Forum: Wirtschaft
Berufsunfähigkeit: Wenn die wichtige Versicherung plötzlich drastisch teurer wird
DPA

Gegen Berufsunfähigkeit sollte jeder versichert sein. Doch die Verträge sind teuer - und gerade haben einige Anbieter die Beiträge drastisch erhöht, um bis zu 40 Prozent. Was Betroffene tun sollten.

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KarlKastor 10.01.2018, 13:58
160. Definitiv nicht

Zitat von jasajo
...denn das Wasser kocht überall bei 100 Grad.
Wie kommen sie auf das schmale Brett?
Der Siedepunkt von Wasser ist vom Umgebungsdruck abhängig. Damit wird das Wasser so gut wie überall bei anderer Temperatur sieden.

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supergrobi123 11.01.2018, 08:46
161. @jommee: Ja, sehr unseriös

Hat Ihnen Ihr Versicherungsmakler diese Statistik an die Hand gegeben? Wenn wirklich 29 bis 43% der Menschen berufsunfähig im Versicherungssinne werden würden, müsste jeder von uns problemlos 20 bis 30 Fälle aus dem eigenen Umfeld aufzählen können.
Können wir aber nicht.
Woran liegt das? Ganz klar, hier werden Äpfel mit Birnen verglichen.

Sie hätten Ihren Versicherungsmakler fragen sollen, wie viele der angeblich 29 bis 43% dennn auch wirklich min. 6 Monate lang(!) berufsunfähig werden (ab da zahlen Versicherungen erst).

Und bei wievielen überstieg die Dauer der Berufsunfähigkeit die 84 Wochengrenze, ab der weder Arbeitgeber, noch Krankenkasse zahlen?

Wie lang waren die restlichen Fälle tatsächlich berufsunfähig, wie viele Fälle überschritten etwa die Jahresgrenze, bevor Heilung, Tod oder Vertragsende eintraten?
Und wie hoch ist der Anteil derer, die tatsächlich 10 oder mehr Jahre berufsunfähig werden?

Und auch nicht unwichtig: Wieviele dieser Fälle hätten aufgrund von Vorerkrankungen, riskantem Job etc. von vornherein überhaupt eine BU-Versicherung bekommen?

Diese Faktoren müssen Sie doch berücksichtigen!
Mit genau solchen unseriösen Angstmacher-Statistiken, gepaart mit Anekdoten über tragische Einzelfälle treiben Versicherer ihre Kunden in unnütze Verträge.
Als Faustregel gilt: Wenn die Versicherung bereit ist, Sie bezahlbar zu versichern, ist Ihr Risiko als gering einzuschätzen.
Wie unwahrscheinlich Sie selbst eine schweren Unfall einschätzen, zeigt sich darin, dass Sie die Idee, einen Rollstuhl auf Vorrat zu kaufen, für einen "unsinnigen Vergleich halten" (während Sie zeitglich zigtausende Euro in eine BU-Versicherunge pumpen).
Und dass Kasinos, Lotterien und Versicherungen dasselbe Geschäftsmodell betreiben, ist ein Fakt. Sie finden das unseriös? Ich auch. Darum geht es mir ja.
Andererseits bin ich auch Allianz-Aktionär, profitiere also davon, dass es hartnäckige Versicherungshörige gibt, die unbeirrt zigtausende in die Kassen spülen. Also von mir aus können Sie weitermachen.
;)

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supergrobi123 11.01.2018, 08:55
162. @jommee: Ja, sehr unseriös

Hat Ihnen Ihr Versicherungsmakler diese Statistik an die Hand gegeben? Wenn wirklich 29 bis 43% der Menschen berufsunfähig im Versicherungssinne werden würden, müsste jeder von uns problemlos 20 bis 30 Fälle aus dem eigenen Umfeld aufzählen können.
Können wir aber nicht.
Woran liegt das? Ganz klar, hier werden Äpfel mit Birnen verglichen.

Sie hätten Ihren Versicherungsmakler fragen sollen, wie viele der angeblich 29 bis 43% dennn auch wirklich min. 6 Monate lang(!) berufsunfähig werden (ab da zahlen Versicherungen erst).

Und bei wievielen überstieg die Dauer der Berufsunfähigkeit die 84 Wochengrenze, ab der weder Arbeitgeber, noch Krankenkasse zahlen?

Wie lang waren die restlichen Fälle tatsächlich berufsunfähig, wie viele Fälle überschritten etwa die Jahresgrenze, bevor Heilung, Tod oder Vertragsende eintraten?
Und wie hoch ist der Anteil derer, die tatsächlich 10 oder mehr Jahre berufsunfähig werden?

Und auch nicht unwichtig: Wieviele dieser Fälle hätten aufgrund von Vorerkrankungen, riskantem Job etc. von vornherein überhaupt eine BU-Versicherung bekommen?

