Forum: Wirtschaft
Bevorstehender Brexit: 42 Unternehmen siedeln in die Niederlande über - und das ist e
AFP

Die Niederlande buhlen wegen des Brexit um Firmen aus Großbritannien: 42 Unternehmen haben sich bereits zum Umzug entschieden - deutlich mehr sollen folgen. Die Investitionen gehen in die Hunderte Millionen.

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radlrambo 10.02.2019, 02:11
140. Da lachen ja die Hühner

Zitat von kalim.karemi
1. hervorragende Universitäten, 2. englisch Amtssprache, 3. unabhängig von EU Gerichtsbarkeit, 4.unabhängig von der EZB und es ist GB, 5. eher US 'dann machen wir es möglich ' Mentalität. 6. Insel vor dem drittgrößtem Markt der Welt ohne in dessen Korsett geschnürt zu sein. .
zu 1. hervorragende Universitäten,
schon mal mit engl. Unis gesprochen: dort herrscht Brexodus! Keiner will dort mehr bleiben, wg. Pfundabwertung und weil die Unis aus allen EU Förderprogrammen fliegen, außerdem fehlt die PFZ!

2. englisch Amtssprache,
na und? Auch in Rumänien sprechen sie mittlerweile schönes Englisch

3. unabhängig von EU Gerichtsbarkeit,
das ist noch gar nicht entschieden, ob das je so kommen wird, weil keiner mehr aus der EU mehr dann mehr Geschäfte mit GB machen will.


4.unabhängig von der EZB und es ist GB,
das war es auch während der EU und haben es dann mit den doofen Regulierungen nicht so eng gesehen. Der daraufhin bei der Finanzkrise entstandene Schaden ist enorm und bei den wahnsinnigen Schulden von GB ist es am dümmsten keine Verbündeten zu haben! Wieviel hat alleine die Pfundabwertung den Briten schon gekostet?

5. eher US 'dann machen wir es möglich ' Mentalität.
wieso kommen die da erst jetzt drauf? war das während der EU verboten?

6. Insel vor dem drittgrößtem Markt der Welt ohne in dessen Korsett geschnürt zu sein. .

Ja, oder ohne Handelsvertrag mit diesem?

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pippipankau 10.02.2019, 07:05
141.

die leute sind blindwütig populisten nach gelaufen und nun...

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markus_wienken 10.02.2019, 08:02
142.

Zitat von kalim.karemi
hervorragende Universitäten, englisch Amtssprache, unabhängig von EU Gerichtsbarkeit, unabhängig von der EZB und es ist GB, eher US 'dann machen wir es möglich ' Mentalität. Insel vor dem drittgrößtem Markt der Welt ohne in dessen Korsett geschnürt zu sein. UK wird seinen Weg machen, etwas anderes als den Teufel des Untergangs an die Wand zu malen, bleibt den Brüsselhörigen Medien aktuell nicht übrig.
Wem nützen die zugegebenermaßen sehr guten Universitäten, wenn man davon nichts "auf die Straße" bekommt? Hinzu kommt, dass viele Forschungsprojekte aufgrund der dann fehlenden Zahlungen der EU eingstellt werden müssen (erst unlängst auf SPON zu lesen). Der eine und andere engagierte Wissenachaftler wird sich vermutlich andere Wirkungskreise außerhalb UK suchen.
Englisch im Geschäftsleben spricht man weltweit, ist schon lange kein Standortvorteil UKs mehr.
Auch konnte ich kürzlich auf SPON lesen, dass viele EU Vorschriften in UK-Gesetze umgesetzt wurden, wobei mir eh nicht wirklich einfällt, welche EU-Gesetze UK am wirtschaftlichen Erfolg hindern.
Das mit der 'dann machen wir es möglich' Mentalität ist lustig, die muss sich erst nach dem Eintritt UKs in die EU entwickelt haben...schaut man die die wirtschaftliche Situation UKs davor so an.
OK hat den Pfund als Wähnung und nicht den Euro, inwieweit hier eine Anhängigkeit zur EZB gegeben ist, ist mir nocht so ganz klar.
Bleibt also von Ihrem Beitrag nichts übrig außer Ideologie und blinde EU-Abneigung, von fehlender Sachkenntnis ganz zu schweigen.

