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Bertelsmann-Studie: Euro-Aus in Südeuropa könnte 17 Billionen kosten
AP

Ein Austritt von Griechenland und Portugal wäre verkraftbar. Doch wehe, wenn auch Spanien oder Italien die Euro-Zone verlassen. Eine neue Studie, die SPIEGEL ONLINE vorab vorliegt, sagt für diesen Fall massive Verluste vorher. Der mit Abstand größte Verlierer wäre Frankreich.

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west120 17.10.2012, 09:19
60. Also mal ehrlich,

was gehen uns fiktive Verluste von China und anderen Staaten an ?
wenn der € kracht, dann interessiert uns was das Deutschland kostet und nichts anderes. Wie China und die USA verkraften kann uns dann erst mal egal sein.
In der Not ist einen halt die Jacke näher als die Hose.

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Markus M. 17.10.2012, 09:19
61. Wo ist das ganze Geld hin?

Viel wichtiger ist die Frage: Wo ist das ganze Geld hin? Und jetzt bitte nicht mit "10% der Weltbevölkerung besitzen 85% des weltweiten Vermögens". Interessant wären die Namen der Personen, Firmen und Staaten, die sich den letzten 10 Jahren ohne Skrupel bereichert haben.

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klarwort 17.10.2012, 09:19
62. Die Wahrheit ist ....

Unsere Exporte gehen schon heute nur noch zu einem Drittel in den Euro Raum und unserer Handelsbilanz mit diesem ist fast ausgeglichen. Im übrigen glaubt doch niemand im Ernst, dass wir unseren Schuldenanteil in der nominellen Höhe ausgleichen würden. Wenn es hoch kommt maximal 30 %. Europa ist nur als Freihandelszone erhaltbar. In keinem der Mitgliedsländer ist die Bevölkerung bereit mehr Autonomie an die EU abzugeben, Also Schluss mit den Spuk. Auch das Märchen von der Aufwertung der DM ist ein Märchen. Die Schweiz und China zeigen uns wie
man das mit der staatlichen Festsetzung der Umrechnungskurse händelt.

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observerd 17.10.2012, 09:21
63. Das ist natürlich keine Antwort

Zitat von Klopsdrops
Klar. Ein Zusammenbruch des Dollars oder der chinesischen Wirtschaft hätte sogar noch wesentlich gravierendere Folgen.
auf meine Frage die da lautete :

Zitat von observerd
was ist das für eine Währung deren Scheitern bis zu 17 Billionen EURO kosten könnte. Glaubt irgendjemand dass solche katastrophale Verwerfungen ohne den EURO jemals möglich gewesen wären ?
Die eine Alternative wäre die Beibehaltung der nationalen Währungen gewesen. Die andere die Einführung einer Gemeinschaftswährung nach Schaffung des erforderlichen Unterbaus.

Ich bleibe bei meiner Aussage

Zitat von observerd
Die Einführung des EURO (Details kann ich mir sparen ...) war die katastrophalste Entscheidung die die Politik im Nachkriegseuropa treffen konnte. Die hier genannten Zahlen belegen dies nur einmal mehr ..

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Maria-Galeria 17.10.2012, 09:22
64. Zurück zum Tauschhandel

klar ist, daß bei einer Auflösung immer ein Rattenschwanz an Folgekosten(Verlusten) auftreten, aber was soll das immer den Teufel an die Wand malen? Müssen wir uns schon darauf vorbereiten nur noch mit Tauschhandel an die Lebensnotwendigen Dinge zu kommen, trübe ist nur, daß mit unserer Leerraumpilosophie und der daraus folgenden Wegwerfmentalität nicht viel zum tauschen vorhanden ist.

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okokberlin 17.10.2012, 09:22
65.

Zitat von Klopsdrops
Exportmärkte außerhalb der EU suchen bei einer mindestens um 100% aufgewerteten neuen Währung? ovon träumen Sie nachts? Deutschland könnte froh sein, wenn es wenigstens die Hälfte seiner Exporte nach außerhalb Europas halten könnte. Und die Exporte innerhalb Europas, die mehr als die Hälfte der gesamten deutschen Exporte ausmachen, könnte man komplett abschreiben. Glauben Sie ernsthaft, die exportabhängigste Volkswirtschaft der Welt könnte von Heute auf Morgen 5 Jahre lang auf 3/4 seiner Exportaufträge verzichten?
100% aufgewertet-im vergleich wozu?

im übrigen hat D auch mit einer starken DM herausragende exporterfolge gefeiert und das unterschlagen leute wie sie gerne, mit einer starken DM würden die importe , insbes. rohstoffe massiv billiger für unser Land.