Diese Faktoren müssen Sie doch berücksichtigen!
Mit genau solchen unseriösen Angstmacher-Statistiken, gepaart mit Anekdoten über tragische Einzelfälle treiben Versicherer ihre Kunden in unnütze Verträge.
Als Faustregel gilt: Wenn die Versicherung bereit ist, Sie bezahlbar zu versichern, ist Ihr Risiko als gering einzuschätzen.
Wie unwahrscheinlich Sie selbst eine schweren Unfall einschätzen, zeigt sich darin, dass Sie die Idee, einen Rollstuhl auf Vorrat zu kaufen, für einen "unsinnigen Vergleich halten" (während Sie zeitglich zigtausende Euro in eine BU-Versicherunge pumpen).
Und dass Kasinos, Lotterien und Versicherungen dasselbe Geschäftsmodell betreiben, ist ein Fakt. Sie finden das unseriös? Ich auch. Darum geht es mir ja.
Andererseits bin ich auch Allianz-Aktionär, profitiere also davon, dass es hartnäckige Versicherungshörige gibt, die unbeirrt zigtausende in die Kassen spülen. Also von mir aus können Sie weitermachen.
;)

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joomee 11.01.2018, 13:25
163. Besser wissen?

"Hat Ihnen Ihr Versicherungsmakler diese Statistik an die Hand gegeben? Wenn wirklich 29 bis 43% der Menschen berufsunfähig im Versicherungssinne werden würden, müsste jeder von uns problemlos 20 bis 30 Fälle aus dem eigenen Umfeld aufzählen können."

Da Sie alles besser wissen - sogar viel besser als das was das Statistische Bundesamt veröffentlicht - sind Sie eben der klassische Besserwisser. Und Sie können gerne mal selber recherchieren, ob denn Fälle bis 6 Monate als Berufsunfähig eingestuft werden oder als Krankheit. Und ab wann die Krankenkassen dauerhaft erkrankte als berufsunfähig einstufen.

Unseriös finde ich Ihre Argumentation und dass Sie mir Worte in den Mund legen bzw. herumdrehen, z. B. mit der Unterstellung, dass ich Ihrem kruden Vergleich "dass Kasinos, Lotterien und Versicherungen dasselbe Geschäftsmodell betrieben" ich zustimmen würde. Was soll das?

Und Sie meinen ernsthaft dass jeder der nicht einen günstigen Rollstuhl auf Vorrat kauft, das Risiko berufsunfähig zu werden als unwahrscheinlich einschätzt? (Und wer redet denn von Unfall als Hauptursache? Die allermeisten werden wohl wegen Krankheit berufsunfähig.) Aber bitte - jeder kann sich intellektuell hier präsentieren wie er will ...

Ich fasse zusammen: Sie zweifeln die Daten des Statistischen Bundesamtes an; vermuten dass dort in Massen keine echten Berufsunfähigkeiten untergebracht werden; vermuten dass viele BU-Fälle weniger als 10 Jahre laufen; dass diejenigen, die keinen Rollstuhl auf Vorrat kaufen, auch keine BUV brauchen; dass Kasinos, Lotterien und Versicherungen dasselbe Geschäftsmodell betreiben; sie behaupten, dass wenn die Versicherung einen jungen Menschen bezahlbar versichern, ist das Risiko bis zur Rente berufsunfähig zu werden, gering. Und zuletzt behaupten Sie, dass BUV ein schlechtes Geschäft sind da ja 60% nicht gleich ausgezahlt werden und aber keine Ahnung von Rückstellungsvorschriften und deren Gründe haben.

Bisschen viel vermuten, glauben und behaupten...

Seine Sie mir nicht böse - anstelle auf Sie und Ihre Vermutungen und Behauptungen verlasse ich mich da lieber auf das Statistische Bundesamt und dass 80% der Versicherungen im Schaden gleich bezahlen. Mag sein, dass da auch nicht alles koscher ist - aber mit Sicherheit mehr Basis für Entscheidungen als das was Sie hier wild herumspekulieren und ohne Beweise behaupten.

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bammy 11.01.2018, 15:41
164.

Ich finde es recht befremdlich, wenn sinnvolle Versicherungen verrissen oder kaputtgeschrieben werden, von der Journalistischen Zunft. Und im nächsten Artikel dann die Altersarmut dran ist.
Der Versicherer kann nicht einfach mal eben einen bestehenden Vertrag umändern. Der muß sich an die AGBs und den Paragraphen des Gesetzger halten. Und das macht er auch. Es steht ja nur die Frage im Raum, wie so ein Vertrag zustande kommt. Zum einen ist es für den Normalverbraucher nicht zu empfehlen, das Online abzuschließen. Wenn da Gesundheitsfragen nicht richtig beantwortet werden, mit dem Berufsstatus Fehler gemacht werden, wird der Versicherer, der beim Schadensfall prüft ob Alles stimmig ist, sich gegebenenfalls von der Leistung frei stellen.
Am besten in jungen Jahren so ein Ding als Einzelprodukt abschließen.
Vielleicht sollte die schreibende Zunft eine Alternative beschreiben, wenn sie ein Produkt kaputt schreibt. Leider kommt da Nie was.

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