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Bevölkerung, Arbeitslose, Miete: Boomt Ihr Landkreis auch?
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Deutschlands Großstädte wachsen, das Land fällt zurück - stimmt doch, oder? Tatsächlich entwickeln sich manche Landkreise besser als Hamburg oder Berlin. Hier sehen Sie, wie es um Ihre Region bestellt ist.

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mendikant 21.10.2017, 11:53
60. mal eine Frage

Offenbach am Main , Platz 1 33,6% Ausländeranteil, afd 12%
Frankfurt am Main, 2ter, Anteil von 28(, afd 8%
Elbe -Elster, 1,9% Ausländeranteil, afd 25%
in diesem Land stimmt bei einigen , ganz gewaltig was nicht

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ditor 21.10.2017, 12:02
61. Modernisierungsverweigerung

Zitat von karl-felix
Nein , ist es nicht denn ohne Zuwanderung verelenden wir und sterben aus .
Das ist doch Modernisierungsverweigerung. Der Bevölkerungrückgang bietet große Chancen, es wird Zeit die Gesellschaften nachhaltig aufzustellen, sodass sie eben nicht mehr auf Dauerwachstum (=Pyramidensystem) angewiesen sind. Jeder weiß dass letzteres auf Dauer nicht funktionieren kann. Der Schrei nach Nettozuwanderung ist eine neuzeitliche populistische Einfachlösung, die Hoffnung auf ein Deus-ex-machina der uns davon erlöst unsere Probleme selber anzugehen,.

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Zaunsfeld 21.10.2017, 12:03
62.

Zitat von trader_07
Ich würde eher sagen, das größte Integrationsdefizit (in eine moderne, weltoffene Gesellschaft) haben die rund 25% Ostdeutschen, die AfD wählen. Da hat die Integration seit nunmehr 27 Jahren nicht funktioniert.
Plakative Floskeln wie Ihre machen Ihre Nicht-Argumente auch nicht besser.
Wie erklären Sie sich denn die Tatsache, dass die meisten Migrantengruppen (Wolgadeutsche, Vietnamesen, andere Europäer usw.) sich relativ problemlos innerhalb weniger Jahre anpassen, die Sprache lernen und Teil der hiesigen Gesellschaft werden, während bei vor allem muslimischen Migranten oftmals noch nicht mal in der zweiten oder dritten Generation die Sprachfähigkeiten so weit ausreichen, dass die Kinder in der Schule dem Unterricht folgen können?
Durch nichtssagende Sprüche können Sie da auch niemanden hinterm Ofen vorlocken.

Und wie erkkären Sie sich denn, dass in sehr vielen Städten im Ruhrgebiet die AfD sehr nahe an den Bereich von 25% wie in Sachsen herankommt? Die Ruhrgebietler sind wahrscheinlich auch noch nicht so richtig integriert, oder? Und die Baden-Württemberger und Rheinland-Pfälzer mit ihren 16 bzw. 13% AfD-Anteil bei den letzten Landtagswahlen sind wahrscheinlich auch noch nicht so richtig nach Deutschland integriert, oder? Wie erklären Sie sich denn, dass all diese Deutschen nicht so richtig integriert sind?

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von Hinnen 21.10.2017, 12:05
63. Religionen haben Menschen noch nie was Gutes gebracht.

Sie rechnen als Ausländer nur die, die einen ausländischen Pass haben. Die Migranten in Flüchtlings- oder Asylstatus werden nicht erfasst und ebenso nicht die Menschen ausländischen Ursprungs mit deutschem Pass.

Das verdoppelt die von ihnen genannte Zahl der nicht in einer deutschen Kulturumgebung sozialisierten Menschen. Das ist die gleiche konzertierte Augenwischerei zum Täuschen der Bevölkerung, wie sie auch die Politik betreibt, die immer noch nicht gemerkt hat, dass z.B. in Frankfurt am Main bereits eine Mehrheits-Bevölkerung mit nichtdeutschen Wurzeln lebt. Nur 20 - 25 % der in Frankfurt Lebenden können sich mit Begründung Frankfurter nennen, weil schon ihre Eltern in Frankfurt lebten.