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Markus M. 17.10.2012, 09:25
66.

Zitat von debabba
Stellt euch mal vor man ist sich einig und sagt :" ab sofort macht jeder seine Sache wieder selbst" und schafft den Euro generell ab. Wieso entsteht dann eine verringerte nachfrage ? Wieso muss man dann einen Schuldenschnitt machen? und 17 Billionen ... Das ist doch nur Panikmache. Die Schäubles und Merkles usw. haben eben nicht die Eier zu sagen "Das war ein Fehler und jetzt muss man sehen wie man das Thema schnellstens abschließt" Aber der dicke Kanzler hat vorgemacht das man Fehler niemals zugibt sondern an seiner Meinung bis zum Schluß festhält
Das hätte zur Folge, dass eine wiedereingeführte DM gegenüber dem derzeitigen EUR und den restlichen Währungen massiv aufgewertet wird. Der deutsche Export würde einbrechen und weitreichende Verwerfungen auf dem Arbeitsmarkt und im Sozialsystem auslösen. Nun ja, evtl. müsste man dann sagen: "Augen zu und durch - Lieber eine Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende!"

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Klopsdrops 17.10.2012, 09:25
67.

Zitat von debabba
Stellt euch mal vor man ist sich einig und sagt :" ab sofort macht jeder seine Sache wieder selbst" und schafft den Euro generell ab. Wieso entsteht dann eine verringerte nachfrage ? Wieso muss man dann einen Schuldenschnitt machen?
Ihre naiven Vorstellungen davon, wie ein Währungszusammenbruch bzw. -auseinanderbruch abläuft, ist wirklich recht witzig. "Alle sind sich einig und die Welt ist rosa und alles wird wieder gut und dann leben alle glücklich und zufrieden bis an ihr Lebensende." ;-)

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Klopsdrops 17.10.2012, 09:27
68.

Zitat von Kringo
Diese Studie zeigt doch nur eins. Die enorme Kreditblase, die sich in den letzten Jahrzehnten aufgetan hat. Vorausgesetzt alle Länder samt deren Wirtschaftssubjekte existieren auch nach einem Austritt einiger Länder aus dem Euro, dann sollte der Effekt auf den Verlust der Gläubiger wegen des Schuldenschnitts begrenzt sein. Wenn dem nicht so ist, dann bedeutet das schlicht und einfach, dass ein Großteil der weltweiten Wirtschaftsleistung nur eine reine Spekulationsblase als Anleihe auf die Zukunft in Form eines nie da gewesenen Kreditvolumens ist, bei dem sich alle Wirtschaftssubjekte, vor allem Verbraucher und Staaten bis an die Knochen verschuldet haben.
Ach was. Es scheint ja tatsächlich so, als hätten Sie gerade verstanden, wie ein auf Zins- und Zinseszins basiertes Finanzsystem funktioniert. In einem solchen System findet Wachstum nämlich ausschließlich durch Aufnehmen von Krediten, d.h. Schulden statt.

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caledonian2010 17.10.2012, 09:28
69. Ach ja, ein neue Studie liegt vor?

Zitat von sysop
Ein Austritt von Griechenland und Portugal wäre verkraftbar. Doch wehe, wenn auch Spanien oder Italien die Euro-Zone verlassen. Eine neue Studie, die SPIEGEL ONLINE vorab vorliegt, sagt für diesen Fall massive Verluste vorher. Der mit Abstand größte Verlierer wäre Frankreich.
Prognos: "Euro-Aus kostet bis zu 17 Billionen Euro, lautet die Antwort einer neuen Studie des Wirtschaftsforschungsunternehmens Prognos AG im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung."

Wen ich schon "Studie im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung" lese.... Wie einseitig parteiisch dieser Partikularinteressenvertreter als indirekter Nutznießer mit der EU-Thematik verbandelt ist (weiss jeder), das wurde erst wieder vor kurzem bei dieser peinlichen "Ich will Europa-Kampagne" überdeutlich. Der Name Bertelsmann steht für die Seilschaften dieses Systems, für die dreiste Manipulation, das Kaufen der öffentlichen Meinung, im Sinne einer winzigen Grossbesitzelite, die meinen informelle Alleinherrscher über DE zu sein. Dafür ist dieser Name das Markenzeichen schlechthin. Jeder weiss es!

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