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Bevölkerungsentwicklung: So schrumpft Deutschland bis 2060
DPA

Deutschland verliert Einwohner, je nach Region gibt es aber Unterschiede: Vor allem Berlin und Hamburg wachsen auch in den nächsten Jahrzehnten. Aus den Flächenländern ziehen die Menschen dagegen weg.

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galbraith-leser 07.09.2015, 14:48
1. Entwicklung bis 2060?

Da hat aber jemand einen ganz tiefen Blick in die Kristallkugel geworfen. Eine solche Prognose ist völlig sinnbefreit, weil bis dahin noch x Variablen ins Spiel kommen, von denen wir heute nichts wissen.

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KuGen 07.09.2015, 14:51
2. Schrumpfen.....

.....finde ich gut.

Ziel : 20 Mio Einwohner in Deutschland.

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peeka(neu) 07.09.2015, 14:52
3. Oh

Die DDR hatte etwas mehr als 16 Millionen Einwohner, Ostberlin ca. 1 Mio. (Westberlin hatte 2,5 Mio.)
Damit ist die Bevölkerung also um mehr als 2,5 Millionen Einwohner zurück gegangen.

Hier dürfte also jede Menge Platz für Neuankömmlinge vorhanden sein, denn mit dem Wegzug ging wohl auch ein großer Teil der wirtschaftlichen Infrastruktur verloren.

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m.brunner 07.09.2015, 14:54
4. Augenmaß

Früher hatte Deutschland auch weniger Einwohner und niemand hat gejammert.
Ein unqulifizierte Einwanderung von "Unterschichten"od. bildungsfernen Schichten ist etvl .auch eher kontraproduktiv und bringt soziale Konflikte.

Hier ist auch Augenmaß gerfordert und nicht weite Arme.
Zuviel Umarmung kann auch manchmal im Chaos enden.

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hambas 07.09.2015, 14:56
5.

Von Statistik, beziehungsweise dem Wert der daraus zulässigerweise zu treffenden Aussagen keine Ahnung...

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nochnbier 07.09.2015, 15:01
6. Das klingt zwar alles dramatisch ...

... dennoch sollte man sich nicht suggerieren lassen, dass dies ein Problem ist. Immer wenn ich die Worte Fachkräftemangel, Rentenlücke und Demographischer Wandel höre, schrillen bei mir die Alarmglocken, weil im gleichen Atemzug diese Entwicklungen politisch instrumentalisert werden. Das Schrumpfen der Bevölkerung findet in Deutschland schon seit Jahrzehnten statt, wenn man sich die Daten mal genau anschaut. Weil die Veränderungen sich jedoch sehr langsam vollziehen, ist davon im Alltag so gut wie nix zu spüren. In der Vergangenheit wurde z.B. der Rückgang an Arbeitskräften durch Automatisierung und Produktivität mehr als ausgeglichen. Es ist deshalb müßig über die Bevölkerungsentwicklung zu lamentieren. Dennoch ist zu befürchten, dass uns wegen dieser Entwicklung politische Entscheidungen als "alternativlos" verkauft werden sollen.

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christian knuth 07.09.2015, 15:07
7.

"Früher hatte Deutschland auch weniger Einwohner und niemand hat gejammert. Ein unqulifizierte Einwanderung von "Unterschichten"... "

Was meinen Sie denn mit früher? Vor der Wiedervereinigung? Vor dem 2. Weltkrieg? Vor der Gastarbeiter-Anwerbung? Ups, die passierte wohl doch, weil wegen zuwenig Deutschen gejammert wurde Seitens der Wirtschaft.

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naknak 07.09.2015, 15:09
8. Ihr wollt nuns nur die ungezügelte Einwanderung aufschwatzen

Das macht doch nichts wenn die Bevölkerungszahl schrumpft. Dann müssen wir weniger versorgen. Es gibt Gegenden in der Größenordnung von Deutschland mit weniger Einwohnern. Na und?

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Pless1 07.09.2015, 15:09
9. unseriöser Beitrag

Bei jährlich 800.000 Zuwanderern dürfte diese Statistik vollkommen überholt sein. Denn diese alleine sind schon mehr als die Todesfälle in Deutschland. und die 800.000 Zuwanderer war auch eine Annahme der Bundesregierung BEVOR sich diese in den vergangenen Tagen öffentlichkeitswirksam an die Spitze der Bewegung gestellt hat und de facto das Dublin-Abkommen in die Tonne getreten hat. Denn niemand interessiert sich in dieser Frage mehr für das Kleingedruckte, auf das Merkel und Co. sich wohl bald berufen wollen. Die letzte Woche war letztlich ein Aufruf an alle an der EU-Außengrenze wartenden Flüchtlinge, sich nach Deutschland auf den Weg zu machen. Zumindest wird das so verstanden werden und außer den Menschen vom Westbalkan wird man kaum jemanden zurückschicken können, ohne vor der Welt als Lügner dazustehen.

Vor dieser Entwicklung ist solch ein Beitrag nichts anderes als unseriös.

Man will auch noch dem letzten Bürger eintrichtern, dass
Deutschland Zuwanderung braucht. Und wer es nicht verstehen will oder kann, bei dem versucht man, die Abstiegsängste neu zu verknüpfen: statt Abstiegsangst wegen Zuwanderung nun eben Abstiegsangst wegen Bevölkerungsentwicklung.

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