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Beteiligung an Hilfsprogramm: Großbritannien lehnt Finanzhilfen für Griechenland ab
AP/dpa

Das geplante Hilfsprogramm für Griechenland könnte Großbritannien eine Milliarde Euro kosten. Doch die Regierung in London wehrt sich gegen eine Beteiligung. Aus dem Finanzministerium heißt es: "Das ist ein Rohrkrepierer."

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gerd.hoellerich 15.07.2015, 21:53
450. Da melden sich gerade die Richtigen!

GB schuldet der EU noch Millionen von Euro an Beitragsrückständen und verweigert vehement deren Bezahlung!GB treibt den eigenen Austritt aus der EU und damit deren Spaltung voran!Diese Heuchelei jetzt sich über Griechenland zu ereifern-da kommt einem ja der Draht aus der Mütze!

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fat_bob_ger 15.07.2015, 22:08
451. Und was viele vergessen

wenn eine Bank pleite geht, verlieren zunächst die Aktionäre alles. Das reicht aber bei weitem nicht: Um das fehlende Kapital aufzufüllen, werden dann Sparguthaben in Eigenkapital umgewidmet und jeder Sparer erhält statt 10 - 20% seiner unbesicherten Sparguthaben ein Papier mit 0% Verzinsung und dem Versprechen dafür Geld am Sankt Nimmerleinstag zurückzubekommen. Ich würde den Antikapitalisten und Antibankenrettern empfehlen, den Ball gaaanz flach zu halten. Die nächsten Finanzprobleme werden auf diese Art und Weise gelöst werden oder durch eine einmalige Lagardsche Abgabe in Höhe von 10 -15% des Vermögens eines jeden Bürgers.

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klausbeyer 15.07.2015, 22:28
452. Wie die Schulden eingetrieben werden können

Als Sicherheit für die wohl fast 300 Milliarden sollten zumindest alle griechischen Inseln unter EU Verwaltung gestellt werden. Mit jeder verpassten Rückzahlung werden Inseln privat verkauft bis der fällige Betrag eingebracht ist oder sie gehen dauernd in den Besitz der jeweiligen Kreditorländer über. Die griechischen Einwohner der Inseln würden dann automatisch Staatsbürgerschaft des jeweiligen neuen Besitzer-Staates erhalten, wie etwa auf der Krim, nur dass es hier sich um einen berechtigten Zugriff auf das Kollateral eines Bankrotteurs handelt.

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UM Pieper 16.07.2015, 05:14
453.

"Um sein Land in der EU zu halten, bemüht er sich derzeit, günstigere Bedingungen für Großbritannien auszuhandeln."

Falsch. Es müßte heißen "NOCH günstigere Bedigungen", so hat der 1984 von Thatcher ausgehandelte "rebate" immer noch Bestand.....

Was die Zusage von 2010 angeht:
Die gilt natürlich nicht mehr.
Sie ist schon fünf Jahre alt, das spricht schon mal dagegen.
Regelungen, Richtlinien, Vorschriften, die die EU sich selbst in bezug auf den € gibt, gelten nur so lange, bis eine neue Situation eine neue Regelung/Richtlinie/Vorschrift nötig macht.

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tinohsk 16.07.2015, 07:00
454. David Cameron

sollte Bundeskanzler werden.
Wenigstens würden deutsche Steuergelder dann in und für Deutschland eingesetzt und nicht an dritte verschleudert.
Solange es in Deutschland nicht genug Kitas und gut bezahlte Erzieher, ungenügend ausgestattete Schulen und ein bezahlbares Gesundheitswesen gibt, darf kein Cent deutschen Steuergeldes Deutschland verlassen.

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honey@girl 16.07.2015, 17:41
455. Hab ich schon...

vor 2 Wochen gesagt, dass Cameron vernünftige Politik macht. Er ist seinem Land in allererster Linie verpflichtet. Hoffentlich sträuben sich noch die Finnen, Schweden, Norweger, Balten....
Man hilft gerne, wenn man weiss, dass die Hilfe wertgeschätzt wird. Das ist bei GR nicht der Fall.

