Forum: Wirtschaft
Bevorstehender Brexit: 42 Unternehmen siedeln in die Niederlande über - und das ist e
AFP

Die Niederlande buhlen wegen des Brexit um Firmen aus Großbritannien: 42 Unternehmen haben sich bereits zum Umzug entschieden - deutlich mehr sollen folgen. Die Investitionen gehen in die Hunderte Millionen.

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Lektorat Berlin 10.02.2019, 16:13
180. ?

Zitat von xxgreenkeeperxx
Na ja ich weiß nicht, die Straße sagt dazu jedenfalls nichts. Keine pro EU-Demonstrationen wie man es anhand der "Vorplanung" eigentlich erwarten müsste. Und ob das Referendum dann pro EU ausgeht? Ich denke die Schotten sind da auch nicht einer Meinung sondern genauso gespalten wie der Rest von GB. Ihr Vorteil ist allerdings sie haben nicht ganz so viele Einwanderer aus dem Commonwealth die ganz klar nein zur EU sagen. Ich bin jedenfalls ziemlich enttäuscht, so wie hier das Auseinanderbrechen von UK prophezeit wird müsste da eigentlich wesentlich mehr los sein, egal was die Presse nun in Schottland darüber schreibt. Na dann warten wir's mal ab wohin sich die Schotten mehr hingezogen fühlen, zum englisch sprechenden UK oder sie fangen halt an jetzt langsam deutsch oder französisch zu lernen. Das sind ja dort beides sehr beliebte Sprachen.
https://www.heise.de/tp/features/Groesste-Demonstration-fuer-die-schottische-Unabhaengigkeit-4183909.html

"Die Straße" sagt dazu sogar 'ne ganze Menge! Im übrigen ist eine Demo nur EINE EINZIGE Art der thematischen Auseinandersetzungsmöglichkeiten in demokratischen Staaten.
Aber von Presse halten Sie ja nichts.
Der Guardian, also eine ENGLISCHE Zeitung, berichtete übrigens auch groß darüber.
Aber von Presse halten Sie ja nichts.
Zumindest, wenn es sich nicht um ein Murdoch-Produkt handelt. Offenbar. Aber egal, greenkeeper, ich halte Sie zwar nicht für den klassischen Troll, eine inhaltliche Diskussion ist aber dennoch nicht mit Ihnen möglich. Sie beten die immer wieder selbe inhaltsfreie und/oder falscher Leier herunter, und dafür, darauf weiter zu antworten, ist mir das Leben zu kurz. Nur nochmal: Warten wir's einfach ab!

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Lektorat Berlin 10.02.2019, 16:20
181. Fragen Sie

Zitat von stohlmeier
Es verpennt wieder einmal den Trend. Sony und Panasonic hätten wir doch hier gerne willkommen geheißen. Ach, ich vergaß, die Willkommenskultur gilt ja nicht für Unternehmen ...
sich doch einfach mal, WARUM D nicht offensiv von Regierungsseite aus abwirbt!
Abgeworben wird im übrigen - wenn auch nicht offiziell und sehr samtpfotig und charmant- durchaus!

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Lektorat Berlin 10.02.2019, 16:29
182. Na,

Zitat von cic2
versprechen sich die Remainers vom Brexit? Ich meine, abgesehen von We want our Sovereignty Back und all diesen blöden Brüsselern? Es muss sich doch schon rumgesprochen haben, dass jede Menge ausländische Fachkräfte der Insel den Rücken kehren werden, alles Leute deren Exodus so richtig weh tut und die auf Jahre nicht zu ersetzen sind. Warum beantragen so viele Briten EU Pässe? Hier paart sich ignorance mit arrogance, aber vielleicht sind die Good Old Times ja noch nicht vorbei und das 19. Jahrhundert kommt zurück.
das sind doch die pöhsen EU-Mainstreammedien, die das ganze Übel produzieren. Und natürlich wir Hunnen. Und insbesondere natürlich Merkel. In Wirklichkeit rult Britannia ab 30.3. wieder the waves. Johnny English ist überzeugt davon. Wie sagte - ausgerechnet - Churchill mal so schön (frei übersetzt): Das einzig Blöde an der Demokratie ist, dass auch die Blöden mitmachen dürfen.
Hoffen wir wenigstens, dass die mental Halbstarken, die derzeit gerade weltweit wieder den Rattenfängern hinterherlaufen, das zu erwartende Grounding des "G" vom GB auch mitbekommen...

