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Berliner Verkehrsbetriebe: Gewerkschaft erkämpft acht Prozent mehr Lohn für Beschäfti
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Die Gefahr weiterer Warnstreiks in Berlin ist gebannt: Die 14.500 Beschäftigten der BVG bekommen acht Prozent mehr Lohn, mindestens aber 350 Euro zusätzlich pro Monat.

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Seneca42 05.04.2019, 09:12
10. Also 4% durchschnittliche Erhöhung auf die 2 Jahre Laufzeit

Wenn die Laufzeit größer als ein Jahr ist, dann sollte man schon Prozentangaben kritischer angeben.
Allerdings ist das Ergebnis wirklich toll, auch wenn es dann im nächsten Jahr eine Nullrunde geben wird.
Herzlichen Glückwunsch, auch damit endlich mal eine Erhöhung über der Inflation!
(Bei 2% Inflation sind das immer noch 2% effektive Erhöhung pro Jahr ;-)

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peter.stein 05.04.2019, 09:21
11. Steht im Text

Zitat von Wirrrkopf
8% auf 1,2,3,10 Jahren? Ohne diese Angabe ist die "8%" Angabe völlig sinnfrei. ARGSH!!!
der neue Tarifvertrag läuft bis Ende 2020.

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herr_melin 05.04.2019, 09:38
12. Propaganda statt Information

8% hören sich an, als wenn Heinz Klunker selig mit am Verhandlungstisch gesessen hätte. Vergleichbar und einschätzbar sind solche Zahlen aber nur, wenn sie auf 1 Jahr heruntergebrochen werden. Das erwarte ich einfach von einer Wirtschaftsredaktion.

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Rechtschreibprüfer_der 05.04.2019, 09:39
13.

Zitat von Wirrrkopf
8% auf 1,2,3,10 Jahren? Ohne diese Angabe ist die "8%" Angabe völlig sinnfrei. ARGSH!!!
In der Regel zwei.

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Rechtschreibprüfer_der 05.04.2019, 09:40
14.

Zitat von carryflag
aber min. 350 EUR mehr pro Monat dürfte bei vielen dann eher eine Erhöhung von +15/20% bringen.
Die Lohn- und Gehaltserhöhungen sind brutto. Immer.

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aspi01 05.04.2019, 09:49
15. 8 Prozent, mindestens aber 350 Euro = Grenzwert4.400 Euro im Monat!!!!

Wenn die "Lohnerhöhung 8 Prozent, mindestens aber 350 Euro pro Monat" bedeutet, dann lässt sich leicht ausrechnen, was man verdienen muss, dass man nicht von der "Mindestregel" profitiert: 4.400 Euro pro Monat! Wenn jemand 4.400 Euro pro Monat verdient, würde eine 8-prozentige Lohnerhöhung 352 Euro bedeuten, er läge damit knapp über der Gewerkschafts-Armutsgrenze und er würde danach 4.752 Euro pro Monat verdienen. Das ganze dann finanziert von den bösen CSU/FW-Bayern über den Länderfinanzausgleich.

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bluescreen70 05.04.2019, 10:00
16. Und der Berliner Senat sagt:...

"Det is uns doch ejal, Det zahl'n doch sowieso die Bayern über'n Länderfinanzausgleich."

Genauso wie die kostenlosen Kita-Plätze und das künftig kostenlose Schulessen. Berlin ist schon echt ne Nummer!

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irritation 05.04.2019, 10:02
17. Rechenkünstler

Zunächst einmal mein Glückwunsch an alle Betroffenen (BVB-Angestellte, Berliner, Touristen, BVB). Darüberhinaus gelten die acht Prozent sofort und rückwirkend. Damit sind sie mehr wert als zweimal vier Prozent, weil die zweiten vier Prozent sofort gezahlt werden.
Schade sind die reflexartigen Lager- und Neidkommentare, es fehlt nur noch ein "Tod der Burgeoisie. / Keine Macht für niemand. / Die faulen Säcke streiken ja nur.". Allerdings verstehe ich das Erhöhen der Löhne zum Inflationsausgleich auch nicht ganz, denn das führt zu eienr Ausgleichsspirale. Die Frage ist ja auch nicht, ob der ÖPNV ein wichtiger Bestandteil für eine gezielte Entlastung der Städte ist.
- Will der BVB attraktiver als Arbeitgeber sein? Dann ist es in einem Tarifgbundenen Entlohnungssystem notwendig die Löhne zu erhöhen und es dient gleichzeitig der Mitarbeiterbindung.
- Sind die Angestellten jetzt acht Prozent besser als bisher?

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Der Pragmatist 05.04.2019, 10:07
18. Fahrpreise

Jetzt werden die Fahrpreise bei der BVG stark in die Hoehe gehen und viele Berliner werden aufs Auto umsteigen

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Ranor 05.04.2019, 10:13
19. Absurde Gehälter bei der BVG

Die Erhöhung beträgt mitnichten 8%. Wie bereits von "aspi01" berechnet erhalten alle Beschäftigten mit weniger als 4400€ Brutto eine höhere prozental Steigerung auf Grund des Mindestanstiegs von 350€. Das Angebot der Arbeitgeberseite vor dem letzten Streiktag diese Woche belief sich auf durschnittlich 15% und das war Verdi nicht genug. Ist ja toll für die Angestellten in einem zu größten Teil aus öffentlichen Mitteln Betrieb wenn man solche Gehaltserhöhung zu Lasten der Steuerzahler im allegemeinen und auf Kosten der Fahrpreise im speziellen (die nächste Erhöhung kommt garantiert) durchsetzen kann. Das sorgt bestimmt dafür dass mehr Leute den ÖPNV benutzen. Bei all der Euphorie sollte man aber auch nicht das Gesamtbild aus dem Kopf verlieren. Als Busfahrer brauch man keinerlei schulische Qualifikation außer dem Führerschein Klasse D.

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