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Bevölkerungsentwicklung: So schrumpft Deutschland bis 2060
DPA

Deutschland verliert Einwohner, je nach Region gibt es aber Unterschiede: Vor allem Berlin und Hamburg wachsen auch in den nächsten Jahrzehnten. Aus den Flächenländern ziehen die Menschen dagegen weg.

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lupenreinerdemokrat 07.09.2015, 17:09
80.

Zitat von jowitt
Davon arbeiten dann noch 2 Mio und die zahlen dann die Rente von 15 Mio? Denken Sie mal ein wenig weiter...
Mal wieder das dümmliche Rentenproblemchen, das keins ist.
Denken Sie mal weiter als bis zur Nasenspitze, dann fallen Ihnen vielleicht auch noch andere Wege der Altersfinanzierung ein.
Lässt sich natürlich nur umsetzen, wenn das zur Zeit herrschende, dem Kapital huldigende und der Bevölkerungsmehrheit als Ausbeutung dienende Beschäftigungssystem abgeschafft und ein besseres installiert wird, wo Arbeitnehmer anständig entlohnt werden.

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metaradsportler 07.09.2015, 17:15
81. Zukunft sieht anders aus.

Wie einfältig kann man bloß sein, um solche Prognosen abzugeben. Nach meinen bahnbrechenden Berechnungen wird 2060 nach der Dritten Großen Eurasischen Fundamentalintegration (3GEF) das Segment Asia WE 2 (ungefähr Gebiet, das wir heute Deutschland nennen) genau von 1250 Billiarden androiden Bio-Neural-Knoten bewohnt, die aus Platzgründen größtenteils in der verzeitlichten dritten Dimension (Seitenzeit) siedeln werden. Die Bewohner bestehen allesamt den nichttrivialen Turingtest und bestechen durch außergewöhnliche Intelligenz bei gradueller Gendrizität als Reminiszenz an eine vergessene Vergangenheit. Die Sinnlosigkeit der Annahme von völlig veralteten Geburtenraten zeigt sich daran, dass die Reproduktionskoeffizienten komplexwertig sind und von den geschachtelten Seitenzeitsprungweiten abhängen.

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notbehelf 07.09.2015, 17:22
82. Richtig

Zitat von galbraith-leser
Da hat aber jemand einen ganz tiefen Blick in die Kristallkugel geworfen. Eine solche Prognose ist völlig sinnbefreit, weil bis dahin noch x Variablen ins Spiel kommen, von denen wir heute nichts wissen.
Das ist natürlich richtig. Seriös ist das nicht. Aber wie soll man sonst den Leuten Rentenkürzungen, Kürzungen von Sozialleistungen, Einwanderung etc. "schmackhaft" machen. Das das auch mit Produktivität, Auslandsvermögen etc. zu tun hat, wird mal schnell unter den Tisch gekehrt. Die Versicherungsbranche freuts.

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dherr 07.09.2015, 17:24
83. Vielleicht...

Zitat von muellerthomas
Diesen Trend scheint es komischerweise weltweit zu geben: In Taiwan, Singapur, Polen, Spanien, Südkorea und anderen Ländern iegt die Geburtenziffer noch niedriger als in Deutschland. Und selbst Länder wie Iran oder Brasilien, die beide - wenn wohl auch auf andere Weise - nicht für ein modernes Frauenbild bekannt sind, weisen Geburtenziffern von klar unter 2 auf. Weltweit sinken die Geburtenziffern seit Jahrzehnten. Mit deutsch-nationalen Erkärungsversuchen kommt man da nicht weit. Vermutlich muss man da aber auch gar nicht mit hochkomplexen Erklärungen kommen. Dort wo Frauen halbwegs selbst büer die Anzahl der Kinder entscheiden können, wollen nur sehr, sehr wenige mehr als 3 Kinder, eher 1 oder 2 Kinder und manche Frauen sogar gar keins. Das Ergebnis ist dann schlicht, dass der Durchschnitt unter 2 liegt.
liegts ja am Turbo-Kapitalismus jeglicher Coleur, der die Menschen immer mehr in eine Sinnkrise treibt?

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Maulverbot 07.09.2015, 17:28
84. Weniger Einwohner - herrlich!

Weniger Lärm, aufgeforstete Wälder, bezahlbarer Wohnraum, keine Arbeitlosen... was will man mehr?
Das mit der Rente bekommt man, das pendelt sich ein. Das Geld für die Rentner, spart man an unnsinnigen Griechenlandhilfen, Bankenhilfen, Kassenhilfen, am Straßenbau kann man dann auch einsparen - das klappt schon.

Nur über die Pensionäre mach ich mir Gedanken, die sind in 10 Jahre schon auch so nicht mehr zu bezahlen.

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notbehelf 07.09.2015, 17:31
85. Aha

Zitat von christian knuth
"Früher hatte Deutschland auch weniger Einwohner und niemand hat gejammert. Ein unqulifizierte Einwanderung von "Unterschichten"... " Was meinen Sie denn mit früher? Vor der Wiedervereinigung? Vor dem 2. Weltkrieg? Vor der Gastarbeiter-Anwerbung? Ups, die passierte wohl doch, weil wegen zuwenig Deutschen gejammert wurde Seitens der Wirtschaft.
Wirtschaftswunder ist ein Schlagwort zur Beschreibung des unerwartet schnellen und nachhaltigen Wirtschaftswachstums in der Bundesrepublik Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg.[1] . Wir hatten und haben in den letzten 50 Jahren werder das eine noch das andere und werden es wohl auch die nächsten 50 Jahre nicht haben. Das war aber der Grund für die Abwerbung ausländischer Arbeitnehmer.

