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Bessere Förderung: Die Misere mit den Langzeitarbeitslosen
DPA

Mehr als eine Million Menschen in Deutschland sind ein Jahr oder länger ohne Job. Zu viel, sagen die Sozialverbände und fordern Ministerin Nahles auf, wirksam gegen die Langzeitarbeitslosigkeit vorzugehen. Die SPD-Politikerin stellt ihre Pläne jetzt vor.

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el_zombo 05.11.2014, 08:16
10. Freibier!

Endlich können Arbeitgeber Menschen beschäftigen ohne auch nur Sozialabgaben bezahlen zu müssen, geschweige denn Löhne. Was für ein Geschenk! Und ich habe mich gefragt, was nach dem Vorschlag Streiks von Arbeitnehmern zu verbieten jetzt von der SPD kommt. Ein paar Stunden am Tag kostenlose Arbeitskraft zur Verfügung stellen, ein paar Euro mehr in Tasche am Monatsanfang, aber immer noch voll am Tropf der Sozialtöpfe. Es hat immer noch niemand verstanden, dass diese Arbeitskraft nur interessant ist, so lange sie Umsonst ist und nur den Schmarozerunternehmen hilft.

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andere Hobbys 05.11.2014, 08:18
11. Immer die selbe

Leier. Langzeitsarbeitlose sollen mit noch mehr Geld in Lohn und Brot gebracht werden. Hat noch nie funktioniert , aber auf ein Neues.
Lasst doch die Leute einfach zu Hause und werft nicht noch mehr Geld hinterher.

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lvkwge 05.11.2014, 08:20
12.

1 Milion Langzeitarbeitslose? Wir haben in Deutschland 4,4 Millionen Hartz IV Empfänger, da können doch nicht so viele Kinder und Aufstocker darunter sein. Und nicht jeder, der ein Jahr und länger ohne Arbeit ist, bekommt Hartz IV.
Und warum müssen wir Langzeitarbeitslose öffentlich für irgendwelche Anlerntätigkeiten fördern, wo doch jeden Tag weitere Menschen nach Deutschland kommen, die diese Arbeiten für einen so niedrigen Lohn erledigen, von dem keiner leben kann?

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warum-du-so? 05.11.2014, 08:22
13. ...

Realistisch betrachtet werden Langzeitarbeitslose so gut, wie nie in geregeltes Arbeitsleben zurückfinden... Maximal Leihfirma, mehr ist da nicht drin

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hypnos 05.11.2014, 08:25
14. Das war (ist) wohl auch der tiefere Sinn der

Die sogenannten "Hartz-Reformen" haben rein gar nichts von den vollmundigen Versprechen eingelöst.

Weder wurde die Zahl der Arbeitslosen halbiert, noch wurden durch besondere persönliche Betreuung (Langzeit-)Arbeitslose in Lohn und Brot, und damit in die Gesellschaft zurückgebracht. Aber die Statistik wurde ständig manipuliert.

Stattdessen erzwungenes Aufbrauchen der persönlichen Rücklagen und Zwangsentmündigung sowie Schikanen.

Aber haushaltspolitisch und verwaltungstechnisch waren die SPD-Reformen sicher erfolgreich. Die Arbeitslosenhilfe wurde geschliffen. Arbeitslose wurden durch den Systemwechsel der SPD zu Sozialfällen und Bittstellern degradiert. Richter- und Verwaltungsstellen mussten in nennenswertem Umfang neu geschaffen werden. Die Verwaltung blüht auf. Fast 10 reformen der Reformen seit 2005.

Das war (ist) wohl auch der tiefere Sinn dieser "Reformen".

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paulpaulus 05.11.2014, 08:30
15. Lohnkostenzuschüsse?

Das wird die Arbeitgeber aber freuen, da kann man wieder richtig was mitnehmen und nach auslaufen der Förderung schickt man die Leute wieder zum Amt.
Das ist alles nur ein grosser Mist und bringt nur dem AG wirklich was.

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paulpaulus 05.11.2014, 08:31
16. Lohnkostenzuschüsse?

Das wird die Arbeitgeber aber freuen, da kann man wieder richtig was mitnehmen und nach auslaufen der Förderung schickt man die Leute wieder zum Amt.
Das ist alles nur ein grosser Mist und bringt nur dem AG wirklich was.

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rotangi 05.11.2014, 08:32
17. rotangi

Nun fragt man sich ja als Teil der Mittelschicht zum einen, warum alle bisherigen Programme von Agenturen und Jobcentern nicht zum Erfolg geführt haben und das Problem sich eher verfestigt hat. Zum anderen geht es den "Sozialverbänden" ja auch nicht wirklich um die Lösung des Problems, sondern es geht immer um Bestandssicherung und Rechtfertigung des eigenen Tuns. Sie haben gar kein Interesse an einer Problemlösung, würden sie sich doch bei erfolgreicher Arbeit selbst überflüssig machen. Also wird ein Problem aufgebauscht, das vielleicht gar keines Ist und die Ministerin lässt sich eben erweichen. Ich denke, es wäre besser, gar nichts zu tun, Langzeitarbeitslosen ihr Geld in die Hand zu drücken, auch 5 € mehr als sie brauchen und sie in Ruhe zu lassen. Die Tür kann offen bleiben, das Licht bleibt an, aber ansonsten kann sie niemand gebrauchen. Auch Lohnkostenzuschüsse für Betriebe bringen gar nichts, niemand will sie haben. Viel mehr muss es aber darum gehen, Kosten, die mit der Existenz einer weit verzweigten Armutsindustrie zu tun haben, zu senken und diesen Sumpf, den man da vorfindet, trocken zu legen. Geschäftsführer solcher Gebilde fahren auch dicke Dienstautos, sitzen in Glaspalästen und vor allem, sie verbrennen Ressourcen, die die Mittelschicht erwirtschaftete und schlimmer noch, sie verbrennen ihre Frontsoldaten, Mitarbeiter in Maßnahmen, die unmittelbar mit der Zielgruppe da sitzen und nichts erreichen, weil viele "Teilnehmer" ja auch selbst gar kein Interesse daran haben, durch eigene Aktivitäten dem Schicksal der Armut selbst etwas entgegen zu setzen. Es ist sehr bequem so, man hat sich eingerichtet. Die Mitarbeiter gehen mit Burn-out und Psychosen nach Hause, sind krank und frustriert und sie verdienen ein für den Job lächerliches Salär.

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j.anus 05.11.2014, 08:38
18. Teures

Instrument der Statistikkosmetik. Just an dem Tag, an dem die Zuschüsse enden, sitzen auch die Langzeitarbeitslosen wieder auf der Straße. Wetten? Egal, wichtig ist nur, dass die Statistik bis zum Tag der BT-Wahl durchhält.

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max-mustermann 05.11.2014, 08:41
19.

Ach da wird unseren Politikern bestimmt noch der ein oder andere Kniff einfallen damit die Langzeitarbeitslosen, so wie viele andere auch, schon nach 6 Monaten aus der Statistik fallen.

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