. In keinem Land werden wirklich alle Wahrheiten auf den Tisch gepackt und offen über Probleme gesprochen. Da sind aber die Menschen selber dran schuld, denn die wenigsten wollen die vollen Wahrheiten hören, lieber eine schöne Lüge. Natürlich ist das Selbstbetrug, aber so ticken Menschen nun mal.

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maxmaxweber 11.04.2016, 12:05
25. Falscher Beruf

Der Pressesprecher hat offenbar den falschen Beruf gewählt. Warum soll ein Unternehmen Geld dafür ausgeben, beschimpft zu werden? Das kann man auch viel billiger von Journalisten haben, die von anderen Auftraggebern bezahlt werden. Und es als mutig zu bezeichnen, mit Fäkalsprache zu hantieren, ist im Jahr 2016 überholt. Fäkalsprache als Mittel, um auf sich aufmerksam zu machen, ist nicht mutig, sondern einfach nur primitiv.

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fletcherfahrer 11.04.2016, 12:07
26. Wie sagten schon die alten Mongolen?

"Wer die Wahrheit sagt, braucht ein schnelles Pferd." Na bitte.

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Robert Mitchum 11.04.2016, 12:08
27. Bester beweis für politische Seilschaften

Es geht nicht mehr um das Projekt und den Umgang mit öffentlichen Geldern. sondern nur darum wie das "Management" bzw. die dort vertretenen Egomanen in der Öffentlichkeit dargestellt werden.

Ist übrigens in vielen Großkonzernen nicht anders, nur versenken die keine Milliardensummen. Weil denen vorher "das" Management über die Inhouse-Controller feste auf die Finger hauen. Im ÖD ist das Projekt-Controlling leider dem Management untergeordnet und dort gilt "Gottes Wort". Oder wie auch immer die übers Parteibuch bestens vernetzten Lokalpatriarchen und deren Hausmacht/Fußvolk genannt werden.

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darebacka 11.04.2016, 12:09
28. Wenn ich das lese...

....gewinne ich den Eindruck, dass Deutschland, wenn es ans Eingemachte geht, doch sehr an eine korrupte Bananenrepublik erinnert

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Bueckstueck 11.04.2016, 12:09
29. Guter Mann

Aber er wird wohl nie mehr als Pressesprecher in der Privatwirtschaft (Politik schon gar nicht) arbeiten.
Vielleicht nimmt man ihn bei einer NGO mit Fokus aufs Gemeinwohl. Da würde ich vermuten, ist Offenheit noch am ehesten erwünscht.

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