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Betreuung von Demenzkranken: Melissa Chan schafft Verständnis fürs Vergessen
Project We Forgot

Immer mehr Menschen erkranken früh an Demenz. In Singapur bleibt die Pflege meist an deren Töchtern und Söhnen hängen. Melissa Chan hat eine Plattform gegründet, auf der sie Erfahrungen austauschen können.

jannick72 16.05.2018, 14:32
1. Demenz geht jeden etwas an

Erstmal vorweg: Jeder der sich in unserer Gesellschaft für jemand anderen einsetzt, oder jemand anderem hilft, hat meines Erachtens nach viel Lob und Anerkennung verdient. Gerade in der heutigen, schnelllebigen und egoistischen Zeit ist das selten. Auch die Idee und die Vorgeschichte der „Firmengründung“ ist durchaus beachtenswert. Wobei ich auch sagen muss, dass es vor ein paar Jahren noch wesentlich schwieriger war Informationen oder Hilfe gerade bei so „schwierigen“ Themen wie Demenz oder Demenzpflege zu erhalten. Heutzutage gestaltet sich das schon wesentlich einfacher. Es gibt in zwischen ja verschiedene auf Demenz ausgerichtete Wohnformen, wie z.B. die Demenz-WGs. Und auch Seniorenheime haben mächtig aufgerüstet. So bieten viele Heime inzwischen spezielle Demenz- Pflegekonzepte an, wie es z.B. hier https://www.augustinum.de/pflege/demenz-pflege/betreuungskonzept-demenz/ der Fall ist. Oder stellen eine Tagespflege zur Verfügung, die speziell auf Demenzkranke ausgerichtet ist. Bin gespannt, was uns die nächsten Jahre noch so erwartet.

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