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descartes 10.02.2019, 16:40
183.

Zitat von niacoupr
Demokratie heisst im Kern eben nicht nur Gewaltenteilung und Begrenzung, sondern erst einmal Herrschaft des Staatsvolks. Und genau das untergräbt die EU. Herrschaft des Staatsvolks wird nicht nur durch Gewaltenteilung gemessen, sondern auch durch mlgliche Einflussnahme auf konkrete Sachentscheidungen. Und auf welcher Ebene hat das Staatsvolk denn Einfluss auf politische Sachentscheidungen? Auf Kreisebene oder Landesebene, wo es auch mal Bürgerbegehren gibt? Oder im (deutschen) Bund bzw. auf europäischer Ebene, wo dies völlig unerhört ist? Die EU ist ein Quasi-Staat. Nur eben kein besonders demokratischer bzw. demokratisch legitimierter. Erklären Sie einfach mal, wie, von wem und nach welchen Prinzipien die EU-Kommission als Quasi-Regierung gewählt wird - und dann vergleichen Sie das mit anderen repräsentativen Stadträten, Kreisräten, Landtagen und Bundestagen. Die Macht, die die Nationalstaaten an die EU abgeben, werden dadurch nur an einen übergeordneten Quasi-Staat abgegeben - der nur weniger demokratisch gewählt, weniger demokratisch legitimiert, mehr technokratisch, mehr von Lobbyisten beeinflusst ist - kurz: weiter vom Bürger und seiner demokratischen Entscheidung und Kontrolle entfernt ist (nicht zuletzt auch aufgrund der Sprache).
https://m.bpb.de/dialog/europawahlblog-2014/181851/ist-die-europaeische-union-demokratisch-genug

Damit auch Sie es verstehen ...
Aber auch Fakten werden Sie wohl kaum von Ihrer Meinung abbringen können, nicht?

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nonsense_forever 10.02.2019, 17:12
184. #71

eine Viertelmillion Mitarbeiter mit Reisespesen? Wie heißt denn die Keksbude?

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nonsense_forever 10.02.2019, 17:38
185. Zum Thema "absaufen"

Zweifellos hat Britannien mehr Rückzugsgebiete für die verzweifelte wildpanisch flüchtende Bevölkerung als die Niederlande. Hier wie dort wird man wohl kaum tatenlos hocken und zuschauen wie die Fluten über Jahre, Jahrzehnte hin stetig die Unterschenkel emporsteigen. Niederländer sind sehr pragmatisch veranlagt. Falls nötig kaufen sie Indonesien einige größere Inseln ab (wenn nicht schon längst geschehen) und ziehen um und fertig. In Zukunft spielt die Musik eh im Süden, inclusive Polsprung.

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bartsuisse 10.02.2019, 17:48
186. Unis Wirtschaft Markt

bestimmt sind die Niederlanden aktiver und flexibler und sind auch dadurch seit Jahrhunderten erfolgreich. Abwarten bis irgendwer nach Frankfurt kommt ist natürlich lächerlich. Die Niederlande sind auch wesentlich attraktiver für GB Gewohnte. Die Kultur ist näher und in den Niederlanden wird wirklich Englisch gesprochen und das nicht nur gross proklamiert wie in Deutschland. Abgesehen davon wird GB natürlich nicht untergehen. Die 5. grösste Volkswirtschaft der Welt ist auch ein Absatzmarkt und wird das auch bleiben. Ausser mit der EU fanden auch in den letzten 30 Jahren Zollkontrollen statt. Alles halb so wild und dramatisch wies in Deutschland prophezeit wird. Übrigens haben gerade wieder die britischen Unis in Europa am besten abgeschnitten, dann die schweizer. Die Deutschen Unis sind zurückgefallen. Warum soll sich das ändern? Das gleiche gilt für den Firschungsstandort und den Finanzplatz. Die Schweiz mit dem 2. und 5. Finanzplatz des Kontinents, nach London, zeigt ja wie man bestens funktionieren kann ausserhalb der EU. GB ist zu wichtig, alscdass es aussenvor gelassen werden kann. Gerade prahlende Deutsche werden erfahren was dieser Verlust bedeuten wird

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fritzberg1 10.02.2019, 18:02
187.

