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Bieterkampf um Klinikkette: Zwei Milliardäre ringen um Paracelsus
DPA

Im Bieterkampf um die insolventen Paracelsus-Kliniken steht der Verkauf kurz bevor. Der Asklepios-Konzern und ein Industriellensohn liefern sich ein Rennen. Mitarbeiter haben einen klaren Favoriten.

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liany 19.04.2018, 09:06
1. Klinken gehören in die öffentliche Hand

Und sollten nicht zum Spekulationsobjekt verkommen.

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paula_f 19.04.2018, 09:08
2. zu wenige vom Typ Gunter Sachs

humorlose Erben haben heute anscheinend nur ein Hobby Geld verdienen. Und deren Pläne für die Zukunft noch mehr Geld verdienen. Wir brauchen besseren Schutz für die von uns allen bezahlte Infrastruktur und mehr Schutz für Arbeitnehmer vom Assistenzarzt bis hin zum Klinikpersonal. Das Hobby der Erben ist zudem mit wenig Aufwand verbunden - sie lassen es durch Betriebswirte und Anwälte erledigen.

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wasistlosnix 19.04.2018, 09:47
3. @1

Wenn alle Kliniken runtergewirtschaftet sind und sich kein Käufer mehr dafür interessiert, da ja keine Rendite zu erwarten ist. Dann wird wohl die öffentliche Hand einsteigen müssen um die Versorgung aufrecht zu erhalten.
Bezahlen tut das dann natürlich der Steuerzahler und nicht diejenigen die Gewinne gemacht haben.
Vergleichbares erlebt Europa gerade bei der Wasserversorgung.

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xvxxx 19.04.2018, 09:54
4. Egal welcher Investor...

An den Kernmechanismen wird das nichts ändern:
Wenn ein Unternehmen Pleite gemacht hat hatte es entweder zu hohe Kosten oder zu niedrige Einnahmen oder beides.
Und nur an diesen Ecken kann ein Investor, welcher auch immer schrauben.
Und das Ziel wird immer sein, irgendwie die Gewinnzone zu erreichen.

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tombadil1 19.04.2018, 09:56
5. Kliniken sollten keine Gewinne erwirtschaften müssen

Deshalb gehören sie auch in öffentliche Hand. Zur Not sollte der Staat dann Kliniken unterstützen, wenn sie nicht genug Einnahmen generieren um ihre Kosten zu decken anstatt auf Kosten der Qualität und vor allem auf dem Rücken der Beschäftigten Ärzte, Krankenschwestern und Pflegern Geld zu sparen.
Es wird in Deutschland so viel Geld für unnötiges ausgegeben, da wäre es im Gesundheitssystem deutlich besser aufgehoben.

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sven2016 19.04.2018, 10:06
6.

Private Gesundheitskonzerne widersprechen der öffentlichen Aufgabe der Versorgung im Krankheitsfall.
Es ist eine Schande, dass eine Gesellschaft, die derzeit in vielen Bereichen riesige Überschüsse erwirtschaften kann, solche Aufgaben an profitorientierte Anleger auslagert.

Ich warte noch auf private Polizei und Gerichte. Danach können wir die Parlamente auch noch privatisieren. Den Rest, der noch nicht der Lobby gehört.

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joG 19.04.2018, 10:10
7. In einem quasi....

...Staatssektor wie dem deutschen Gesundheitswesen mit ihrem Kassenwesen und den politischen Zwängen ist es schwer für grosse Private, weil die Preisbildung nichts mit dem Markt zu tun hat.

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Ein_denkender_Querulant 19.04.2018, 10:22
8. Medizin ist viel zu teuer

Warum geben die Deutschen durchschnittlich 20% ihres Einkommens für die Gesundheit aus und nur 10% für die Ernährung, und warum ist es in Frankreich andersherum und die Menschen leben länger?

Wir brauchen keine profitorientierte Gesundheitsindustrie, die uns immer mehr völlig unnötige Produkte andreht, wir brauchen eine gute Grundversorgung, wenn es uns wirklich mal erwischt hat. Das unsere Gesundheit der Spielball von Investoren wird, ist für mich unerträglich.

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musorki 19.04.2018, 10:32
9. erinnern wir uns...

...doch bitte an herrn berggrün und karstadt. da war man auch hellauf begeistert, die ernüchterung und der kater danach ließ nicht lange auf sich warten.

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