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Bertelsmann-Studie: Euro-Aus in Südeuropa könnte 17 Billionen kosten
AP

Ein Austritt von Griechenland und Portugal wäre verkraftbar. Doch wehe, wenn auch Spanien oder Italien die Euro-Zone verlassen. Eine neue Studie, die SPIEGEL ONLINE vorab vorliegt, sagt für diesen Fall massive Verluste vorher. Der mit Abstand größte Verlierer wäre Frankreich.

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Klopsdrops 17.10.2012, 10:14
120.

Zitat von malocher77
Die Folgen für die ganze Welt. Was haben wir dann für die Kriese bezahlt die die Amis verursacht haben,wo wir immernoch am kämpfen sind und der Ami zeigt nur mit Finger rüber auf die Europäer. Jede Kriese wird von Amis ausgelöst und alle dürfen bezahlen,warum nicht bei jetziger Kriese alle Zahlen lassen?
Richtig ist, dass die Amerikaner die Krise ausgelöst haben, aber die Europäer haben auch fleißig mitgemacht. Keine europäische Bank oder Versicherung war gezwungen, faule US-Immobilienkredite und -verbriefungen zu kaufen, die sie nicht verstanden haben. Keine europäische Regierung war von Natur aus gezwungen, die Finanzmarktderegulierung nachezu so vehement voranzutreiben, wie es die USA vorgemacht haben. Keine europäische Bank oder Versicherung war dazu gezwungen, sich einzig und allein auf die Bewertungen dreier amerikanischer Rating-Agenturen zu verlassen. Früher mal hatten sämtliche Banken und Versicherungen bis zur kleinsten Sparkasse eigene Risikobewertungen, um zu entscheiden, wen sie für kreditwürdig halten und in welche Fonds, Produkte und Anleihen sie investieren.

Dass alles haben die europäischen Banken, europäische Regierungen und auch die europäischen Bürger, die sich dieses Zeugs haben aufschwatzen lassen in Aussicht auf "Traum"-Renditen freiwillig gemacht. Sie sind einfach im Strom mitgeschwommen wie die Lemminge.

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okokberlin 17.10.2012, 10:15
121.

Zitat von karsten.burger
Was ist eigentlich aus dem Vorschlag geworden, die wirtschaftlich ähnlichen Länder jeweils in einem Nord- und Südeuroraum zusammenzufassen? Das wäre mit wenig Aufwand und Kosten zu machen, und die Grundidee eines vergrößerten Währungsraumes bliebe sogar erhalten.
das wird so oder so kommen,
ich vermute zuerst wird ein kleineres land wie finnland oder österreich austreten, dann wird D folgen und man wird eine gemeinsame währung haben- D, finnland, österreich- das würde von der wirtschaftmentalität gut passen. evt kommen dann sogar noch die schweden hinzu.

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mainstreet 17.10.2012, 10:16
122. Euro-Aus- Synoym für Berufspessimismuss

Zitat von sysop
Ein Austritt von Griechenland und Portugal wäre verkraftbar. Doch wehe, wenn auch Spanien oder Italien die Euro-Zone verlassen. Eine neue Studie, die SPIEGEL ONLINE vorab vorliegt, sagt für diesen Fall massive Verluste vorher. Der mit Abstand größte Verlierer wäre Frankreich.
Könnte man nicht mal aufhören mit dem Unsinn das der Euro in die Brüche geht denn der Euro hat seine erste Krise fundamental überstanden. Der Euro wird bleiben für alle Zeiten nach menschlichen Massstäben mindestens zwei drei Generationes lang-jedenfalls solange sich die Menschen in Europa sagen das Wir das Europa des Friedens wollen und nicht mehr die alte Nationalstaaterei.!
Klar muß man auf europäischer Ebene alles daran setzen das Griechenland Spanien,Portugal und eben alle noch bislang neben der Europäischen Union statistisch aufgeführten Wirtschaftseinheiten auch den strukturellen Wandel schaffen werden alle ausgelagerten Produktionsstätten in China und der übrigen Welt nach Europa zurückzuführen. Man denke nur daran die Kleidungs -Schuhe und Elektroindustrie ist zu 90 Prozent in Fernost und politisch und wirtschaftlich muss alles daran gesetzt werden diese Arbeitsplätze nach Europa zurückzuführen. An dieser fundamentale Tatsache krankt der Euro wirklich denn mit einer dann ausgewogenen Industrie in Gesamteuropa würde es sicher keine Eurokrise geben . Das Problem ist nur die Politiker müssen dieses Grundfaktuum zusammen mit der Wirtschaft aufarbeiten!

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marcaurel1957 17.10.2012, 10:16
123.

