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Berufsunfähigkeit: Glücklich, wer versichert ist
DPA

Die Berufsunfähigkeitsversicherung gilt als Muss. Doch eine abzuschließen ist schwierig: Ellenlang sind die Fragebögen zur Gesundheit, Zipperlein können zur Ablehnung führen, lügen ist ein Risiko. Hier erfahren Sie, worauf Sie achten müssen.

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abby_thur 14.04.2015, 15:43
120.

Zitat von diospam
Dei Zahlenbeispiele hier im Thread sind absolut hanebüchener Unsinn. Wer schließt eine BU-Versicherung über 1500€ Monatlich ab?! Mit Frau und Kind bekommt man über Hartz 4 sogar wesentlich mehr!
Sie vergessen hier eines: Sie bekommen nur Hartz 4 wenn Sie arbeitsfähig sind. Sollten Sie dauerhaft krankgeschrieben sein wegen der BU (durch Unfall/Krankheit) fallen Sie nach 6 Wochen ins Krankengeld, was meistens weniger ist als Hartz 4. Dann beginnt der Bettelgang durch div. Ämter: Sozialamt, Wohngeldstelle usw. um jeden Monat die Miete zahlen zu können.

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abby_thur 14.04.2015, 15:44
121.

Zitat von brdistmist
Null ist Zahl an Versicherung (ausnahme Haftpflicht Hausrat) die ich abgeschlossen habe, weil ich bei 1360 Euro brutto im Monat es mir nicht leisten kann weder eine Berufsunfähigkeitsversicherung oder Altersvorsorge abzuschließen....das ist mittlerweile ein Luxusthema für viele!
Warum haben Sie dann eine Hausrat? Bei dem Einkommen dürfte nichts besonders wertvolles zu holen sein, falls mal jem. einbricht.

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abby_thur 14.04.2015, 15:47
122. Bu

Eine BU ist schon wichtig (ich habe keine ;-) )
Man muss sie sich aber auch leisten können.

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pinguin81 14.04.2015, 16:05
123.

Aus meiner Sicht ist eine BU-Absicherung sehr sinnvoll. Scheinbar haben viele dies noch nicht selbst erlebt bzw. im nahen Umfeld gesehen. Der Verlust der Arbeitskraft durch einen Unfall oder einer Krankheit, kann schnell passieren. Egal wie fit und gesund man heute ist und auch egal in welchem Beruf. Es muss nicht immer der Dachdecker oder Maurer sein, auch einem kfm. Angestellten oder Sachbearbeiter, der "nur" im Büro am Schreibtisch sitzt, kann eine Berufsunfähigkeit treffen.

Der Staat leistet soweit er kann. In Form der Erwerbsminderungsrente. Diese ist jedoch nicht wirklich hoch (34% / 17% / 0% vom Brutto). Aus diesem Grund ist eine "private Absicherung" erst recht wichtig. Vor allem für die ganz Jungen und alle die vor 1961 geboren sind, brauchen sich doch keine Gedanken zu machen. Für die gibt es weiterhin eine Absicherung vom Staat.

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