Zitat von eagle2014
Ja Google, FB und co investieren gerade Mrd in London...da entwickeln sich gerade die heimlichen EU HQs. Angeblich wird London nach dem Brexit zum Steuerparadies werden.
So so.
Meinen Sie?
Einer der größten Befürworter eines "harten Brexits", ein Herr Jacob Rees-Mogg, seines Zeichens Investmentbanker legt gerade neue Fonds auf.
Nein , nicht in UK, in Irland. Hat aber natürlich mit Brexit gar nichts zu tun. Wer würde denn so was denken.
:-)

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bremer76 10.02.2019, 18:10
188. Steuerparadis

Es sollte mal endlich jemand dieses Steuerparadis an der Nordsee trockenlegen. Die Niederländer, Luxemburger und Maltesen kosten den europäischen Steuerzahler hler viele Milliarden. Die Firmen lachen sich tot und der kleine Mann muss alles bezahlen.!

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niacoupr 10.02.2019, 19:49
189.

Zitat von descartes
https://m.bpb.de/dialog/europawahlblog-2014/181851/ist-die-europaeische-union-demokratisch-genug Damit auch Sie es verstehen ... Aber auch Fakten werden Sie wohl kaum von Ihrer Meinung abbringen können, nicht?
Ich kann mir meine eigene Bildung bilden, und muss mir die nicht von irgendeiner Bundeszentrale vorkauen lassen. Im übrigen bestärkt er meine Meinung eher als dass er mich davon abbringt. Ich meine... haben Sie den Artikel mal gelesen?

Es beginnt schon im allerersten Absatz mit dem relativierenden Whataboutismus "Wenn Sie diese Kriterien anlegen, dann hätten aber auch viele EU-Staaten Probleme mit der Demokratie. Die Europäische Union ist nicht undemokratischer als viele andere europäische Staaten."

Lesen Sie den Absatz zum Europäischen Rat, der wichtige Entscheidungen treffe, aber für seine mangelnde demokratische Legitimation kritisiert würde: "Man muss aber berücksichtigen: Im Europäischen Rat sitzen die Politiker, die die Bürger jeweils national gewählt haben, zum Beispiel die Bundeskanzlerin Angela Merkel".

Stimmt einfach nicht. Ausser einer Viertelmillion in Vorpommern hat niemand direkt Angela Merkel gewählt. Sondern nur eine Partei. Aber diese wurde bei der Bundestagswahl ziemlich sicher nicht wegen der Europapolitik gewählt, die Frau Merkel im Europäischen Rat vertritt. Denn diese spielte überhaupt keine Rolle. Und die restlichen 27 Mitglieder des europäischen Rates hat der deutsche Wähler nullkommanull demokratisch gewählt. Dafür haben die 400'000 Malteser ein gleiches Gewicht wie die 80 Millionen Deutsche.

Es geht bei all dem ohnehin um Sachpolitik. Denn zu dieser wird das Stimmvolk vielleicht auf lokaler und regionaler Ebene gefragt - aber nicht auf europäischer. Schon gar nicht, wenn's wichtig wird.

Und wo wir dabei sind: In Deutschland noch weniger als in anderen Ländern - wie dem Vereinigten Königreich. Da durfte das Volk direktdemokratisch über die Mitgliedschaft in der EU abstimmen. Die Mitwirkung der Bürger gehörte zu dieser wesentlichen Entscheidung dazu (und dieses Ergebnis nun offensichtlich auch umgesetzt wird, von der Regierung). Im Gegensatz zu Deutschland, wo man diese für "zu gefährlich" hält, und ich noch NIE direktdemokratisch über irgendwas auf Bundesebene abstimmen durfte.

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