Zitat von sysop
Ein Austritt von Griechenland und Portugal wäre verkraftbar. Doch wehe, wenn auch Spanien oder Italien die Euro-Zone verlassen. Eine neue Studie, die SPIEGEL ONLINE vorab vorliegt, sagt für diesen Fall massive Verluste vorher. Der mit Abstand größte Verlierer wäre Frankreich.
Um es klar zu sagen, es handelt sich hier nur um ein ausgeschlossenes rein theoretisches Szenario, der Euro wird garantiert nicht abgeschafft, egal wie oft in den Medien derartige Artikel erscheinen. Diese deinen sowieso nur dazu, dem Stammtisch etwas zum diskutieren zu geben.

Das Szenario selbst erscheint mir vernünftig durchgerechnet, ganz klar ist, daß in den Tagen nach dem Ende des Euro folgendes passieren würde:

1. massive Aufwertung der Neo DM gegenüber allen europäischen Währungen und etwas weniger stark gegenüber Dollar und anderen/ massive Abwertung der anderen Währungen

2. dramatischer Einbruch der deutschen Exporte

3. dramatische Verringerung des Welthandels

4. Handelsbeschränkende Gesetze in vielen Ländern

5. massive Schuldenschnitte, daraus resultiernde Massenpleiten von Finanzinstituten und Anlegern, Möglichkeit des Zusammenbruchs des europäischen Finanzsystems mit entsprechenden Auswirkungen auf das Weltfinanzsystem

6. massiver Anstige der Arbeitslosigkeit mit allen daraus ensteheneden Folgen

Insgesamt würden die globalen Auswirkungen sehr wahrscheinlich schlimmer sein, als die Wirtschaftskrise in den 20 JAhren des letzten JAhrhunderts.

Um es klar zu sagen, die Krise wäre auf Jahre hinaus unbeherrschbar und würde uns 2-3 verlorenen Dekaden verursachen Von den immensen politischen Weiterungen mal ganz abgesehen.

Ich weiss natürlich, daß es wie immer genügend Hohlbrote gibt, die dies alles bestreiten oder aus ideologischen Gründen sogar wünschen, aber eigentlich müßte jeder vernünftige Mensch vor eienr solchen Entwickung Angst haben

Heute geht es uns sehr gut, die Krise wird uns Geld kosten aber in einigen Jahren überwunden sein, wir sollten uns also nicht durch städnig wiederaufgewärmte Tatarenmeldungen verrückt machen lassen

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snej 17.10.2012, 10:16
124. ja-ja

Das ist mir Wurscht was es kostet. Es ist nicht mein Geld. Da ist wohl das Geld mit eingerechnet was bis dahin noch gedruckt werden muß. Ich hoffe das so ein Totalverlust von ergaunertem Geld, dem ein oder anderen, zwanghaft raffgierigen Mitbürger, Heilung verschafft.

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Klopsdrops 17.10.2012, 10:17
125.

Zitat von faistmeister
Die SNB druckt einfach Franken. Das kann sie solange tun, bis ihr die Inflation zu hoch erscheint.
Genau das ist der entscheidende Punkt. Die Schweizer zahlen durch eine höhere Inflation für die Euro-Krise mit.

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christiewarwel 17.10.2012, 10:17
126. jaja

[QUOTE=Klopsdrops;11158581]Für alle die billigste, richtig. Aber für Deutschland die teuerste, denn Deutschland würde auf all seinen Schulden sitzenbleiben. Ein Austritt Deutschlands ginge mit einem sofortigen Zusammenbruch des Euros einher, d.h. 800 Milliarden € deutsche Target-2-Forderungen an das Euro-System wären komplett verloren. Dazu kommt der massive und mehrere Jahre andauernde Zusammenbruch der deutschen Exportmärkte in ganz Europa, die mehr als die Hälfte der deutschen Exporte ausmachen. Auch die anderen großen deutschen Exportmärkte USA und China würden stark schrumpfen. 15 Millionen deutsche Arbeitnehmer, die direkt und indirekt von Exportwirtschaft abhängen, wären betroffen. Dazu kommt noch die massive Währungsaufwertung, wenn Deutschland wieder eine eigene Währung einführen würde. Die deutsche Exportwirtschaft könnten wir dann erstmal abschreiben. Millionen Arbeitsplätze in dem Bereich würden verloren gehen und es ist fraglich, ob die nach einer gewissen Anpassung und Erholung jemals wieder nach Deutschland zurückkommen würden. Die Kosten für die Sozialsysteme und diejenigen, die diese finanzieren, sind noch nicht mal bezifferbar.

jaja, und wenn Sie es noch 100 Mal herbeten, es wird nicht besser. Eine Deflation ? Wunderbar, da reibe ich mir die Hände. Mein Gespartes -im Sparen sind wir Deutschen ja absolut top- vermehrt sich quasi von selbst und ich kann mir viele tolle Sachen dafür kaufen, welche die interne Nachfrage nach Gütern in die Höhe treiben. Und als Finanzminister/Notenbankchef mache ich Freudensprünge, werfe die Druckpresse an und zahle schwupptika die Staatsschulden ab. Für ein paar Strukturprogramme in Sachen Bahntrassenerneuerung und Bildung/Forschung reichts sicher auch noch. Irgendwann merkt's natürlich auch der Rest der Welt und aus ist's mit der Deflation. Die Frage ist nur, ob wir einen Ökonom aufbieten können, der wie Weitsicht besitzt, im rechten Moment umzusteuern und eine Inflation abzuwenden.