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claus7447 10.02.2019, 09:07
143. Man ist dafür oder dagegen

Zitat von kalim.karemi
hervorragende Universitäten, englisch Amtssprache, unabhängig von EU Gerichtsbarkeit, unabhängig von der EZB und es ist GB, eher US 'dann machen wir es möglich ' Mentalität. Insel vor dem drittgrößtem Markt der Welt ohne in dessen Korsett geschnürt zu sein. UK wird seinen Weg machen, etwas anderes als den Teufel des Untergangs an die Wand zu malen, bleibt den Brüsselhörigen Medien aktuell nicht übrig.
Und Kalium hat sich eben entschieden. Der brexit wird UK grenzenloses Wachstum bringen, donny ist Superpräsi. Wir leben in einer Demokratie und keiner wird wegen seiner Meinung weggesperrt. Mag sie noch so daneben liegen.

Wünsche weiterhin viel Spaß in ihrer Blase.

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g.eliot 10.02.2019, 09:33
144. Großbanken transferieren Hunderte Millionen aus London nach EU

Die Finanzbranche zieht Ressourcen aus London in die EU.
Die größten Banken der Welt haben schon letztes Jahr Hunderte Milliarden Dollar transferiert, zum Großteil nach Deutschland (Frankfurt) oder Frankreich:
https://www.businessinsider.de/brexit-damaged-city-of-london-2018-11?r=US&IR=T

CNBC News und CNN haben im Dezember/Januar gemeldet, dass die Finanzbranche 900 Milliarden bis eine Billion Dollar aus London in die EU transferieren werden.

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aliof 10.02.2019, 09:39
145. Beim Drüberschauen .. vieler Antworten .. und Fragen

Zitat von Wmeinberg
...Ihre Worte wählen, stelle ich mir den durchschnittlichen AfD-Lemming vor. Null Substanz, irgendwie aus dem Phrasenkatalog und dazu noch mit auffälligen Fehlern. Ach ja, das große Vorbild Ihrer Parteiführer in Frankreich ist .. .. Und mit der "Pipelinegeschichte" hat die Bundeskanzlerin in den Augen vieler Deutscher die Interessen unseres Landes sehr gut durchgesetzt, ohne Brüssel dabei zu übergehen. All das nur nebenbei, denn das Thema war der Abgang von Firmen aus GB...
.. von Teilnehmern an diesem Forum, fiel mir Ihre Entgegnung 87 von gestern 20Uhr08 besonders positiv ins Auge : Beeindruckend, wie Sie in humoriger Kürze dem ^ AfD-Lemming ^ seine Phrasen zerlegten, und doch noch den Nerv hatten, ihm inhaltlich klar seinen Kopf zurechtzurücken! - (neben dem mit ebenso klarem Durchblick von 85 @ ramuz , und glücklicherweise vielen Anderen ..).
Auch wenn ich selbst oft denke, daß deren Beiträge eher aus einer Trollfabrik kommen, hilft sie (Ihre Antwort darauf) m.E. allen seriösen Teilnehmern.

ABER etliche wichtige Fragen läßt der Artikel wahrlich offen, wie Teilnehmer trex#1 uva bemerken.
Denn dieser SPON-Artikel ist ja eher eine etwas aufbereitete Nachrichtenticker-Meldung, der aber Viele bewegende zentrale positive wirtschaftliche Veränderungen in der EU durch den Rückzug der Briten beleuchtet.

.. weil nicht nur diese 40 plus Unternehmen nicht mehr nach Großbritannien zurückkehren werden, auch wenn GB noch mal einen 2-jährigen Aufschub hinbekommt, sondern noch hunderte Andere. Und auch eine Million überaus mobile und motivierte und engagierte Polen haben sich bereits quasi von GB verabschiedet .. was ebenso der EU zugute kommt, wenn diese Menschen erst ihre persönliche Niederlage überwunden haben, und in unseren Ländern ihren Platz gefunden haben.

Ja, das Übersiedeln der Menschen und Unternehmen aus GB in die EU , nicht nur in die Niederlande - hat gerade erst begonnen.

