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BGH-Urteil: Der teure Sieg der Bausparkassen
DPA

Die massenhafte Kündigung gut verzinster Bausparverträge ist rechtens, sagt der Bundesgerichtshof. Die Bausparkassen mögen juristisch gewonnen haben - viel Grund zur Freude haben sie dennoch nicht. Was das Urteil bedeutet.

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brain on 21.02.2017, 17:36
1.

Was kann denn der Bausparer dafür, wenn die Bausparkassen nicht in der Lage sind fristenkongruent anzulegen?

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spon_3501918 21.02.2017, 17:42
2. Festgeld, Baudarlehen, sonstwas. Kapiert man alles. Aber lass Dir mal einen Bausparvertrag als Finanzierung erklären...

Das ist schon vom Prinzip her mit Wohnungsbauprämie usw. eine Katastrophe. Und was die undurchsichtige Gebührenstruktur betrifft die dann beim Darlehen kommen.

Geht los mit bei einer der großen mit einer Ausfallversicherung die standardmäßig dabei ist. Mosaik-Zeitung für glaube ich früher 1,50 DM pro Monat oder Quartal usw. usf.

Hoffentlich blickt jetzt auch der letzte dass man sich lieber auf einfach und von jedem zu verstehende Verträge einlassen sollte.

Ein Festgeld kapiert jeder wie es funktioniert. Keine Haken und keine Ösen. Ein "normaler" Bankkredit genauso.

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gesell7890 21.02.2017, 17:45
3. Da

gibt es nur einen Begriff: Betrüger. Hoffentlich kündigen alle - und dann ab in die Insolvenz!

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Kanalysiert 21.02.2017, 17:46
4.

Aha, die Zockermärkte und Zinsfestleger zerstören die Grundlagen der Kleinsparer und Bausparvertragsnehmer und die Konzerne dürfen dann zu Lasten der Kunden kündigen. Na vielen Dank aber auch. Läuft mal wieder grandios fürs Kapital...

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ansv 21.02.2017, 17:49
5. So ist halt unsere Marktwirtschaft

So lange jedes Risiko beim Anleger und damit beim Bürger bleibt, ist alles in Ordnung. Wehe aber, der Anbieter wird plötzlich mit dem unternehmerischen Risiko konfrontiert, dann greift der Staat regulierend ein. Bausparen, Lebensversicherungen - ich denke viele sogenannte "Geldanlagen" werden verschwinden, weil sie von völlig unregulierten Finanzgeschäften zerrieben wurden. Und wer guckt in die Röhre? Genau: Der Anleger.

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Nachzünder 21.02.2017, 17:50
6. Die Bank gewinnt immer

Das sollte doch spätestens seit 2008 herumgesprochen haben

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micromiller 21.02.2017, 17:52
7. Es gibt keine strahlenden SIeger

es gibt nur Verlierer. Die Sparer, weil sie die sicher geglaubten *guten* Zinsen nun nicht mehr bekommen und die Sparkassen weil ihr Geschäftsmodell durch die Niedrigzinspolitik der Bundesregierung zerstört wird. Frau Merkel und ihr Finanzminister verstecken sich zwar hinter der EZB, aber es ist die Politik der Regierung und der EU ..durch NULL Zinsen, den Euro schwach zu halten und den Südländern durch den schlappen Euro und die Nullzins-Nummer zum wirtschaftlichen Überleben zu verhelfen. Was nachbleiben wird, ist die Zerstörung der Altersvorsorgen, die Entwertung der Sparguthaben, die Unterminierung der Banken und Versicherungswirtschaft
und ein pottstolzer Herr Schäuble, der glaubt .. eine schwarze NULL ... "erwirtschaftet zu haben" weil die Bundesregierung Anleihen zum Nullzins begeben kann. Welch eine niederträchtige Politik gegen die Bürger, die diese Rechnung bezahlen müssen.

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L_P 21.02.2017, 17:57
8. Bitte um weichere Formulierung

"ist rechtens" ist wohl eher eine unangemessene Formulierung für den Aufgang dieses Rechtstreites.

Wieder hat sich ein Gericht den Interessen von Kapitalisten gebeugt, die jeden Vorteil mitnehmen, den sie bekommen können, aber nicht bereit sind, die Konsequenzen ihres Tuns zu tragen. Daß so etwas von einem Gericht gut geheißen wird, wirft einen dunklen Schatten auf das Gericht.

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leo19 21.02.2017, 17:58
9. Nach diesen Erfahrungen wird wohl niemand mehr einen Bausparvertrag abschliessen.

Das Darlehen viel zu hoch verzinst und die versproche Verzinsung der Einzahlungen Spielball der Geschäftspolitik und der EZB! Nein danke!

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