Aber, für die, die es vergessen haben: Die Bundesbank war der Geldwertstabilität verpflichtet -das gilt in beide Richtungen! Die Schweiz macht übrigends vor, was Geldwertstabilität heißt, in beide Richtungen. Und daß die Eidgenossen durch Geldwertanhebung in den Ruin getrieben worden seien, wird wohl niemand behaupten wollen.

Natürlich können wir auch im Euro bleiben und die angehäuften Schulden in Form von Inflation (geschätzte 5-10%) abbezahlen. Tagtäglich wird man uns dazu predigen, schön brav für das Alter zu sparen, um Altersarmut abzuwenden. Wer's tut, glaubt wahrscheinlich auch an den Weihnachtsmann.

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marcaurel1957 17.10.2012, 10:18
127.

Zitat von okokberlin
die euro-fanatike rwollen uns halt einreden, wie schlimm eine starke währung doch wäre. das D aufstieg auch einer stabuilen harten währung zu verdanken ist, übersehne diese leute. eine harte währung ist auch imme rausruck von vertrauen, einer effizienten wirtschaft. weichwährungsfanatiker sollen doch nach zimbawbe gehen, da konnen sie im extrem anschauen, was eine weiche währung ist. italien, frankreich, greichenland, spanien- haben ihre währungen immer abgewertet um auf diesesm wege ihre produkte loszuwerden. D und schweiz und österreich zum beispiel sind immer einer anderen weg gegangen. die wirtschaft wurde effizienter, die produkte besser. nicht umsonst sind um nur ein beispiel zu nennen die patentanmeldung aus D, schweiz, österreich immer schon viel viel höher gewesen als in F oder spanien.
Der Euro ist eien stabile Währung, die uns sehr nützt. Hingegen würde eine Neo DM massiv aufwerten, selbst mein Hamster begreift, daß dies auf Jahre hinaus unsere Exporte und damit den Kern unserer Wirtschaft lähmen würde!

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marcor642 17.10.2012, 10:18
128.

Zitat von sysop
Ein Austritt von Griechenland und Portugal wäre verkraftbar. Doch wehe, wenn auch Spanien oder Italien die Euro-Zone verlassen. Eine neue Studie, die SPIEGEL ONLINE vorab vorliegt, sagt für diesen Fall massive Verluste vorher. Der mit Abstand größte Verlierer wäre Frankreich.
Wer lesen kann, wird erkennen ,das diese 17 Billionen garnicht soviel mit dem Euro zu tun haben, sondern in erster linie mit dem weltweiten kapitalistischen Finanzsystem ansich. Privatpersonen und Institutionen horten immer mehr Kapital, die Staaten weltweit sind überschuldet, und selbst die Eurozone mit ihrer Wirtschaftlichen Größe ist nicht mehr in der Lage, das Ende noch viel länger hinauszuzögern. Was glaubt ihr den, wie die Südländer ihre Schulden zurückgezahlt hätten, wären sie nie in die Eurozone gekommen? Dann wäre der große Crash vllt nur schneller gekommen. Aber irgendwann kommt der Schuldenschnitt, mit oder ohne Euro, da hilft auch kein Austritts Deutschlands, und daraus resultieren doch die oben erwähnten Billionen Verluste für die untersuchten Länder. So langsam ist Zahltag, und wenn die ersten fallen, setzt der Dominoeffekt erst richtig ein, Frankreich macht vllt Verluste von 150 Prozent des BIP? Na was glaubt ihr, wie Die das überleben.. ohne Schuldenschnitt vllt :D
Und spätestens dann ist auch Deutschland an der Reihe, samt aller anderen Euroländer, und dann die ganze Welt^^
Und nein, der Euro ist nicht Schuld, kaputtmachen tut sich das Finanzsystem selber, wie eine fehlgeleitete Tierart, das ohne natürliche Feinde, ohne Kontrolle, sich selbst sämtliche Nahrungsquellen kaputtfrisst, um dann jämmerlich zugrunde zugehen. Der Euroraum ist nur gerade das schwächste Glied, aber wichtig genug, um einen Weltweiten Dominoeffekt auszulösen, und begonnen hat das große Fressen hier bekanntlich auch nicht.

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tendust_remar 17.10.2012, 10:19
129. Neustart

Warum nicht nochmal von vorne beginnen? Alle Schulden auf 0, alle Kontostände auf 0 und dann merken wir erst, wie gut es uns geht. Geld macht sowieso nicht glücklich.

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