Forum: Wirtschaft
Bevorstehende Krise: Die Welt steuert auf den Bankrott zu
REUTERS

Kommende Woche könnte die US-Notenbank die Leitzinsen anheben - nach fast sieben Jahre ginge die Ära der Nullzinsen zu Ende. Experten warnen: Lasst es! Denn die Schuldenpleite rückt näher.

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jamguy 13.09.2015, 15:20
1. Zinsanhebung

Man darf aber das Risiko das praktisch nur fatal für die chinsische Wirtschaft sein wird nicht veralgemeinern den in Europa wird es die Märkte kaum belasten.Zurückfahren geht ja immer!

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cherrypicker 13.09.2015, 15:24
2. Ende eines langen Kreditzyklus'

Der Kapitalismus beruht darauf, dass durch Überrenditen (also Verzinsungen, die höher sind als das reale Wirtschaftswachstum) immer mehr Geld auf einen immer größeren Haufen konzentriert wird, der immer weniger Menschen gehört. Denn die Schulden sind gleichzeitg ja immer Forderungen von denen, die das Geld haben.

Irgendwann wird diese Konzentration aber zu groß, die Umwälzpumpe der Geldwirtschaft gerät ins Stocken. Die Folge: Schuldendeflation, Enteignungen der Kleinsparer, Währungsreform, Reset des Geldsystems -- oft verbunden mit sozialen Unruhen oder Krieg. Ein Zyklus hat historisch stets zwischen 75 und 100 Jahren gedauert.

Der letzte Reset des Geldsystems war die Konferenz von Bretton Woods. Das ist jetzt 66 Jahre her. Den Rest kann sich ein Grundschüler ausmalen: Totaler Zusammenbruch des Geldsystems in spätestens zehn bis 15 Jahren.

Merke: Wenn der Zusammenbruch kommt, dann kommt er -- niemand kann ihn aufhalten. Der Zusammenbruch des Kreditsystems ist die hässliche Zwillingsschwester des Kapitalismus' -- es kann rein mathematisch gar kein dauerhaft stabiles Schuldgeldsystem geben!

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MarkusRiedhaus 13.09.2015, 15:24
3. Das ist weil die Banken die Geld drucken das Geld nicht einfach..

verschenken und zwar an den Normalbürger.
So wie es der Banker der FED schon sagte mit dem Heli Geld abwerfen.
Dann könne man auch die Preise der Produkte wieder erhöhen wenn jeder Hinz und Kunz ne Millionen auf das Konto überwiesen bekommt. Das würde zu einem nie gekannten Kaufwahn führen. Etwas, um den Dampf aus dem Kessel zu lassen. Daran hapert es doch.

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cdrenk 13.09.2015, 15:26
4. Vorschulniveau

Schulden stehen immer auch Forderungen gegenüber. Forderungen wachsen genau so, wie auch Schulden wachsen. Könnten auch SPON-Schreiber gemerkt haben. Ein kleines Stück über Boulevard erwarte ich immer noch beim Spiegel.

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alternativloser_user 13.09.2015, 15:27
5. Kapitalismus ist das Problem

Das Problem ist Systemimmanent und liegt letztlich im Zins- und Zinseszins verankert.
Daraus resultieren fast alle anderen Probleme dieses Wirtschaftssystems.

Vielleicht sollte man mal über ein Zinsfreies Wirtschaftssystem als Alternative nachdenken.

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hugahuga 13.09.2015, 15:29
6. Weltbank und IWF - beide US gesteuert

und nie uneigennützig handelnd. Beide haben viele Entwicklungsländer in eine jahrelange abhängige Knechtschaft geführt, sind Schuld an Staatsverfall, Armut und Elend. Wir sollten uns jetzt nicht irre machen lassen, aber auch den beiden Playern mit aller gebotener Skepsis gegenüber treten.

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deprisoph 13.09.2015, 15:30
7. Immer schön nur über die Schulden reden...

Super. Mal wieder schrauben Journalisten (gewollt? ungewollt? wer weiss) an der Fähigkeit, die Leser in UNmündigkeit zu belassen. Es wird mal wieder nur über Schulden geredet. Daß Schulden in der ökonomischen Theorie GRUNDSÄTZLICH gleich hohe Vermögen gegenüber stehen, wird einfach weggelassen. Und daß diese Vermögen oder wenigstens die Gier, Vermögen zu erreichen, die Haupttriebfeder des Kapitalismus ist, ebenso.

Die Vermögen WOLLEN steigen. Sie MÜSSEN steigen. Ein erheblicher Teil der Vermögen steckt nämlich in Aktien, Immobilien, etc. Und wenn diese sich verkleinern würden, wär der Teufel los. Die Geldströme würden dann nämlich woanders hinfließen wollen. Geld will dahin fließen, wo es sich vermehren kann. Ein gravitativer Effekt.

Die Schuldenblase steht nunmal einer Vermögensblase gegenüber. Schulden abzubauen bedeutet AUTOMATISCH, Vermögen abzubauen. Wieso sagt das nie ein Ökonom? Ach so... dann wird wieder über "den Steuerzahler" geredet. Der Hauptanteil der Vermögen wird aber gar nicht von "kleinen Bürgern" gehalten, sondern von den wirklich Reichen.

Um Schulden abzubauen, muss also entweder das Vermögen der breiten Masse reduziert werden - oder das Vermögen der wirklich Reichen. Für uns als Normalo stellt sich auch die Frage, wo ein Reicher wirklich ein Problem damit hätte, wenn er von ein paar Dutzend oder gar hundert Millionen Euro 50% abgeben soll - meinetwegen auch verteilt über 10 Jahre - jedes Jahr 5%. Wenn ich 100 Millionen hätte... wär ich dann mit "nur noch" 50 Millionen wirklich ÄRMER?

Aber genau DAS ist die Triebfeder des Kapitalismus. Der sagt nämlich ganz rotzfrech: JA! Das Ziel ALLER Kapitalisten ist, ds Vermögen zu vergrössern.

WIE sollen also Schulden verkleinert werden, wenn die Vermögen grundsätzlich wachsen sollen und wollen und unser Wirtschaftssystem zusammenbricht, wenn die Vermögen schrumpfen?

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reneh 13.09.2015, 15:33
8. Sind die Schulden das Problem?

In einem geschlossenem System, stehen doch 200 Billionen Schulden 200 Billionen Forderungen gegenüber. Ich verstehe das Problem nicht.

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speedy 13.09.2015, 15:35
9. Wir alle wissen was die FED macht!!

Sie wird die Zinsen erhöhen.Den China könnte damit einen Schlag versetzt werden.Europa und hier hauptsächlich Deutschland wäre als Konkurrent entscheident geschwächt und die Flüchtlinge würden somit zu einer erheblichen Belastung werden.Russland, Brasilien und auch Indien wären sehr geschwächt würden auch ins Chaos gestürzt werden und die Türkei die eh schon wackelt taumelt in den Bürgerkrieg was für uns noch mehr Flüchtlinge bedeutet.Alles nur Verschwörungstheorie oder doch Geopolitik alla USA!!! Es wird Zeit das unsere Journalisten auf wachen und die friede freude Eierkuchen Brille absetzten.

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