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klichti 10.02.2019, 10:04
146. Wer zahlt?f

Investitionen von 290 Mio für 2000 Arbeitsplätze, aha. Das sind dann 145.000 pro Arbeitsplatz - nur für die Übersiedlung.

Was wird denn da bezahlt, und vor allem von wem? Sind das Ausgaben im niederländischen Staatshaushalt oder die veranschlagten Kosten, die dann ja im wesentlichen von den Unternehmen selbst getragen würden, soweit die Niederlande den Umzug nicht subventionieren? Der Artikel ist eine Nullmeldung, paßt absolut nicht zum Qualitätsjournalismus, für den der Spiegel bis zum Tod Augsteins einmal gestanden hat. Der alte Mann hätte DIESEN Artikel nie veröffentlichen lassen. So sad!

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syracusa 10.02.2019, 10:05
147.

Zitat von olfnairolf
Es mag sein dass manchen Menschen ihre Freiheit wichtiger ist als wirtschaftlicher Erfolg um jeden Preis.
Das ist bei mir ganz sicher der Fall. Und gerade, weil die EU für jeden einzelnen EU-Bürger mehr Demokratie und mehr individuelle Freiheit bringt, ist sie mir so wertvoll. Die Briten werden nach dem Brexit jedenfalls sehr viel weniger frei sein als noch heute.

Sie verwechseln da offenkundig was: die EU begrenzt die Macht der Nationalstaaten über deren Bürger und Unternehmen. Nach dem Brexit hat die britische Regierung mehr Macht, weil sie die an die EU abgegebenen Kompetenzen zurück erhält. Für die britischen Bürger aber bedeutet das unmittelbar, dass sie nun ein Element der Gewaltenteilung weniger haben, und dass sie weniger individuelle Freiheit haben.

Als unbedingter Anhänger der Demokratie will ich die Macht des Staates möglichst klein halten und vielfältig geteilt. Die EU verstärlkt diese erwünschte Gewaltenteilung. Der Brexit ist eine Folge nationalistischer Propaganda, die auf die Stärkung des Nationalstaats und auf mehr Möglichkeiten der Machtausübung durch dessen Regierung abzielte. Das aber bringt den Bürgern weniger Demokratie und weniger Freiheit.

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syracusa 10.02.2019, 10:12
148.

Zitat von k70-ingo
Kann eine der anwesenden Persönlichkeiten wenigstens ein Unternehmen nennen, was explizit wegen des Brexit nach UK gegangen ist? Gar aus der EU?
Nun, ich bin mir da zwar nicht sicher, aber ich vermute, dass private Sicherheitsfirmen nach dem Brexit im UK großes Potential sehen. Irgendwie muss man dort dann ja der Unruhen und Aufstände Herr werden. Auch Waffenhersteller dürften dort nun auf weniger Restriktionen hoffen. Und natürlich wird die Mafia schon längst ihr Personal in UKL aufgestockt haben, weil sich dort nun wg des Brexit zahlreiche neue kriminelle Geschäftsideen realisieren lassen.

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syracusa 10.02.2019, 10:19
149.

Zitat von Teile1977
Mal ne Frage, ernsthaft. Wenn dee Klimawandel und der Meeresspiegelanstieg kommt, von welchem Zeithorizont sprechen wir da eigentlich, und um wie viele Meter? Kennt sich da jemand aus?
Warum googeln Sie nicht danach? Hier ist eine seriöse Quelle: http://wiki.bildungsserver.de/klimawandel/index.php/Meeresspiegel_der_Zukunft.

Zitat daraus: "Interessant sind in diesem Zusammenhang auch Studien über die Verhältnisse in der letzten Zwischeneiszeit vor 130 000 Jahren, dem Eem, als die Temperaturen ungefähr so hoch waren, wie sie für das Ende des 21. Jahrhunderts erwarten werden. Der Meeresspiegel lag damals um 4-6 m über dem heutigen Niveau."

Weil das Eis ja aber erst mal wegschmelzen muss, dauert es länger als bis zum Ende des Jahrhunderts, bis der Meeresspiegel diese 4 bis 6 Meter über heutigem Niveau liegt.

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