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wealthofnations 07.09.2015, 17:38
86. Mit 60 Millionen lebt es sich genauso gut ...

... in Deutschland wie mit 80 Millionen. Es geht beim Thema Wohlstand auch nicht um die Erhaltung des BIP sondern um das BIP pro Kopf. Und das muss in einer schrumpfenden Gesellschaft nicht zwangsläufig sinken.

Natürlich werden die Menschen, wenn die Lebenserwartung ständig steigt, tendenziell länger arbeiten müssen. Aber auch das ist keine Katastrophe.

Diesen Bevölkerungsrückgang als Argument für eine ungesteuerte Zuwanderung aus Nahost und Afrika einzusetzen, ist abentuerlich.

Früher oder später muss man vielmehr das Problem der Bevölkerungsexplosion in Schwarzafrika und auch einigen arabischen Ländern wie z.B. Ägypten in den Griff bekommen. Denn das ist der wesentliche Treiber für Hunger und Kriege dort.

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fuffel 07.09.2015, 17:40
87. weil

Zitat von mkuh
Warum wohl? Erhöht das Kindergeld für deutsche Eltern auf 750 Euro pro Kind und schon werden wieder Kinder geboren. Wie heißt es so schön, dann rechnet sich das wieder und die Eltern können es sich leisten Kinder in die Welt zu setzen! Dafür sind die Milliarden richtig eingesetzt!
für Menschen, die 10.000€ im Monat verdienen, 750€ auch ungefähr den gleichen Anreiz darstellen, wie für H4/Aufstocker.

Wir sind bei 1,4 weil unsere Gesellschaft die Leistungseinbuße bestraft - nicht weil Kinder unerschwinglich wären

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von111derletzte 07.09.2015, 17:40
88. Optional

Zitat von petra.blick
Über das gesellschaftliche Miteinander in 40 Jahren mach ich mir schon eher Gedanken, wenn ich dann im Rentenalter liebevoll von Menschen gepflegt die in diesem Land nicht wirklich heimisch wurden.
könnten Sie sich als "Rentner/in" z.B. in Thailand liebevoll und möglichereise günstiger pflegen lassen.
Ob die allerdings in 40 Jahren dann Nichtheimische pflegen wollen, weiss ich nicht

Herrjeh..., schauen Sie sich doch mal an, wer in D. HEUTE "die Alten" pflegt, und wenn der Anteil zunimmt, wird vielen bestenfalls ein Platz in einer "Liegebatterie" zuteil, nix Pflege.

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UM Pieper 07.09.2015, 17:47
89. So ist es.

Zitat von Pless1
Bei jährlich 800.000 Zuwanderern dürfte diese Statistik vollkommen überholt sein. Denn diese alleine sind schon mehr als die Todesfälle in Deutschland. und die 800.000 Zuwanderer war auch eine Annahme der Bundesregierung BEVOR sich diese in den vergangenen Tagen öffentlichkeitswirksam an die Spitze der Bewegung gestellt hat und de facto das Dublin-Abkommen in die Tonne getreten hat. Denn niemand interessiert sich in dieser Frage mehr für das Kleingedruckte, auf das Merkel und Co. sich wohl bald berufen wollen. Die letzte Woche war letztlich ein Aufruf an alle an der EU-Außengrenze wartenden Flüchtlinge, sich nach Deutschland auf den Weg zu machen. Zumindest wird das so verstanden werden und außer den Menschen vom Westbalkan wird man kaum jemanden zurückschicken können, ohne vor der Welt als Lügner dazustehen. Vor dieser Entwicklung ist solch ein Beitrag nichts anderes als unseriös. Man will auch noch dem letzten Bürger eintrichtern, dass Deutschland Zuwanderung braucht. Und wer es nicht verstehen will oder kann, bei dem versucht man, die Abstiegsängste neu zu verknüpfen: statt Abstiegsangst wegen Zuwanderung nun eben Abstiegsangst wegen Bevölkerungsentwicklung.
Die Regierung hat vor der Entwicklung kapituliert und aus irgendeinem Grund nicht den Mumm (Mumm?!?), deutsche Interessen durchzusetzen.
So redet man sich die Entwicklung schön. Wir wollen nicht, aber wir haben zu wollen, und es wird daran gearbeitet, daß im nächsten Schritt gewollt wird. Bei vielen fruchtet die Kampagne ja bereits, wenn man sich die frenetischen "Willkommen"-Veranstaltungen (Konzerte, Partys, Straßenfeste) ansieht. Zu der Kampagne gehört dieser Artikel.

Die Flüchtlinge zu Rettern zu verklären - dazu versteigt sich doch tatsächlich Hr. Wüllenweber im Stern, grotesk die Wirklichkeit verzerrend - ist genauso unseriös, wie es die Forderung der griech. Regierung es war, ihre finanzielle Lage mit ihr angeblich zustehendem deutschen Geld sanieren zu wollen. Hier werden, aus opportunistischen, unredlichen Gründen, Dinge vermengt, die nichts miteinander zu tun haben. Die Flüchtlinge sind Flüchtlinge, ohne finanzielle Mittel, ohne für die deutsche Wirtschaft nützliche Kenntnisse, sie werden nichts Positives für die Entwicklung Ds beitragen können, und wenn, dann nur wegen und nach massivster Alimentierung, die das Ganze am Ende zum Nullsummenspiel werden läßt. Fast ebenso schlimm: Ihren Heimatländern werden sie fehlen - weil sie auch dann nicht werden zurückkehren müssen, wenn Gewalt und Krieg dort geendet haben. Kaum jemand muß ja zurück; so werden aus ehem. Flüchtlingen und abgelehnten Asylbewerbern stillschweigend Zuwanderer.

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