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Besseres Kanzlergehalt: Wirtschaft fordert halbe Million für Merkel
DPA

Deutsche Spitzenpolitiker sind unterbezahlt, findet der Wirtschaftsverband DIHK. Präsident Driftmann fordert daher eine Verdopplung des Kanzlergehalts auf mehr als eine halbe Million Euro: "Wer so viel arbeiten muss, der muss dafür auch gut entgolten werden."

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fatherted98 23.03.2012, 09:15
1. Was zum Geier...

..geht einen Herrn vom DIHK an was die Kanzlerin verdient...oder sollen wir uns als Bürger mal über sein Gehalt Gedanken machen, das gewiss nicht an seine Arbeitsleistung/Arbeitserfolg gekoppelt ist. Wenn man der Devise folgt wer viel arbeitet muss auch viel verdienen wird es demnächst bei den Tarif Runden nicht mehr bei nur 3-5% bleiben...ob dann der DIHK Mann als Arbeitsgebervertreter sich noch an seine Worte erinnert...ach ja...das sind ja nur Lohnsklaven...die gehören ja nicht zur Elite...die sollen mal so klar kommen und am besten noch mehr abgeben...wenn sie nicht schon über die Inflation verarmen.

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herbert 23.03.2012, 09:16
2. wenn Merkel aufhört in der Politik

Zitat von sysop
Deutsche Spitzenpolitiker sind unterbezahlt, findet der Wirtschaftsverband DIHK. Präsident Driftmann fordert daher eine Verdopplung des Kanzlergehalts auf mehr als eine halbe Million Euro: "Wer so viel arbeiten muss, der muss dafür auch gut entgolten werden."
wird sie reichlich Jobs mit gigantischem Gehalt in der Wirtschaft finden.
Der Wirtschaftsverband denkt nur an die Wirtschaft und sollte mal auf die Millionen unterbezahlten Jobs in Deutschland schauen, wo es nur so wimmelt mit 400 Euro Jobs, Hartz4 und verarmte Rentner und was ganz dramatisch ist Unmengen an verarmte Kinder !

Zudem haben wir Politiker die überhaupt nicht das Fachwissen für ein sattes Gehalt haben.

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denkpanzer 23.03.2012, 09:16
3.

Zitat von sysop
Deutsche Spitzenpolitiker sind unterbezahlt, findet der Wirtschaftsverband DIHK. Präsident Driftmann fordert daher eine Verdopplung des Kanzlergehalts auf mehr als eine halbe Million Euro: "Wer so viel arbeiten muss, der muss dafür auch gut entgolten werden."
Ja,

da hat er nicht ganz Unrecht. Die Kanzlerin verdient etwa soviel wie ein Sparkassendirektor. Wer gutes Führungspersonal haben will muß auch gut zahlen.

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lynx2 23.03.2012, 09:23
4. So viel Geld für so viel Murks!

Zitat von sysop
Deutsche Spitzenpolitiker sind unterbezahlt, findet der Wirtschaftsverband DIHK. Präsident Driftmann fordert daher eine Verdopplung des Kanzlergehalts auf mehr als eine halbe Million Euro: "Wer so viel arbeiten muss, der muss dafür auch gut entgolten werden."
Wenn Dittmann meint, es sei zu wenig kann er ihr ja was drauflegen aus seiner Privatschatulle. Von wegen 500.000. 5.000 wären genug. Ich dachte, diese Wirtschaftsführer handeln nach dem Leistungsprinzip bzw. nach Kostenminimierungsprinzipien. Wann und wo arbeitet die Merkel?

Toll ist das. Die Wirtschaft macht Vorschläge zur Aufbesserung von Politikerbezügen und wir Steuerzahler blechen dann dafür.

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Schwede2 23.03.2012, 09:24
5. Massive Form der Einschleimerei

Zitat von sysop
Deutsche Spitzenpolitiker sind unterbezahlt, findet der Wirtschaftsverband DIHK. Präsident Driftmann fordert daher eine Verdopplung des Kanzlergehalts auf mehr als eine halbe Million Euro: "Wer so viel arbeiten muss, der muss dafür auch gut entgolten werden."
Der DIHK sollte wirklich bei seinen Angelegenheiten bleiben. Da hat er wahrlich genug zu tun; als quasi-Behörde mit hoheitlichen Aufgaben sollte es so ein Relikt eigentlich gar nicht mehr geben.

Daneben will wohl keiner behaupten, dass Wulf jemals unterbezahlt war. Kaum 50 Jahre alt, hat er schon Millionen im Sack, die die Steuerzahler jeden Tag erarbeiten müssen.

Und wenn sich DIHK äußert, dann bitte zu Krankenpflegern, Sicherheitskräften (private + staatliche), Gebäudereinigern u.v.a., die Tag für Tag beschissen bezahlt werden. Aber das ist vom DIHK sogar gewollt. Was für eine Heuchelei !

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chb_74 23.03.2012, 09:24
6. Alles ist relativ...

Zitat von sysop
Deutsche Spitzenpolitiker sind unterbezahlt, findet der Wirtschaftsverband DIHK. Präsident Driftmann fordert daher eine Verdopplung des Kanzlergehalts auf mehr als eine halbe Million Euro: "Wer so viel arbeiten muss, der muss dafür auch gut entgolten werden."
Vielleicht sind auch nicht die Spitzenpolitiker *unter*bezahlt, sondern die Spitzenkräfte so mancher Unternehmen inzwischen reichlich *über*bezahlt und haben ein bisschen die Bodenhaftung verloren...?

