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Bertelsmann-Studie: Euro-Aus in Südeuropa könnte 17 Billionen kosten
AP

Ein Austritt von Griechenland und Portugal wäre verkraftbar. Doch wehe, wenn auch Spanien oder Italien die Euro-Zone verlassen. Eine neue Studie, die SPIEGEL ONLINE vorab vorliegt, sagt für diesen Fall massive Verluste vorher. Der mit Abstand größte Verlierer wäre Frankreich.

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spydergyrl 17.10.2012, 08:36
20.

solange nicht dagegengerechnet wird was die Alternative kostet, nämlich das gewaltsame Zusammenhalten der Eurozone, ist die Zahl "17 Billionen" ohne Informationsgehalt.

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maemo 17.10.2012, 08:36
21. Kaffeesatz-Leserei

Zitat von sysop
Ein Austritt von Griechenland und Portugal wäre verkraftbar. Doch wehe, wenn auch Spanien oder Italien die Euro-Zone verlassen. Eine neue Studie, die SPIEGEL ONLINE vorab vorliegt, sagt für diesen Fall massive Verluste vorher. Der mit Abstand größte Verlierer wäre Frankreich.
Wenn man das alles so wunderbar vorherberechnen kann, dann frage ich mich, wie eir überhaupt in die jetzige Situation geraten konnten?

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joreiba 17.10.2012, 08:37
22. 17.000 Mrd. Euro,

eine Summe, die unvorstellbar ist, Ein Festhalten an der Währungsunion wäre aber vermutlich noch teurer. Auf Dauer läßt sich ein Schuldenschnitt ohnehin nicht verhindern. Die Fallhöhe wird nur immer größer!

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Christian Wernecke 17.10.2012, 08:38
23. Euro als zunehmende Bedrohung

Zitat von sysop
Ein Austritt von Griechenland und Portugal wäre verkraftbar. Doch wehe, wenn auch Spanien oder Italien die Euro-Zone verlassen. Eine neue Studie, die SPIEGEL ONLINE vorab vorliegt, sagt für diesen Fall massive Verluste vorher. Der mit Abstand größte Verlierer wäre Frankreich.
Im Euro bleiben, weil sonst alles nur noch schlimmer käme. Der Euro wird auch wegen dieser Berichte zunehmend als Bedrohung empfunden. Ob das die Politiker wissen, die solche Studien gern ins Feld führen?

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Klopsdrops 17.10.2012, 08:41
24.

Zitat von prophet46
So ein Unsinn. Da wurde wieder einmal etwas "hingerechnet". Die Staatsschulden der Infrage kommenden Länder sind geringer als die 17 Billionen. Wo soll da sonst noch Geld verloren gehen. Ein Windei.
Ja, der weltweite und vor allem europäische Wachstumsverlust durch eine zu erwartende mindestens 5-jährige Dauerrezession wurde da hineingerechnet. Steht doch im Artikel und bei den Grafiken. Lesen können Sie aber schon?

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kolokasimebrizoles 17.10.2012, 08:43
25. Als Merkel die Sache verschleppte ...

hätte man GR vor zwei/drei jahren hinausbugsieren sollen. Das wäre leicht zu verkraften gewesen, wenn auch F, schon wieder F, der Hauptleidtragende gewesen wäre. Nun ist ein Verbleib alternativlos, es sei denn, D. träte aus. Dagegen wären allerdings die besagten 17 Billionen ein Pappenstiel.

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observerd 17.10.2012, 08:44
26. Die Bertelsmann Stiftung

wird sicher keine Studie bezahlen die beziffert, was das Überleben des EURO in einer Transferunion ein Land wie D auf Dauer kosten wird.
Warum wohl ?

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spon-facebook-10000120661 17.10.2012, 08:45
27. Zahlen-und Rechenwerke

wenn ein Ökonom für griechenland schon 2 Billionen ansetzte was im Bund 1,5% ausmacht, werden wohl eher 100 Billionen zusammenkommen.

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letux 17.10.2012, 08:45
28. Kosten sind relativ

Leider haben die Gutachter nicht geprüft, was es kostet, die Staaten im Euro zu halten. Nur die Differenz sind die wahren Kosten eines Austritts.

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bunterepublik 17.10.2012, 08:51
29. Sie haben wirklich nichts verstanden

Zitat von prophet46
So ein Unsinn. Da wurde wieder einmal etwas "hingerechnet". Die Staatsschulden der Infrage kommenden Länder sind geringer als die 17 Billionen. Wo soll da sonst noch Geld verloren gehen. Ein Windei.
So einen Unfug habe ich noch nie gelesen. Das Risiko sind nicht die Staatsschulden, sondern die gesamtwirtschaftlichen Verwerfungen im globalen Kontext, insbesondere deutlich höhere Arbeitslosigkeit, Rezessionen, wenn nicht gar Depressionen über lange Zeiträume, Verlust der sozialen Sicherungssysteme etc. pp.

Man denke nur daran, dass der Wohlstand und das Handelsvolumen, das am 31.12.1913 erreicht war, erst wieder Mitte der 60er Jahre erreicht wurde. Oder man denke nur daran, dass die Depression seit 1929 erst mit Beginn des 2. WK überwunden werden konnte.

Und genau diese Effekte sind es, die hier eingerechnet werden müssen. 17 Billionen scheinen mir da noch wenig.

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