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ambulans 21.07.2015, 17:20
456. >madmax9999 (nr. 451, oben),

Zitat von madmax9999
Via IWF ist auch die Schweiz dabei, obwohl die Schweizer Vertreter bereits 2010 den IWF hinsichtlich seiner Prognosen betreffend Griechenland gewarnt haben. Ich wage mir gar nicht vorzustellen, was wir alles zu bezahlen hätten, wenn die Schweiz bei der europäischen Betrugsveranstaltung namens Euro dabei wäre. Im Gegensatz zu anderen Foristen werde ich von niemandem bezahlt für meine Beiträge. Ich hoffe noch immer, dass die Politiker in den Euro-Staaten eine Lösung finden werden. Schliesslich haben diese den ganzen Schlamassel angerichtet. Langsam ist genug. Kleine Nachbarländer schikanieren, aber die eigenen grossen Probleme nicht lösen. Und dann den IWF rufen. Einfach nur peinlich diese EU-Euro-Staaten.Führt doch wieder jeder die jeweilige Währungen ein, dann könnt ihr alle wieder schön weiterwursteln.
ich schlage ihnen jetzt einmal (zitat - ihre worte: "führt doch wieder die jeweilige währung ein ...") ein gedanken-experiment vor: 1. der westen deutschlands entlässt die neu hinzugetretenen bundesländer im osten mit sofortiger wirkung und ohne weitere bindung in ihre unabhängigkeit. 2. der westliche der beiden dann existierenden deutschen staaten heißt wieder "west"-deutschland und führt als neue inlands-währung die "deutsche mark" ein; sämtliche europäischen und ausländischen verpflichtungen lauten weiterhin auf "EURO (€)". raten sie einmal, wie/in welche richtung der "kurs" unserer "inlands"-währung sich in kürzester zeit entwickeln würde? und, was würde das für die schweiz bedeuten - besser, schlechter oder unentschieden? in max. fünf jahren stünde die schweiz genau so da wie heute, nämlich wie ein reichlich begossener pudel ... mfg, dr. ambulans

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madmax9999 22.07.2015, 20:27
457. Ich verlange doch nur

Zitat von ambulans
ich schlage ihnen jetzt einmal (zitat - ihre worte: "führt doch wieder die jeweilige währung ein ...") ein gedanken-experiment vor: 1. der westen deutschlands entlässt die neu hinzugetretenen bundesländer im osten mit sofortiger wirkung und ohne weitere bindung in ihre unabhängigkeit. 2. der westliche der beiden dann existierenden deutschen staaten heißt wieder "west"-deutschland und führt als neue inlands-währung die "deutsche mark" ein; sämtliche europäischen und ausländischen verpflichtungen lauten weiterhin auf "EURO (€)". raten sie einmal, wie/in welche richtung der "kurs" unserer "inlands"-währung sich in kürzester zeit entwickeln würde? und, was würde das für die schweiz bedeuten - besser, schlechter oder unentschieden? in max. fünf jahren stünde die schweiz genau so da wie heute, nämlich wie ein reichlich begossener pudel ... mfg, dr. ambulans
Dass die Euro-Staaten die eigenen Regeln einhalten. Und wenn sie schon einen Schlamassel anrichten diesen auch wieder in Ordnung bringen. Da helfen "Gedankenspiele" hinsichtlich der deutschen Einheit nichts. Fakt ist: Die Euro-Staaten wollten sich um die Wette betrügen, das ganze ging nach hinten raus. Nun haben die Amerikaner, die Chinesen und auch die normalen Bürger in diversen anderen Staaten genug vom ganzen Theater. Es ist zum verzweifeln. Also macht, dass das ganze Euro-Theater endlich aufhört. Es steht nicht nur die Schweiz da wie ein begossener Pudel. (Traurig genug, dass wir jetzt auch noch für all die Betrügereien aufkommen sollen. Schliesslich haben die Euro-Staaten betrogen.) Es steht jeder deutsche Steuerzahler da wie ein begossener Pudel. Und das war sicher nicht das Ziel bei der Einführung des Euros.

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