Wenn man sich das in den letzten 20-30 Jahren extrem auseinandergedriftete Verhältnis zwischen den Gehältern oberer Managementetagen und den Gehältern "einfacher" Beschäftigter ansieht, dann fallen mir jedenfalls auf der einen Seite immer wieder spektakuläre Steigerungen im zweistelligen Prozentbereich auf und auf der anderen Seite bei den Tarifbeschäftigten oder den "normalen" AT-Beschäftigten wird um Viertelprozente gerungen - wobei es da in der Regel nur noch um die Frage geht, ob die Inflation noch ausgeglichen werden kann oder ob der Reallohnverlust sich weiter fortsetzt.

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zudummzumzum 23.03.2012, 09:26
7. Na ja

Zitat von sysop
Deutsche Spitzenpolitiker sind unterbezahlt, findet der Wirtschaftsverband DIHK. Präsident Driftmann fordert daher eine Verdopplung des Kanzlergehalts auf mehr als eine halbe Million Euro: "Wer so viel arbeiten muss, der muss dafür auch gut entgolten werden."
Die Unternehmensberater in Sachen work-life-balance beten ja ihr Mantra vor, dass "viel" und "gut" arbeiten zwei völlig verschiedene Sachen sind - das möchte ich auch auf Frau Merkel angewendet wissen.

Ja, im Politikbetrieb sind die Vergütungen, gerade in der Spitze und im Vergleich zur Wirtschaft, sehr niedrig. Aber das kommt z.T. auch daher, dass die Wirtschaft in den vergangenen Jahren regelrecht abgehoben hat. Hieraus einen Zwang zu konstruieren, dass die demokratischen Strukruren nachziehen müssten, halte ich für abwegig.

Viel interessanter ist doch, inwieweit die Vergütung für Politiker nur das "Grundgehalt" darstellt, die Eintrittskarte zum unbegrenzten Nebenverdienst. Wenn der Hob als Abgeordnete/r ein Vollzeitjob ist, wie kann dann jemand noch im Nebenberuf Bundeskanzler und Parteichef sein? Oder Abgeordnete, die sich mit Aufsichtsrats-, Beiratsmandaten oder Vorträgen (oder der weiterlaufenden Kanzlei) 6-stellige Beträge dazuverdienen.

Höhere Politikergehälter? Ja, gerne! Aber nur mit dem strikten Ausschließlichkeitsprinzip. Niemand sollte gleichzeitig in der Exekutive / Regierung (Minister) und in der Legislative (Abgeordneter) sein dürfen - das ist unvereinbar, schließlich "kontrolliert man sich ja selbst". Außer Einkünften aus Kapitalvermögen dürften Spitzenbeamte keinerlei Zusatzverdienste generieren - bis ein Jahr nach ihrer Amtszeit. Und ihre Altersbezüge müssten sie selbst finanzieren.

Unter dieser Prämisse wäre auch eine Mio. für den Bundeskanzler nicht zuviel. Gegen die Ackermänner und Winterkörner immer noch ärmlich :-(

Na ja: und bei der Gelegenheit könnte man auch mit den Leitungsfunktionen mal aufräumen: Der Direktor eines Gymnasiums mit seiner lächerlichen Bezahlung nach A16 sollte ja Chef von 80 Vollakademikern sein. Aber er hat ja gegenüber seinem Lehrkörper nicht wirklich etwas zu bestimmen, außer dem Stundenplan. In den Unterricht reinreden darf er nicht. Das macht sein mickriges Gehalt dann doch wieder fair.

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reflexxion 23.03.2012, 09:27
8. aber wer hält denn Merkel für gut?

Zitat von denkpanzer
Ja, da hat er nicht ganz Unrecht. Die Kanzlerin verdient etwa soviel wie ein Sparkassendirektor. Wer gutes Führungspersonal haben will muß auch gut zahlen.
Deutschland hat das an der Spitze, was es verdient, zwei Ostdeutsche. man mag deren persönliche Vergangenheit schönreden aber es ist wie es ist.

Mag der neue Präsident für sich ein gewisses Maß an Integrität beanspruchen können, Wendehals-Angela kann das nicht. Sie war nicht an der Wende beteiligt, hat aber hinterher davon profitiert. Politisches Profil: Fehlanzeige, was heute noch gilt kann morgen schon vergessen sein. Nachhaltigkeit - Fehlanzeige.
Für solche "Führungskraft" ist auch das aktuelle Gehalt noch zu viel.

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johaho 23.03.2012, 09:27
9. Ist überfällig

Zitat von sysop
Deutsche Spitzenpolitiker sind unterbezahlt, findet der Wirtschaftsverband DIHK. Präsident Driftmann fordert daher eine Verdopplung des Kanzlergehalts auf mehr als eine halbe Million Euro: "Wer so viel arbeiten muss, der muss dafür auch gut entgolten werden."
Auch ich finde, dass die Kanzlerin für die Verantwortung und die Arbeitszeit und im Vergleich zu den Gehältern von Topmanagern viel zu wenig verdient.
Ich verstehe auch nicht, dass darüber immer soviel diskutiert wird.
Allgemein sollten Politiker viel besser bezahlt werden, damit die besten nicht immer nur in die Wirtschaft gehen, sondern auch mehr Motivation haben, Politiker zu werden.
Allerdings dürften sie bei guter Bezahlung keine Nebenjobs annehmen und sich so nur auf ihre Tätigkeit als Politiker konzentrieren.

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