Forum: Wirtschaft
Bernanke, Trichet, Brown: Allianz-Tochter Pimco wirbt namenhafte Berater an
REUTERS

Sie führten Regierungen und Notenbanken, nun sollen sie eine der größten Fondsgesellschaften der Welt beraten: Die Allianz-Tochter Pimco hat sich die Dienste von Ben Bernanke, Jean-Claude Trichet und Gordon Brown gesichert.

Seite 1 von 2
leo19 08.12.2015, 10:33
1. Kommt darauf an, was diese Herren für eine Funktion ausüben.

Sind das nur Werbeträger oder zählt ihre Meinung wirklich. Ist ihr Blick nach vorne gerichtet oder zählt nur der Rückblick auf heroische Zeiten, wo sie die "Herren der Finanzwelt" waren. Das kann je nachdem gut oder schlecht sein. Die Probleme mit den Mitteln der Vergangenheit lösen zu wollen, ist nicht besonders erfolgreich, wie man an den Nachfolgern dieser einsigen Superstars sehen kann.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
bouncyhunter 08.12.2015, 10:44
2. Die braven Jungs

haben geliefert.Nun gibt es die entsprechende Anschlussverwendung.Hosianna Mammon!!!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
digade 08.12.2015, 11:22
3. pimco

Aha. Die Herren beraten also. Ob sie auch das erworbene Insiderwissen verwenden?! Natürlich nicht (Ironie aus.)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
brot_ohne_spiele 08.12.2015, 15:50
4. Mehr muss man nicht wissen :

"Der Kapitalismus basiert auf der merkwürdigen Überzeugung, dass widerwärtige Menschen aus widerwärtigen Motiven irgendwie für das allgemeine Wohl sorgen werden."

John Maynard Keynes

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Tante_Frieda 08.12.2015, 16:41
5. Spätrömisch.

Als "Berater" würde man gerne auch sein Geld verdienen.Es geht schon ungerecht zu auf dieser Welt:Da müssen immer mehr Menschen mit immer kleineren Renten sehen,wie sie über die Runden kommen.Auf der anderen Seite verdienen sich immer mehr Luxusrentner zu ihren,wie man vermuten darf, üppigen Ruhestandsbezügen ein ebenso üppiges Zubrot hinzu.Bei solchen Meldungen fällt mir immer wieder Guido Westerwelle ein mit seiner "spätrömischen Dekadenz".Doch halt:Wären diese "Berater" Deutsche,so gehörten sie ja zu seiner Wählerklientel,mit der man es sich ja nicht verderben darf.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
eckawol 08.12.2015, 17:01
6. Namen für die Galerie,

denn das Geld wird am Händlertisch gemacht.
Es ist ähnlich in der Chirurgie: Man spricht mit dem Professor, aber läßt sich vom Oberarzt operieren, der das Tagesgeschäft ,nämlich die Operation, im OP-Saal durchführt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
sapereaude! 08.12.2015, 17:52
7. Anerkennung für geleistete Dienste

Zitat von
Sie führten Regierungen und Notenbanken, nun sollen sie eine der größten Fondsgesellschaften der Welt beraten: Die Allianz-Tochter Pimco hat sich die Dienste von Ben Bernanke, Jean-Claude Trichet und Gordon Brown gesichert.
Nachdem diese Herrschaften - natürlich zum Wohle Aller - den entsprechenden Lobbyisten Gehör geschenkt haben, erhalten sie jetzt den Lohn für die Arbeit der vergangenen Jahre.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hugahuga 08.12.2015, 21:42
8. Es ist an der Zeit, dass die Macht derer, die irgendwelcher

"Denkfabriken" entsprungen sind, zuende geht. Denn welchen Fortschritt haben diese Macher bisher dem normalen Bürger gebracht? Eher keinen - im Gegenteil. Sie haben es als ihre Aufgabe betrachtet ein Beziehungsgeflecht aufzubauen und zu erhalten, um damit nicht nur Wirtschaftsoligarchen zu immensem Reichtum zu verhelfen, sondern auch um Kriegsgewinnlern und Finanzjongleuren zu politischer Macht und zu Reichtum zu verhelfen. Und alles hat sich im Schattenbereich abgespielt, undurchsichtig für viele und zu Gunsten von wenigen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hugahuga 08.12.2015, 21:47
9. Ich empfehle das Buch:

"Chronik eines Raubzuges" von Heinz Wolff.
Wer dieses überaus aufschlussreiche Buch gelesen hat, wird sich sehr gut überlegen, ob er einem der Vorgenannten die Hand reichen würde. Wir sollten endlich daran gehen, unsere Gutgläubigkeit abzulegen. Es gibt einfach zu viele, die gerade daraus ihren Profit zu schlagen wissen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 2