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Bevölkerungsentwicklung: So schrumpft Deutschland bis 2060
DPA

Deutschland verliert Einwohner, je nach Region gibt es aber Unterschiede: Vor allem Berlin und Hamburg wachsen auch in den nächsten Jahrzehnten. Aus den Flächenländern ziehen die Menschen dagegen weg.

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manni.baum 07.09.2015, 15:10
10. 164 pro km2

164 Einwohner statt 230 (aktuell pro km2), über dem "angenehmen" EU-Durchschnitt 115 liegen wir auch dann noch.

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karlsiegfried 07.09.2015, 15:11
11. Stört mich nicht

Die Weltbevölkerung wird in 2060 von jetzt rund 8 Milliarden auf rund 10 Milliarden gewachsen sein. Es wird Mord, Totschlag und Verteilungskämpfe geben. Das ist viel schlimmer.

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Fehlerfortpflanzung 07.09.2015, 15:12
12. Kristallkugel

Zitat von galbraith-leser
Da hat aber jemand einen ganz tiefen Blick in die Kristallkugel geworfen. Eine solche Prognose ist völlig sinnbefreit, weil bis dahin noch x Variablen ins Spiel kommen, von denen wir heute nichts wissen.
Nein, sicher nicht.
Die Bevölkerungsentwicklung wird schon sehr sehr lange studiert (Demographie).

Z.B. von Versicherungen, oder der BFA wg. Rente. Da machen Sie sich mal keine Sorgen.
X Variable könnten höchsten eine Meteor, Krieg, oder eine Epidemie sein. X Faktoren die die deutsche Geburtenrate anheben gibt es nicht.

Ansonsten sterben jedes Jahr ca. 890.000 Deutsche, ganz ohne Kristallkugel.

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fusselsieb 07.09.2015, 15:19
13. Sehr schön

Bitte dann zeitnah damit beginnen, die Wälder wieder aufzuforsten.
Schöner Effekt ist dann auch der Niedergang der Umweltverschmutzung und einen höheren Beitrag zur Eindämmung des Klimawandels.
Ganz zu Schwiegen vom möglichen Verzicht auf Massentierhaltung.

Hach, würden doch alle solche Vorteile sehen und entsprechend würdigen und daraufhin die Gesellschaft umformen.
Eigentlich gibt es nur Vorteile, außer man will immer nur auf Wachstum setzen, weil die "Oberen" den Hals nicht voll kriegen.

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Inselbewohner 07.09.2015, 15:21
14. Trugschluß

Zitat von m.brunner
Früher hatte Deutschland auch weniger Einwohner und niemand hat gejammert. Ein unqulifizierte Einwanderung von "Unterschichten"od. bildungsfernen Schichten ist etvl .auch eher kontraproduktiv und bringt soziale .....
Sie vergessen dabei, dass DL immer mehr Bewohner für immer mehr Wachstum braucht. Geht die Einwohnerzahl zurück schmilzt auch das Wachstum also die Binnennachfrage. Ein Dilemma.

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maxmaxweber 07.09.2015, 15:23
15.

10.000 Einwanderer pro Tag am vergangenen Wochenende + starke Sorgen in großen Teilen der Bevölkerung ob wir diese Einwanderung verkraften - was tun?
Am einfachsten wäre es doch, eine Statistik zu erstellen, an der wir sehen können, wie dringend wir diese Einwanderung benötigen.
Jetzt bitte diese Statistik den Menschen zeigen, die durch Rationalisierung und wachsende Produktivität ihren Job verloren haben. Die verstehen dann, dass es ab sofort in Zukunft keinen technischen Fortschritt mehr geben wird, und wir darum viel mehr einfache Arbeitskräfte benötigen.

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jjcamera 07.09.2015, 15:23
16.

Es ist doch sehr durchschaubar, welche Absicht hinter der Veröffentlichung dieser Statistik steht...

Angesicht der Tatsache, dass das Bevölkerungswachstum die Hauptursache für Hunger, Elend, Kahlschlag, Erderwärmung, Kriege und Vertreibung ist, kann ich nur mit dem Kopf schütteln, wenn jemand eine Viel-Kinder-Politik fordert.

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igolamos 07.09.2015, 15:26
17.

Zitat von Pless1
Man will auch noch dem letzten Bürger eintrichtern, dass Deutschland Zuwanderung braucht. Und wer es nicht verstehen will oder kann, bei dem versucht man, die Abstiegsängste neu zu verknüpfen: statt Abstiegsangst wegen Zuwanderung nun eben Abstiegsangst wegen Bevölkerungsentwicklung.
Ich vermute mal schon, dass Deutschland Zuwanderer braucht. Aber sorry, das was da momentan ungeregelt passiert, sit doch keine Zuwanderung.
Ich gebe Ihnen recht: Hier soll wieder durch einen Angstmacherartikel die Willkommensakzeptanz erhöht werden. Klappt aber bei mir nicht.

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hubfo001 07.09.2015, 15:26
18. Hubert Fogel

In einem Land in dem man als normaler Arbeiter ( fast ) nur noch Zeitverträge oder eine Beschäftigung als Leiharbeiter bekommt, kann man keine Familie gründen. Infolgedessen geht die Bevölkerung zurück.... !

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jowitt 07.09.2015, 15:27
19. @galbraith-leser

Zitat von galbraith-leser
Da hat aber jemand einen ganz tiefen Blick in die Kristallkugel geworfen. Eine solche Prognose ist völlig sinnbefreit, weil bis dahin noch x Variablen ins Spiel kommen, von denen wir heute nichts wissen.
Nichts daran ist "sinnbefreit". Zukunftsprognosen haben IMMER auch Unicherheiten. Aber man sollte schon für ein mit hoher Wahrscheinlichkeit eintretendes Szenario gewabbmet sein. Wie sons wollen Sie planen?

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