Forum: Wirtschaft
Beschwerde bei Merkel: Länder kritisieren Standort für Batterieforschung
DPA

Deutschland will vom Batteriezellenboom profitieren. Ein teures Forschungsprogramm soll ausgerechnet nahe des Wahlkreises von Ministerin Karliczek starten. Dabei waren in der Auswahlkommission offenbar viele dagegen.

Seite 1 von 9
matbhmx 02.07.2019, 07:36
1. Leute, es müsste vor allem ...

... der Osten bedacht werden! Es kann nicht sein, dass permanent die Tortenstücke in den Westen gehen und die Brosamen - alt und trocken - in den Osten! Die Bundespolitik will einfach nicht lernen!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Mehrleser 02.07.2019, 07:41
2.

Wir sollten die Vergabe der Forschungsmilliarden an den Ausbau von Windkraftanlagen koppeln. Ganz einfach.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
martin_schiller 02.07.2019, 07:44
3. Zurücktreten?!?

Sollten sich die Vorwürfe bestätigen, so hat Fr. Karliczek nicht die Kompetenz für eine Forschungsministerin und sollte zurücktreten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
MisterD 02.07.2019, 07:44
4. Na ist doch prima...

dann profitiert zumindest eine von diesem völlig nutzlosen Versuch mit 500 Millionen EUR den jahrzehntelangen Vorsprung der Asiaten im Batteriebereich aufzuholen. Genauso gut könnte man versuchen mit 500 Millionen EUR Haupt- oder Grafikprozessoren auf Spitzenniveau zu entwickeln und damit die Abhängigkeit von den USA in diesem Bereich anzugreifen... sicherlich, Deutschland braucht dringend neue Hochtechnologie, aber bitte NICHT in Bereichen, die andere schon seit Jahrzehnten beackern. Wir müssen uns auf Wasserstoff konzentrieren, denn DAS ist der Energiespeicher schlechthin und wird die Zukunft sein. Einen Wasserstofftank können Sie jedenfalls 10 Jahre täglich 3mal leeren und entleeren, ohne dass er an Speicherkapazität verliert. Versuchen Sie das mal mit ner Li-Ion-Batterie. Ich denke hier nicht nur ans Auto, sondern eher an die gigantischen Speicher, die wir unsere Stromversorgung brauchen werden. Hier ist nur Wasserstoff eine vernünftige Lösung und nicht die Idee von riesigen Hallen voller Batterien... Deutschland setzt wieder mal auf das falsche Pferd und wird es noch reiten, wenn man in Asien längst die Brennstoffzelle 4.0 in Serie baut...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
new#head 02.07.2019, 07:47
5.

So wird uns die, von den Vätern des Grundgesetzeswohlgemeinte Idee einer föderalistischen Ordnung, zum Stolperstein. Zunehmend werden wichtige Innovationen und Entwicklungen im Widersteit der Länder zermahlen. Wir sind nicht ohne Grund dort wo wir sind.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
GaliX622 02.07.2019, 07:50
6. Typisch dumme Politiker Planwirtschaft mal wieder

Dieses Geld ist komplett verschwendet und wir keinen wirtschaftlichen Vorteil bringen.
Es fehlt komplett an der Grundlage für Konkurenzfähige Batterien. Da hat man die komplette Entwicklung der letzten 10-15 Jahre verpennt, weswegen auch die Deutschen Autohersteller keine wirklichen E-Fahrzeuge Anbieten wollen/können. Es gibt keine Zellforschung die Konkurenzfähig wären auf dem Weltmarkt wäre, es fehlt komplett an der Grundlage der Ressourcen. Der Weltmarkt für Lithium/Cobalt ist hart Umkämpft. Die Verträge schon vor vielen Jahren geschlossen. Genau an diesen beiden Punkten wird es in Deutschland scheitern, man wird nur zu hohen Premiumpreisen Restbestände abkaufen können. Es scheitert nicht bei der Produktion, dafür Brauch man keine 500 Millionen zur Forschung. Eine fast komplett automatisierte Produktion ist heute bereits in hoher Stückzahl möglich. Forscht lieber an Zelltechnik um irgendwie vlt. doch noch den Anschluss zu finden, wobei ich selbst da große Zweifel hätte wenn ich mir anschaue wie Entwicklung bei uns oft Abläuft....

Beitrag melden Antworten / Zitieren
sid19 02.07.2019, 07:51
7. Raus aus den Zentren

Es ist wichtig, dass solche Tätigkeiten aus den Zentren herausverlagert werden um das Stadt-Land-Gefälle zu verringern. Daher ist Münster gut, in strukturschwachen Regionen wäre der Standort noch besser.
So ist auch München mal zu dem geworden, was es jetzt ist.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
dr.w 02.07.2019, 07:55
8. wenn aus Bayern

der Vorwurf kommt, daß die Standortentscheidung nach strukturpolitischen Erwägungen getroffen worden sei, spricht viel dafür, daß es eine richtige Entscheidungen gewesen ist. Bayern ist das Bundesland, welches am egoistischsten seinen Interessen durchsetzt - auch aus strukturpolitischen Erwägungen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
latimer 02.07.2019, 07:56
9. “Soweit bekannt ...”

Die Auswahlkommission sollte schnellstmöglich Klarheit schaffen und die Begründungen für ihre Empfehlungen offenlegen!
Denn man könnte dazu neigen, die Proteste als das einordnen, was sie in der Regel sind: das übliche Gejaule und Gepoltere, um die jeweils landeseigene Klientel öffentlich wirksam hinter sich zu einen.
Sollten die drei Minister aber recht haben, wäre es ein handfester politischer Skandal, der Konsequenzen haben müsste!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 9