Nur die Deutschenhasser, die das deutsche Gen ausrotten wollen, können sich an diesen Zahlen ergötzen. Es gehört zu ihrer Religion. Die älteren Deutschen erkennen ihre Heimat nicht mehr wieder. Sie sind von der Politik aus ihrer Heimat herausgeschmissen worden, weil die Wirtschaft Billig-Arbeitskräfte brauchte. Ohne, dass sie die Wohnung verlassen mussten. Ersetzt von Leuten, die weder Goethe, Bettina von Arnim, Ludwig Börne, Konrad Gobel, Otto Hahn, Johann Christian Senckenberg, Johann Friedrich Städel kennen. Und auch nicht die viele andere bedeutenden Geister, darunter viele Juden, denen Frankfurt eine liebe Heimat wurde.

Wer seine Heimat nicht liebt und die Heimat nicht ehrt, ist ein Lump und das Glück der Heimat nicht Wert.

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Leser161 21.10.2017, 12:06
64. BIP Banane

Karte zeigt schön das das BIP für uns normale Mittelschichtler keine Aussagekraft hat.

Als ich noch jünger war, in Ausbildung war und weniger hatte lebte ich in der Stadt mit ihrem hohen BIP. Die Infrarstruktur war schlecht (Strassen, Erholungsmöglichkeiten, Ärzte, Supermärkte etc.). Jetzt wo ich mehr habe lebe ich im Speckgürtel, mit seinem niedrigen BIP. Trotzdem ist die Lebenssituation hier besser.

Ich nehme also für mich mit, man lebt besser, wo das BIP niedrig ist.

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xvxxx 21.10.2017, 12:09
65.

Was ich sehr interessant finde: München hat einen drastisch höheren Ausländeranteil als z.B. Berlin.
Aber die im Allgemeinen einem hohen Ausländeranteil zugeschriebenen Attribute ( Ghettos, Verbrechen usw.) finden sich in München offensichtlich viel weniger als in anderen Großstädten.
Vielleicht sind nicht die Ausländer "schuld", sondern das Komplettversagen der Politik in diesen Städten und Bundesländern.

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B. Hoffrich 21.10.2017, 12:12
66. Boom, Boom

Ein Boom bringt den Menschen nie was Gutes. Nur Konsumschrott.

Irgendwann ist der Boom vorbei, die Heimat zerstört und die Menschen in Sozialhilfe. Früher sind sie dann verhungert.

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antriele_mertner 21.10.2017, 12:15
67. Das "Problem"

@ großewolke:
Das "Problem" begann nicht 2015, sondern 1989, als die ganzen DDR-Flüchtlinge zum Zusammenbruch der DDR geführt haben, was ab 1990 zur Folge hatte, dass mit einem Schlag alle 16 Millionen Arbeiter, Bauern und sonstige Bewohner der DDR, wie z.B. Angela Merkel, ohne Gegenleistung in unsere Sozialsysteme, z.B. die Rentenversicherung, übernommen wurden. Die Kosten hierfür hat in den Anfangsjahren ALLEIN DER WESTDEUTSCHE STEUERZAHLER getragen !

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antriele_mertner 21.10.2017, 12:27
68.

Zitat von pfzt
Wie Herr Augstein Junior in einer seiner letzten Kolumnen sehr schön ausführte geht es bei Ausländerfeindlichkeit und AfD Wählerei nicht so sehr um Ausländerhass an sich, sondern eher um den Hass auf die anderen Deutschen die einem altklug ihre Weltsicht aufdrücken wollen. Wenn man genau darüber nachdenkt ist das in der Tat die psychologisch betrachtet einzig sinnvolle Erklärung.
Die Lösung ist also: Abschaffung der "anderen Deutschen", oder wenigstens deren Gehirnwäsche ?

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lostcontinent 21.10.2017, 12:28
69. @xvxxx #65:

Zitat von xvxxx
Was ich sehr interessant finde: München hat einen drastisch höheren Ausländeranteil als z.B. Berlin. Aber die im Allgemeinen einem hohen Ausländeranteil zugeschriebenen Attribute ( Ghettos, Verbrechen usw.) finden sich in München offensichtlich viel weniger als in anderen Großstädten. Vielleicht sind nicht die Ausländer "schuld", sondern das Komplettversagen der Politik in diesen Städten und Bundesländern.
ich wohne selbst in M, ich denke, daß der hohe Ausländeranteil getrieben ist durch Internationale Firmen.
Dadurch im Schnitt höhere Gehälter und die Kriminalität verlagert sich von Gewalt zu Finanzen (=nicht so im Fokus).
Ich bin allerdings bei Ihnen, daß ich mich in München nachts in der Ubahn weitaus sicherer fühle als z.B in Berlin oder Köln oder Hamburg. Und das laste ich der jeweiligen Landesregierung an.

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