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Bezahlsysteme: Bundesbank warnt vor Dominanz von Apple und Google
REUTERS

US-Anbieter wie Google und Apple drängen auf den deutschen Markt und bieten eigene Bezahlsysteme an. Die Bundesbank fordert nun eine europäische Alternative.

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franxinatra 14.04.2019, 12:28
1. Des Kaisers neue Kleider...

Um an einem solchen Bezahlsystem eine Geldbörse kaufen zu müssen, die kaum unter 200€ kostet und dann alle 2 Jahre ersetzt werden 'muss', von den Peripheriekosten abgesehen: soll zahlen wer es für nötig hält.
Ich spare immer noch am meisten, wenn ich das nicht kaufen kann, was es nicht gegen bar oder zumindest Bankkarte gibt.
Den Nasenring darf sich jeder selbst wählen, insbesondere die vergoldeten von Apple oder Samsung...

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new#head 14.04.2019, 12:28
2.

Wer will es inovativen Anbietern vorwerfen, wenn diese offene Märkte besetzen. Den Deutschen erzählt man seit Jahren, dass sie keine elektronischen Bezahlsysteme wollen und hat gehofft wir bleiben beim altgedienten Klimpergeld.
Die Realität zeigt das Gegenteil. Dass nun andere den Markt erobern ist einerseits der vielgepriesenen Globalisierung, die unerwarteter Weise keine Einbahnstrasse ist, geschuldet und dem technologischen Rückstand in dem wir uns befinden. Der asiatischen Raum ist schon weiter als paypal, Google und Co. Da hat man uns offenbar überholt und muss die Konkurrenz nicht fürchten.
Aber wie sagte meine Oma immer:
" ...nach dem Hochmut kommt der Fall"

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Konstruktohr 14.04.2019, 12:30
3. Der Service ist das Problem

Die dt. Anbieter mögen vielleicht eine Alternative "erfinden", aber auch den in das Betriebssystem integrierten Funktionsumfang?
Habe ich gestern per iPhone den Einkauf bezahlt, kann ich mir sicher sein - heute bekomme ich zusätzliche Porduktinformationen auf das iPhone. Per EMail und per Push-Nachricht.
Toll!

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mwroer 14.04.2019, 12:39
4.

Wer genau hat der Bundesbank verboten sowas zu entwickeln?

So langsam beginnen europäisch Firmen mich echt zu nerven. Wann immer einer irgendeine Idee hat wird nach dem Staat, der EU oder sonstwem gerufen um das erst mal zu verbieten. Dann werden Regeln gefordert die es jedem anderen fast unmöglich machen diese Idee zu verfolgen, außer einem selbst, und dann entwickelt man gemütlich über Jahre vor sich hin.

Das Ergebnis sind dann Produkte denen sich gefälligst der Benutzer anpassen soll damit sie funktionieren.

Kriegt Euren Arsch hoch, entwickelt selber und zeigt endlich mal die Flexibilität und Mobilität die ihr von jedem normalen Arbeitnehmer fordert!

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phillyst 14.04.2019, 12:41
5. Wie immer.

Scheinbar haben viele "Old Economy" Konzerne das gleiche Problem - sie verschlafen die aktuelle Entwicklung für Jahre od. gar Jahrzehnte und fangen DANN an zu jammern und irgendwas zu "fordern" (wahlweise politisches Eingreifen, strengere Kontrollen oder einfach einen zusätzlichen Wettbewerber), wenn sie merken, dass die Wasserlinie oberhalb des Kehlkopfs steht. Ich hätte sowas zwar in der Tat auch gern - aber wenns so wichtig ist, warum habt ihr alle die letzten Jahre gepennt? ApplePay und GooglePay sind nicht über Nacht entstanden und plötzlich da gewesen.

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bogibo 14.04.2019, 12:53
6. Wär hätte denn sowas ahnen können

Es ist ja nicht so, dass Apple Pay, Google Pay, PayPal und Konsorten urplötzlich überraschend und über Nacht aufgetaucht sind.

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winnetou_koslowski 14.04.2019, 13:14
7. Digitalisierung muss man wollen

Ich kann es nicht glauben. Seit Jahren zeichnete sich ab, dass ApplePay und GooglePay auf den europäischen Markt drängen werden. Dank PSD2 benötigt man nicht mal mehr eine Banklizenz dafür. Jetzt hat sich die Erkenntnis festgesetzt, dass man etwas dagegen tun muss. Guten Morgen! Hörst sich an, wie eine neue Erkenntnis. Europa im Allgemeinen und Deutschland im Speziellen ist im Kontext Digitalisierung in der Zweitklassigkeit angekommen - und Kriften nicht nur dort - sowohl in Berlin, als auch in den Konzernen.
Zum Glück gibt es die DSGVO (Datenschutzgrundverordnung). Da hat man wenigstens noch die Möglichkeit, bei Verstößen 4% des Konzernumsatzes (max.) als Strafe auszusprechen. Das wäre doch mal eine erfolgversprechende Idee, die amerikanische Geldeintreibungsmentalität erfolgreich umzusetzen...

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zeichenkette 14.04.2019, 13:16
8. Mir fällt da immer nur Siemens ein

Siemens hat die Handysparte aufgegeben weil damit angeblich kein Geld zu verdienen sei. Ein paar Jahre später rollen Apple und Google mit mobilen Geräten den Markt auf und die Deutschen jammern wieder. Da helfen keine Appelle und kein Gejammer, da müsste man bessere Angebote liefern, aber wo sollen die in Jammer-Deutschland herkommen? Selbst die Kommentare hier zeigen ja mal wieder, dass alle eine feste Meinung, aber keine Ahnung haben (denn: Nein, Apple erfährt nicht, was man gekauft hat oder für wie viel Geld oder bei welchem Händler, Apple vermittelt nur die Authentifizierung und selbst die Bank erfährt nicht, was man gekauft hat. Deshalb passt denen das ja nicht).

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poseidon1966 14.04.2019, 13:17
9. Kann doch gar nicht sein!

Komisch, die Bundesbank warnt vor einem Verlust des Technologieplatzes Deutschlands? Kann doch gar nicht sein, gerade Deutschland ist in allen Technologiebereichen führend. Sagen doch immer unsere Politiker und deren Chefs, die Industriebosse.
Wir bauen die ehrlichsten, sichersten und saubersten Autos. Aus Deutschland kommt DIE führende Internetsuchmaschiene, von hier kommt das Meistverbreitete Soziales Medium weltweit, abgesehen natürlich vom Weltbesten Smartphone-Hersteller oder Software-Anbieter ever.
Die weltbesten Ingenieure bauen in Rekordzeit einen neuen Flughafen oder Bahnhof, und in Sachen Bürokratie, Soziale Marktwirtschaft sind wir ebenfalls ganz ganz vorne.
Mal abgesehen von der besten und am meist verbreiteten Kreditkarte, die bestimmt auch nur aus Deutschland kommen kann. Weil alles andere ja nicht sein kann, ja fast fatalistisch wäre, wenn wir plötzlich merken, dass wir eigentlich in keinem einzigen Bereich mehr vorne sind.
Doch, in einem schon: uns selbst zu belügen. Aber ob das auf Dauer trägt????

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